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Giacomo Puccini

Manon

Lescaut

Oper

Dramma lirico in vier Akten

nach Abbé Prévost

Sprache Italienisch

Mittwoch 7. April 2027 Eine Pause Großer Saal
Laden
Abo 11

Ticketinformationen

Ei­nen Wo­chen­tag und Lieb­lings­plät­ze wäh­len und fünf Vor­stel­lun­gen in ei­ner Sai­son ge­nie­ßen.

In die­sem Abo sind fol­gen­de Vor­stel­lun­gen ent­hal­ten:

01. Oktober 2025Il barbiere di Siviglia
03. Dezember 2025Věc Makropulos
11. März 2026Don Pasquale
08. April 2026Parsifal
27. Mai 2026Manon (Ballett)
23. September 2026La clemenza di Tito
18. November 2026Madama Butterfly
16. Dezember 2026Onegin
07. April 2027Manon Lescaut
05. Mai 2027Die tote Stadt

Besetzung am
7. April 2027

Manon Lescaut

Chevalier René Des Grieux

Vittorio Grigolo

Regie und Licht

Robert Carsen

Ausstattung

Antony McDonald

Choreografie

Philippe Giraudeau

Dramaturgie

Ian Burton

3 weitere Termine

Manon Lescaut

Besetzung am Samstag 10. April 2027

Manon Lescaut

Chevalier René Des Grieux

Vittorio Grigolo

Regie und Licht

Robert Carsen

Ausstattung

Antony McDonald

Choreografie

Philippe Giraudeau

Dramaturgie

Ian Burton
Enthalten in: Zyklus »Weltliteratur auf der Opernbühne«
Zyklus »Weltliteratur auf der Opernbühne«

Kom­po­nis­ten lie­ßen sich oft von gro­ßen li­te­ra­ri­schen Wer­ken in­spi­rie­ren und schu­fen dar­aus un­sterb­li­che Opern. Die­ser Zy­klus ver­eint fünf Meis­ter­wer­ke nach Schil­ler, Shake­speare, Goe­the, Pré­vost und We­de­kind.

Alle Termine des Zyklus

Mehr über Zyklen

Manon Lescaut

Besetzung am Mittwoch 14. April 2027

Manon Lescaut

Chevalier René Des Grieux

Vittorio Grigolo

Regie und Licht

Robert Carsen

Ausstattung

Antony McDonald

Choreografie

Philippe Giraudeau

Dramaturgie

Ian Burton
Enthalten in: Zyklus »Glanz und Elend«
Zyklus »Glanz und Elend«

Wie nah Glück und Schmerz bei­ein­an­der lie­gen: La Bohème ver­bin­det Lie­be und Tra­gik, Andrea Chénier er­zählt von Lie­be in Zei­ten der Re­vo­lu­ti­on. Manon Lescaut führt ins Ver­der­ben – wäh­rend La Fille du régiment ein glück­li­ches En­de be­reit­hält.

Alle Termine des Zyklus

Mehr über Zyklen

Manon Lescaut

Besetzung am Sonntag 18. April 2027

Manon Lescaut

Chevalier René Des Grieux

Vittorio Grigolo

Regie und Licht

Robert Carsen

Ausstattung

Antony McDonald

Choreografie

Philippe Giraudeau

Dramaturgie

Ian Burton
Enthalten in: Abo 22
Abo 22

Einen Wochentag und Lieblingsplätze wählen und fünf Vorstellungen in einer Saison genießen.

In diesem Abo sind folgende Vorstellungen enthalten:

30. November 2025Věc Makropulos
08. Februar 2026Jewels (Ballett)
08. März 2026Nabucco
03. Mai 2026Der fliegende Holländer
28. Juni 2026Die Zauberflöte
18. Oktober 2026Die Entführung aus dem Serail
15. November 2026Madama Butterfly
07. Februar 2027Living Legacies
07. März 2027Un ballo in maschera
18. April 2027Manon Lescaut

Über das Werk

Als Ma­non in Ami­ens an­kommt, trifft sie Des Grieux und ver­liebt sich so­fort un­sterb­lich in ihn. Trotz ih­rer Flucht nach Pa­ris, um ein ge­mein­sa­mes Le­ben zu be­gin­nen, wird Ma­nons Wunsch nach Lu­xus und Reich­tum ihr zum Ver­häng­nis.

