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John Cranko

Onegin

Ballett

Montag 14. Dezember 2026 2 Pausen Großer Saal
Laden

Besetzung am
14. Dezember 2026

Musikalische Leitung

Choreografie & Inszenierung

Musik

Piotr I. Tschaikowski in einem Arrangement von Kurt-Heinz Stolze

Bühne und Kostüme


5 weitere Termine

Onegin

Besetzung am Sonntag 29. November 2026

Musikalische Leitung

Choreografie & Inszenierung

Musik

Piotr I. Tschaikowski in einem Arrangement von Kurt-Heinz Stolze

Bühne und Kostüme

Enthalten in: Abo 21
Abo 21

Einen Wochentag und Lieblingsplätze wählen und fünf Vorstellungen in einer Saison genießen.

In diesem Abo sind folgende Vorstellungen enthalten:

02. November 2025Pelléas et Mélisande
01. Februar 2026La Traviata
15. Februar 2026Jewels (Ballett)
15. März 2026Le grand macabre
21. Juni 2026Il trittico
11. Oktober 2026Carmen
29. November 2026Onegin
31. Jänner 2027Don Carlos
28. Februar 2027Norma
23. Mai 2027Lulu
Onegin

Besetzung am Freitag 4. Dezember 2026

Musikalische Leitung

Choreografie & Inszenierung

Musik

Piotr I. Tschaikowski in einem Arrangement von Kurt-Heinz Stolze

Bühne und Kostüme

Enthalten in: Abo 5
Abo 5

Einen Wochentag und Lieblingsplätze wählen und fünf Vorstellungen in einer Saison genießen.

In diesem Abo sind folgende Vorstellungen enthalten:

12. September 2025Die Zauberflöte
05. Dezember 2025Madama Butterfly
30. Jänner 2026Jewels (Ballett)
20. Februar 2026Le grand macabre
24. April 2026Simon Boccanegra
11. September 2026Adriana Lecouvreur
23. Oktober 2026Die Entführung aus dem Serail
04. Dezember 2026Onegin
30. April 2027Carmen
18. Juni 2027Andrea Chénier
Onegin

Besetzung am Montag 7. Dezember 2026

Musikalische Leitung

Choreografie & Inszenierung

Musik

Piotr I. Tschaikowski in einem Arrangement von Kurt-Heinz Stolze

Bühne und Kostüme

Enthalten in: Ballettzyklus »Ballettgeschichten«
Ballettzyklus »Ballettgeschichten«

Vom ar­ro­gan­ten Dan­dy zur trau­ri­gen Schwa­nen­kö­ni­gin bis hin zu Frank­reichs be­rühm­tes­ter Mo­nar­chin und der frei­heit­lie­bends­ten Frau der Mu­sik­ge­schich­te. Die Bal­lett­ge­schich­ten ver­spre­chen Dra­ma und Span­nung und je­de Men­ge Ge­fühl!

Alle Termine des Zyklus

Mehr über Zyklen

Onegin

Besetzung am Freitag 11. Dezember 2026

Musikalische Leitung

Choreografie & Inszenierung

Musik

Piotr I. Tschaikowski in einem Arrangement von Kurt-Heinz Stolze

Bühne und Kostüme

Onegin

Besetzung am Mittwoch 16. Dezember 2026

Musikalische Leitung

Choreografie & Inszenierung

Musik

Piotr I. Tschaikowski in einem Arrangement von Kurt-Heinz Stolze

Bühne und Kostüme

Enthalten in: Abo 11
Abo 11

Ei­nen Wo­chen­tag und Lieb­lings­plät­ze wäh­len und fünf Vor­stel­lun­gen in ei­ner Sai­son ge­nie­ßen.

In die­sem Abo sind fol­gen­de Vor­stel­lun­gen ent­hal­ten:

01. Oktober 2025Il barbiere di Siviglia
03. Dezember 2025Věc Makropulos
11. März 2026Don Pasquale
08. April 2026Parsifal
27. Mai 2026Manon (Ballett)
23. September 2026La clemenza di Tito
18. November 2026Madama Butterfly
16. Dezember 2026Onegin
07. April 2027Manon Lescaut
05. Mai 2027Die tote Stadt

Über das Werk

Rast­lo­ser Dan­dy er­kennt in ei­ner bür­ger­li­chen Frau zu spät sei­ne gro­ße Lie­be. Zer­ris­se­ne Brie­fe. Zer­stör­te Le­ben.

