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Claudio Monteverdi

L'Orfeo

Oper

Favola in musica in fünf Akten und einem Prolog

Text Alessandro Striggio

Sprache Italienisch

4 Termine

L'Orfeo

Besetzung am Sonntag 25. Oktober 2026

Die Musik / Die Hoffnung / Echo

Nadezhda Karyazina

Botin / Proserpina

Ein Hirte

Iurii Iushkevich

Musikalische Leitung

Stefan Gottfried

Inszenierung

Tom Morris

Bühne & Kostüme

Anna Fleischle

Licht

James Farncombe

Video

Nina Dunn

Choreografie & Bewegungsregie

Jane Gibson

Callum Hastie
Enthalten in: Abo 23
Abo 23

Einen Wochentag und Lieblingsplätze wählen und fünf Vorstellungen in einer Saison genießen.

In diesem Abo sind folgende Vorstellungen enthalten:

26. Oktober 2025Kallirhoe (Ballett)
23. November 2025Dialogues des Carmélites
18. Jänner 2026Le nozze di Figaro
01. März 2026Luisa Miller
31. Mai 2026Eugen Onegin
20. September 2026La clemenza di Tito
25. Oktober 2026L'Orfeo
17. Jänner 2027Don Carlos
11. April 2027Tristan und Isolde
02. Mai 2027Woolf Works
L'Orfeo

Besetzung am Mittwoch 28. Oktober 2026

Die Musik / Die Hoffnung / Echo

Nadezhda Karyazina

Botin / Proserpina

Ein Hirte

Iurii Iushkevich

Musikalische Leitung

Stefan Gottfried

Inszenierung

Tom Morris

Bühne & Kostüme

Anna Fleischle

Licht

James Farncombe

Video

Nina Dunn

Choreografie & Bewegungsregie

Jane Gibson

Callum Hastie
Enthalten in: Abo 12
Abo 12

Ei­nen Wo­chen­tag und Lieb­lings­plät­ze wäh­len und fünf Vor­stel­lun­gen in ei­ner Sai­son ge­nie­ßen.

In die­sem Abo sind fol­gen­de Vor­stel­lun­gen ent­hal­ten:

26. November 2025Dialogues des Carmélites
07. Jänner 2026Kallirhoe (Ballett)
22. April 2026Der fliegende Holländer
06. Mai 2026Salome
03. Juni 2026Carmen
28. Oktober 2026L'Orfeo
20. Jänner 2027Don Carlos
24. Februar 2027Un ballo in maschera
26. Mai 2027Lulu
16. Juni 2027Woolf Works
L'Orfeo

Besetzung am Samstag 31. Oktober 2026

Die Musik / Die Hoffnung / Echo

Nadezhda Karyazina

Botin / Proserpina

Ein Hirte

Iurii Iushkevich

Musikalische Leitung

Stefan Gottfried

Inszenierung

Tom Morris

Bühne & Kostüme

Anna Fleischle

Licht

James Farncombe

Video

Nina Dunn

Choreografie & Bewegungsregie

Jane Gibson

Callum Hastie
Enthalten in: Zyklus »Meisterwerke aus vier Jahrhunderten«
Zyklus »Meisterwerke aus vier Jahrhunderten«

Um 1600 wur­de ei­ne mu­si­ka­li­sche Gat­tung ge­bo­ren, die bis heu­te ein in­ter­na­tio­na­les Pu­bli­kum bannt, ver­zau­bert, ver­führt, mit­reißt: die Oper. Ei­nen Quer­schnitt durch ei­ni­ge der wich­tigs­ten Wer­ke die­ser Gat­tung gibt es in chro­no­lo­gi­scher Rei­hen­fol­ge in die­sem Zy­klus. Vier Jahr­hun­der­ten an vier Aben­den!

Alle Termine des Zyklus

Mehr über Zyklen

L'Orfeo

Besetzung am Dienstag 3. November 2026

Die Musik / Die Hoffnung / Echo

Nadezhda Karyazina

Botin / Proserpina

Ein Hirte

Iurii Iushkevich

Musikalische Leitung

Stefan Gottfried

Inszenierung

Tom Morris

Bühne & Kostüme

Anna Fleischle

Licht

James Farncombe

Video

Nina Dunn

Choreografie & Bewegungsregie

Jane Gibson

Callum Hastie
Enthalten in: Abo 1
Abo 1

Ei­nen Wo­chen­tag und Lieb­lings­plät­ze wäh­len und fünf Vor­stel­lun­gen in ei­ner Sai­son ge­nie­ßen.