Sie ver­lässt Des Grieux für den rei­chen Ge­ron­te, be­reut je­doch bald ih­re Ent­schei­dung und flieht er­neut mit Des Grieux. Ih­re Lie­be wird je­doch auf ei­ne har­te Pro­be ge­stellt, als Ma­non ver­haf­tet und nach Ame­ri­ka de­por­tiert wird. Des Grieux folgt ihr, doch ih­re Ge­schich­te en­det in Tra­gö­die, als Ma­non in sei­nen Ar­men in der Wild­nis stirbt.

Manon

Lescaut

Handlung

Ma­non, ein schö­nes jun­ges Mäd­chen aus der Pro­vinz, soll von ih­rem Bru­der Les­caut in ein Klos­ter ge­bracht wer­den. Der Stu­dent Des Grieux ver­liebt sich auf den ers­ten Blick in sie. Ge­ron­te, ein rei­cher al­ter Mann, ist eben­falls von Ma­non be­ein­druckt und plant, sie zu ent­füh­ren.

Ed­mon­do in­for­miert sei­nen Freund Des Grieux über die Ab­sich­ten Ge­ron­tes. Nach­dem Des Grieux Ma­non sei­ne Lie­be ge­stan­den hat, flie­hen sie ge­mein­sam. Les­caut ver­si­chert Ge­ron­te, dass Ma­non das Le­ben in Ar­mut bald satt ha­ben wer­de und sich frei­wil­lig Ge­ron­te und sei­nem Wohl­stand zu­wen­den wür­de.

Les­cauts Pro­phe­zei­un­gen ha­ben sich be­wahr­hei­tet: Ma­non hat Des Grieux ver­las­sen, um an der Sei­te Ge­ron­tes ein Le­ben in Reich­tum zu füh­ren.

Al­ler­dings teilt sie Les­caut, ih­rem Bru­der, mit, dass der neu ge­fun­de­ne Wohl­stand Des Grieux nicht auf­wie­gen könn­te. Ge­ron­te protzt vor ei­ni­gen sei­ner Freun­de mit Ma­non. Ma­non wird von Des Grieux über­rascht. Er macht ihr gro­ße Vor­wür­fe, da sie ihn ver­las­sen hat­te.

Als sie um Ver­ge­bung fleht, ver­fällt er wie­der ih­rem Bann. Kaum ist das lei­den­schaft­li­che Lie­bes­paar aber wie­der ver­eint, kehrt Ge­ron­te über­ra­schend zu­rück. Ma­non ver­lacht Ge­ron­te, der sich dar­auf­hin – Ra­che schwö­rend – ent­fernt.

Des Grieux drängt Ma­non zwar zur so­for­ti­gen Flucht, doch ver­mag sie sich vom Lu­xus des neu­en Le­bens nicht zu tren­nen. Les­caut er­scheint und warnt die bei­den, dass Ge­ron­te Ma­non ein­ker­kern las­sen will. In ih­rem ver­zwei­fel­ten Ver­such, mög­lichst vie­le Ju­we­len, Klei­der und Geld auf die Flucht mit­zu­neh­men, zö­gert sie zu lang: Ge­ron­te er­scheint und lässt sie ein­ker­kern.

Des Grieux’ und Les­cauts Plan, Ma­non zu be­frei­en, miss­lingt.

Ma­nons De­mü­ti­gung und Schan­de wird nun of­fen­bar: Sie soll de­por­tiert wer­den. Des Grieux, der von ihr ge­ra­de­zu be­ses­sen ist, er­reicht, dass er sie be­glei­ten darf.

Des Grieux und die ster­ben­de Ma­non be­fin­den sich in ei­ner Ein­ö­de.

Des Grieux be­gibt sich auf Ma­nons Wunsch auf die Su­che nach Was­ser. Al­lein ge­las­sen lässt sie ihr Le­ben Re­vue pas­sie­ren und er­kennt ih­re Feh­ler. Als Des Grieux zu­rück­kehrt, ge­steht sie ihm ih­re Lie­be und stirbt in sei­nen Ar­men.