Mit sei­ner Ad­ap­ti­on von Puschkins Vers­ro­man Eugen Onegin schuf John Cranko ein Meis­ter­werk des Er­zähl­bal­letts und ei­nes der be­rühm­tes­ten Hand­lungs­bal­let­te des 20. Jahr­hun­derts. Die im Un­glück en­den­de Lie­bes­ge­schich­te von der jun­gen Frau Tatjana und dem An­ti­hel­den Onegin zeich­net Meis­ter­cho­reo­graf John Cranko zu ver­schie­de­nen Wer­ken Tschaikowskis, je­doch nicht zu des­sen Oper Eugen Onegin. Die Emo­tio­nen und Lei­den­schaf­ten sei­ner Fi­gu­ren wer­den, wie durch ein Brenn­glas be­trach­tet, zum Mo­tor sei­ner Dra­ma­tur­gie, die sich al­lein durch den Tanz er­zählt.

Onegin

Handlung

Im Gar­ten Madame Larinas

Tatjana und Olga tan­zen mit ih­ren Freun­din­nen. Ein al­tes Spiel wird ge­spielt: Wer in den Spie­gel blickt, sieht den Ge­lieb­ten. Bei Olga be­wahr­hei­tet sich der Aber­glau­be. Sie er­blickt ih­ren Ver­lob­ten, den Dich­ter Lenski. Als ih­re Schwes­ter Tatjana in den Spie­gel schaut, sieht sie Onegin und ver­liebt sich in ihn. Lenski hat­te sei­nen Freund, der we­gen der Erb­schaft ei­nes statt­li­chen Land­gu­tes aus St. Pe­ters­burg ge­kom­men ist, in das Haus der Wit­we Larina ein­ge­führt. Doch der ge­lang­weil­te Städ­ter lässt die Ge­sell­schaft sei­ne Über­le­gen­heit spü­ren. Auch Tatjana ver­mag ihn nicht von sei­nem Hoch­mut ab­zu­brin­gen.

Tatjanas Schlaf­zim­mer

Tatjana schreibt ei­nen Brief an Onegin, in dem sie ih­rer schwär­me­ri­schen Lie­be zu dem fast un­be­kann­ten Mann Aus­druck ver­leiht. Über dem Ge­schrie­be­nen ein­ge­schla­fen, blickt sie im Traum in ih­ren Spie­gel: Onegin er­scheint und er­wi­dert ih­re Lie­be.

Im Haus Madame Larinas

Tatjana fei­ert ih­ren Ge­burts­tag. Un­ge­dul­dig war­tet sie auf ein Zei­chen, mit dem Onegin, der mit Lenski eben­falls auf der Par­ty ist, auf ih­ren Brief ant­wor­tet. Aber Onegin ist ge­reizt. Er zer­reißt den Brief vor Tatjanas Au­gen und flir­tet so un­miss­ver­ständ­lich mit Olga, dass der ah­nungs­lo­se und zu­tiefst ei­fer­süch­ti­ge Lenski ihn zum Du­ell for­dert. Fürst Gremin, ein an­ge­se­he­ner Freund des Hau­ses, kann das Dra­ma nicht ver­hin­dern.

Ein ver­las­se­ner Park

Tatjana und Olga be­schwö­ren Lenski, auf das Du­ell zu ver­zich­ten. Auch Onegin ist zur Ver­söh­nung be­reit, doch Lenski lässt sich nicht um­stim­men. Onegin er­schießt Lenski.

Ball­saal des Fürs­ten Gremin

Zehn Jah­re sind ver­gan­gen. Tatjana hat Fürst Gremin ge­hei­ra­tet. Auf ei­nem Ball des Fürs­ten er­scheint ein vom Le­ben ent­täusch­ter Onegin. Als er Tatjana dort un­er­war­tet wie­der­sieht, wird ihm klar, dass er die ein­zi­ge ech­te Lie­be sei­nes Le­bens zu­rück­ge­wie­sen hat. Er hofft auf ih­re ein­sti­gen Ge­füh­le für ihn. Doch die Rol­len ver­tau­schen sich: Tatjana wen­det sich schein­bar über­le­gen von Onegin ab.