1. & 2. Akt ca. 75 Minuten
Pause ca. 25 Minuten
3. & 4. Akt ca. 50 Minuten

Re­gis­seur Ro­bert Car­sen ver­legt die Hand­lung in ei­ne Wol­ken­krat­zer- und Shop­ping-Mall-Um­ge­bung und un­ter­streicht da­mit die Zeit­lo­sig­keit und All­ge­mein­gül­tig­keit fa­ta­ler Ver­füh­rungs­me­cha­nis­men von Sta­tus­sym­bo­len und Schein­wer­fer­licht so­wie zeit­glei­cher Ein­sam­keit. Denkt man an die Viel­zahl heu­ti­ger Ju­gend­li­cher, ja so­gar Kin­der, die von Mar­ke­ting­stra­te­gen um­garnt und ge­schickt auf die schein­ba­re Be­deu­tung von Mar­ken­pro­duk­ten und Selbst­dar­stel­lung ge­trimmt wer­den, zeigt sich die un­ge­mei­ne Ak­tua­li­tät die­ser Pro­duk­ti­on!

Pucci­ni ge­lang es, die dis­pa­ra­ten Ein­zel­sze­nen durch mu­si­ka­li­sche Mo­ti­ve zu ver­klam­mern, ja ge­ra­de­zu ei­nen gro­ßen Bo­gen zu span­nen. Mu­si­ka­lisch ist die Oper al­so ein Wurf. Es fin­det sich kein Takt, der un­in­spi­riert wä­re. Schon die­ser re­la­tiv jun­ge Kom­po­nist, der Pucci­ni zur Ent­ste­hungs­zeit der Manon Lescaut noch war, ver­füg­te über gro­ße Meis­ter­schaft und ei­nen un­ver­wech­sel­ba­ren Stil. Sei­ne Mu­sik ist »se­xy«, voll von Ero­tik und Lei­den­schaf­ten und setzt mit vol­ler Ab­sicht auf star­ke Kon­tras­te zwi­schen tief emp­fun­de­ner Emo­tio­na­li­tät und ober­fläch­li­chem Gla­mour.

Die Oper Manon Lescaut macht uns auf ei­nen Ge­gen­satz auf­merk­sam, den von Geld und Lie­be. Mit Geld lässt sich vie­les kau­fen, da­her ist es für vie­le Men­schen auch so fas­zi­nie­rend. Bei der Lie­be je­doch ist man auf sich selbst zu­rück­ge­wor­fen, Lie­be lässt sich nicht kau­fen. Ma­non ist von un­be­schreib­li­cher Schön­heit. Doch sie hat nicht ge­nug Selbst­wert­ge­fühl, so­dass sie glaubt, all den Lu­xus, die teu­ren Klei­der und Schu­he, den Schmuck und das Par­füm zu brau­chen, um in den Au­gen ih­rer Mit­men­schen wert­voll zu sein. Ech­te Lie­be aber fragt nicht nach solch äu­ßer­li­chen Din­gen, sie ist das ge­naue Ge­gen­teil da­zu. Sie fragt nicht da­nach, was ich will, son­dern was der ge­lieb­te Mensch will. Ma­non aber ist so mit sich selbst be­schäf­tigt, dass sie Des Grieux ver­gisst. Frei­lich ist ein sol­ches Ver­hal­ten nur all­zu mensch­lich. Man wird nur sel­ten auf wirk­lich selbst­lo­se Lie­be sto­ßen.

Eine junge Frau mit Mantel und Mütze steht mit verschränkten Armen vor einem Schaufenster, daneben zwei Schaufensterpuppen und eine weitere Frau mit Einkaufstaschen.
Ein Mann stützt eine erschöpft wirkende Frau in dunkler Kleidung auf einer modernen Bühne mit violettem Hintergrund.
Ein Mann im schwarzen Lederjackett steht nachdenklich in einem modern möblierten Bühnenraum mit violett beleuchtetem Hintergrund.
Ein Mann lehnt seinen Kopf an die Schulter einer Frau, beide wirken emotional bewegt in moderner Bühnenumgebung mit grünlichem Licht.

Diese Produktion wird gefördert von

Häufige Fragen

Tickets für unsere Stehplätze können am Vorstellungstag ab 10 Uhr online oder an den Bundestheaterkassen erworben werden. Besitzer*innen einer BundestheaterCard können Stehplätze bereits am Tag vor der Vorstellung online buchen.

Zusätzlich steht für reguläre Abendvorstellungen ein fixes Kontingent an Stehplatztickets ab 80 Minuten vor Vorstellungsbeginn an unserer Stehplatzkassa (Eingang Operngasse) zur Verfügung.

Un­se­re Opern wer­den in den Ori­gi­nal­spra­chen ge­sun­gen – die­se sind je nach Werk un­ter­schied­lich und un­ter dem Ti­tel an­ge­ge­ben.

An je­dem Sitz­platz kön­nen Un­ter­ti­tel in ver­schie­de­nen Spra­chen über ei­nen ei­ge­nen Un­ter­ti­tel-Bild­schirm ein- oder aus­ge­schal­tet wer­den. Ne­ben der Ori­gi­nal­spra­che der Oper, Deutsch und Eng­lisch, kön­nen Sie aus bis zu sechs wei­ter­en Spra­chen wäh­len: Ita­lie­nisch, Fran­zö­sisch, Rus­sisch, Ja­pa­nisch, Spa­nisch, Chi­ne­sisch (Man­da­rin).

Bei einer Vorstellungsänderung können Sie Ihre Tickets selbstverständlich zurückgeben oder umtauschen.

Da Umbesetzungen aufgrund von Erkrankungen oder sonstigen Verhinderungen von Künstler*innen nicht auszuschließen sind, besteht in diesem Fall kein Anspruch auf Erstattung des Ticketpreises oder Umtausch.

Bei einem Nicht-Einlass in den Saal durch Zuspätkommen (auch nach der Pause) ist eine Rückgabe oder ein Umtausch des Tickets nicht möglich.

Infos zu Ihrem Besuch

Garderobe

Die Gar­der­oben be­fin­den sich ne­ben den Ein­gän­gen an der Sei­te Opern­gas­se, auf dem Bal­kon und der Ga­le­rie rechts- und links­sei­tig so­wie in den Lo­gen.
Alle Gar­der­oben im Haus sind kos­ten­frei.

Pünktlichkeit

Wir bit­ten Sie, pünkt­lich zu den Vor­stel­lun­gen zu er­schei­nen. Zu­spät­kom­men­de kön­nen erst in der Pau­se ein­ge­las­sen wer­den. Auch nach der Pau­se ist ein Nach­ein­lass nicht mög­lich.

Gastronomie

Un­se­re Gas­tro­no­mie hat ab Ein­lass für Sie ge­öff­net.
Vor der Vor­stel­lung kön­nen Sie be­reits et­was es­sen und trin­ken, oder ei­nen Tisch für die Pau­se re­ser­vie­ren.

Praktische Infos

Wei­te­re prak­ti­sche In­fos zu Ih­rem Be­such (z. B. Gas­tro­no­mie, Bar­rie­re­frei­heit, …) fin­den Sie hier.

 

Infos zu Ermäßigungen, Abos und Zyklen

Ermäßigungen

Die Wiener Staatsoper bietet folgende Angebote für vergünstigte Tickets an:

  • U27
  • Kinder- & Jugendtickets
  • BundestheaterCard
  • Ballett-Bonus
  • Ö1-Club
  • Kulturpass »Hunger auf Kunst und Kultur«
  • Behindertenpass
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Abonnements

Einen Wochentag und Lieblingsplätze wählen und fünf Vorstellungen genießen.

  • 4x Oper, 1x Ballett
  • verteilt über die ganze Saison
  • insgesamt bis zu 30 % Ersparnis im Vergleich zum Normalpreis
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Zyklen

Mehrere Vorstellungen gebündelt im Paket kaufen!

  • große Auswahl unterschiedlicher Zyklen
  • zusammengefasst nach Komponist*innen, Interpret*innen oder Themen
  • verteilt über die ganze Saison
  • bis zu 10 % Ermäßigung im Vergleich zum Normalpreis
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