Tatjanas Bou­doir

Onegin hat sich schrift­lich bei Tatjana an­ge­mel­det. Die­se will die Be­geg­nung ver­mei­den, doch ih­re Bit­te an den sorg­lo­sen Gremin, sie an die­sem Abend nicht al­lein zu las­sen, bleibt ver­geb­lich. Onegin kommt und of­fen­bart ihr sei­ne Lie­be. Im Kampf mit ih­ren Ge­füh­len er­kennt Tatjana, dass Onegins Ein­sicht zu spät kommt: Vor sei­nen Au­gen zer­reißt sie sei­nen Brief. Onegin stürzt ver­zwei­felt da­von, Tatjana bleibt ver­zwei­felt zu­rück.

1. Akt ca. 35 Minuten
Pause 25 Minuten
2. Akt ca. 30 Minuten
Pause 25 Minuten
3. Akt ca. 30 Minuten

»Ach, war­um ka­men Sie aufs Land, wo wir so still ver­bor­gen wa­ren? Ich hat­te nim­mer Sie ge­kannt und nie solch Her­ze­leid er­fah­ren.« Tat­ja­nas ver­zwei­fel­ter, nach Onegins Lie­be su­chen­der Brief ist seit John Crankos erst­mals mit dem Stutt­gar­ter Bal­lett 1965 auf­ge­führ­tem Onegin nicht nur Li­te­ra­tur­lieb­ha­be­rin­nen, son­dern auch Bal­lett­ken­nern ein Be­griff. Crankos cho­reo­gra­fi­sche Ad­ap­ti­on des Vers­ro­mans von Alexander Puschkin zählt zu den be­rühm­tes­ten Hand­lungs­bal­let­ten des 20. Jahr­hun­derts so­wie zu den Meis­ter­wer­ken des süd­afri­ka­ni­schen Cho­reo­gra­fen, der mit sei­ner Bal­lett­kunst und sei­nem di­rek­to­ria­len Ge­spür für die För­de­rung von Tän­zerin­nen und an­de­ren Künst­lerin­nen nicht nur das »Stutt­gar­ter Bal­lett­wun­der« schuf, son­dern des­sen Ar­beit im Süd­wes­ten Deutsch­lands seit den 1960er Jah­ren ei­nes der wich­tigs­ten Ka­pi­tel der deut­schen Bal­lett­ge­schich­te mar­kiert.

Die Cho­reo­gra­fie chan­giert zwi­schen gro­ßen En­sem­ble­sze­nen, in­ti­men Mo­men­ten der vier Haupt­fi­gu­ren und emo­tio­na­len Pas de deux. Onegin steht maß­ge­bend für die In­ter­pre­ta­ti­on und den An­spruch Crankos an das Hand­lungs­bal­lett: »Sein Sinn stand«, so Hartmut Regitz, »nach ei­nem neu­en Ty­pus des abend­fül­len­den Bal­letts, ei­nem Ty­pus, der sich durch die Klar­heit der Hand­lung und psy­cho­lo­gi­sche Pro­fi­lie­rung der Cha­rak­te­re aus­zeich­ne­te und in gi­gan­ti­schen Pas de deux gip­fel­te, die mit ih­rem Emo­ti­ons­reich­tum und ih­rer cho­reo­gra­fi­schen Ra­di­ka­li­tät tän­ze­ri­sche Di­men­sio­nen und Aus­drucks­be­rei­che er­schlos­sen, die man bis da­hin nicht ge­kannt hat­te.«

John Crankos Bal­lett Onegin ba­siert – wie die Oper Eugen Onegin von Pjotr Iljitsch Tschaikowski – auf dem Vers­ro­man von Alexander Puschkin, geht mu­si­ka­lisch je­doch ei­ge­ne We­ge. Statt Mu­sik aus der Oper zu ver­wen­den, wur­de die Par­ti­tur aus ver­schie­de­nen Wer­ken Tschaikowskis neu zu­sam­men­ge­stellt und ei­gens für das Bal­lett von Kurt-Heinz Stolze be­ar­bei­tet. Den Schwer­punkt bil­den Kla­vier­kom­po­si­tio­nen, ins­be­son­de­re der Zy­klus Die Jahreszeiten op. 37, er­gänzt durch Aus­schnit­te aus Opern und sin­fo­ni­schen Wer­ken. Durch die Kom­bi­na­ti­on kur­zer, fle­xi­bel ein­setz­ba­rer Mu­sik­num­mern ent­steht ei­ne dra­ma­tur­gisch ge­schlos­se­ne Form, in der The­men leit­mo­ti­visch ver­ar­bei­tet und wei­ter­ent­wi­ckelt wer­den. Die In­stru­men­ta­ti­on ori­en­tiert sich am Stil Tschaikowskis, ist je­doch be­wusst kam­mer­mu­si­ka­li­scher ge­hal­ten. So ent­steht ei­ne trans­pa­ren­te Klang­spra­che, die die Hand­lung prä­zi­se un­ter­stützt und die gro­ßen or­ches­tra­len Hö­he­punk­te ge­zielt ak­zen­tu­iert.

Aus fol­gen­den Mu­sik­wer­ken Tschaikowskis wur­de die Par­ti­tur zu­sam­men­ge­stellt: Oxanas Launen op. 14 (1885), Francesca da Rimini, Sym­pho­ni­sche Fan­ta­sie nach Dan­te op. 32 (1876), Romeo und Julia, Du­ett für So­pran, Te­nor & Or­ches­ter oh­ne op. (1893), Drei Stücke für Klavier op. 9 (1870), Sechs Stücke für Klavier op. 19 (1873), Die Jahreszeiten für Klavier op. 37a (1876), Sechs Stücke für Klavier op. 51 (1882), Achtzehn Stücke für Klavier op. 72 (1893), Impromptu für Klavier As-Dur oh­ne op. (1889)

Ein Du­ell en­det für den erst 38-jäh­ri­gen Puschkin im Jahr 1837 – wie für Lenski in Onegin – töd­lich. Auch Cranko er­reich­te kein ho­hes Al­ter: Er starb wäh­rend des Rück­flugs von ei­ner US-Tour­nee 1973 im Al­ter von nur 45 Jah­ren.

Häufige Fragen

Tickets für unsere Stehplätze können am Vorstellungstag ab 10 Uhr online oder an den Bundestheaterkassen erworben werden. Besitzer*innen einer BundestheaterCard können Stehplätze bereits am Tag vor der Vorstellung online buchen.

Zusätzlich steht für reguläre Abendvorstellungen ein fixes Kontingent an Stehplatztickets ab 80 Minuten vor Vorstellungsbeginn an unserer Stehplatzkassa (Eingang Operngasse) zur Verfügung.

Bei einer Vorstellungsänderung können Sie Ihre Tickets selbstverständlich zurückgeben oder umtauschen.

Da Umbesetzungen aufgrund von Erkrankungen oder sonstigen Verhinderungen von Künstler*innen nicht auszuschließen sind, besteht in diesem Fall kein Anspruch auf Erstattung des Ticketpreises oder Umtausch.

Bei einem Nicht-Einlass in den Saal durch Zuspätkommen (auch nach der Pause) ist eine Rückgabe oder ein Umtausch des Tickets nicht möglich.

Infos zu Ihrem Besuch

Garderobe

Die Gar­der­oben be­fin­den sich ne­ben den Ein­gän­gen an der Sei­te Opern­gas­se, auf dem Bal­kon und der Ga­le­rie rechts- und links­sei­tig so­wie in den Lo­gen.
Alle Gar­der­oben im Haus sind kos­ten­frei.

Pünktlichkeit

Wir bit­ten Sie, pünkt­lich zu den Vor­stel­lun­gen zu er­schei­nen. Zu­spät­kom­men­de kön­nen erst in der Pau­se ein­ge­las­sen wer­den. Auch nach der Pau­se ist ein Nach­ein­lass nicht mög­lich.

Gastronomie

Un­se­re Gas­tro­no­mie hat ab Ein­lass für Sie ge­öff­net.
Vor der Vor­stel­lung kön­nen Sie be­reits et­was es­sen und trin­ken, oder ei­nen Tisch für die Pau­se re­ser­vie­ren.

Praktische Infos

Wei­te­re prak­ti­sche In­fos zu Ih­rem Be­such (z. B. Gas­tro­no­mie, Bar­rie­re­frei­heit, …) fin­den Sie hier.

 

Infos zu Ermäßigungen, Abos und Zyklen

Ermäßigungen

Die Wiener Staatsoper bietet folgende Angebote für vergünstigte Tickets an:

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  • BundestheaterCard
  • Ballett-Bonus
  • Ö1-Club
  • Kulturpass »Hunger auf Kunst und Kultur«
  • Behindertenpass
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