In die­sem Abo sind fol­gen­de Vor­stel­lun­gen ent­hal­ten:

30. September 2025Fin de partie
30. Dezember 2025Fidelio
24. März 2026La Clemenza di Tito
21. April 2026Simon Boccanegra
02. Juni 2026Manon (Ballett)
06. Oktober 2026Eine florentinische Tragödie/Herzog Blaubarts Burg
03. November 2026L'Orfeo
29. Dezember 2026La Damnation de Faust
30. März 2027Visionary Dances
15. Juni 2027I Capuleti e i Montecchi

Über das Werk

Das Glück des Sän­gers Or­feo und sei­ner Eu­ri­di­ce ist von kur­zer Dau­er: Am Tag ih­rer Hoch­zeit wird Eu­ri­di­ce durch ei­nen Schlan­gen­biss ge­tö­tet. 

Or­feo wei­gert sich, das Schick­sal an­zu­neh­men, und be­schließt, in die Un­ter­welt hin­ab­zu­stei­gen, um Eu­ri­di­ce zu­rück­zu­ho­len. Kraft sei­nes Ge­san­ges dringt er in das To­ten­reich vor und über­re­det des­sen Herr­scher, Pro­ser­pi­na und Plu­to, Eu­ri­di­ce frei­zu­ge­ben. Doch wird Or­feo die Be­din­gung ge­stellt, sich wäh­rend des ge­mein­sa­men Auf­stiegs nicht nach ihr um­zu­bli­cken. Auf dem Weg kom­men Or­feo aber Zwei­fel, ob Eu­ri­di­ce ihm wirk­lich folgt, so­dass er sich zu­rück­wen­det. Da ent­schwin­det ihm die Ge­lieb­te – dies­mal für im­mer.

L'Orfeo

Handlung

Die Mu­sik in Per­son be­grüßt die Gäs­te. Sie lobt den be­rühm­ten Sän­ger Or­feo.

Es ist der Tag der Hoch­zeit von Or­feo und Eu­ri­di­ce. Hir­ten und Nym­phen fei­ern das Paar mit Tän­zen und Ge­sän­gen. 

Or­feo wird um ein Lied ge­be­ten. In sei­nem Ge­sang dankt er dem Schöp­fer des Uni­ver­sums. Eu­ri­di­ce ge­gen­über bringt er sein Glück über ihr Zu­sam­men­sein zum Aus­druck. Eu­ri­di­ce be­kun­det ihr ei­ge­nes Glück über Or­fe­os Lie­be. Der Gott der Hoch­zeit wird an­ge­ru­fen, ei­ne Ze­re­mo­nie wird be­gan­gen.

Or­feo fei­ert mit den Hir­ten die Schön­heit der Na­tur. Er er­in­nert auch an sei­ne frü­he­re Hoff­nungs­lo­sig­keit, sein Glück mit Eu­ri­di­ce er­scheint ihm da­durch noch voll­kom­me­ner. Ei­ne Bo­tin bringt schreck­li­che Nach­richt: Eu­ri­di­ce ist am Gift ei­ner Schlan­ge ge­stor­ben. Die fröh­li­che Stim­mung schlägt in Ent­set­zen um. Or­feo wei­gert sich, das Schick­sal an­zu­neh­men. Durch die Kraft sei­ner Lie­der will er in die Un­ter­welt ge­lan­gen und Eu­ri­di­ce zu­rück­ho­len. Soll­te ihm das nicht ge­lin­gen, will er mit ihr im Reich der To­ten blei­ben.

Die Hoff­nung hat Or­feo bis an den Ein­gang zum In­fer­no be­glei­tet. Das Ge­setz ver­bie­tet, dass sie wei­ter­geht. Sie ent­fernt sich. Wäh­rend Or­feo ih­ren Ver­lust be­klagt, stellt sich ihm Ca­ron­te in den Weg. Er ist der Fähr­mann, der die To­ten über den Fluss Le­the bringt. Er ver­wei­gert Or­feo die Über­fahrt. Kein Le­ben­der kön­ne in das Reich der To­ten ein­ge­hen.

Or­feo ver­sucht, Ca­ron­te mit sei­nem Ge­sang zu er­wei­chen. Als der Fähr­mann ein­schläft, kann Or­feo sich sei­ner Bar­ke be­mäch­ti­gen und den Fluss über­que­ren.

Pro­ser­pi­na bit­tet ih­ren Gat­ten Plu­to­ne, Eu­ri­di­ce frei­zu­ge­ben und mit Or­feo ins Le­ben zu­rück­keh­ren zu las­sen. Der Herr­scher der Un­ter­welt er­klärt sich aus Lie­be zu ihr da­zu be­reit. 

Er stellt aber ei­ne Be­din­gung: Or­feo darf sich wäh­rend des Auf­stie­ges zum Licht nicht nach Eu­ri­di­ce um­bli­cken. Als Dank für sein Ge­wäh­ren bit­tet Plu­to­ne Pro­ser­pi­na, in Zu­kunft auf ih­ren jähr­li­chen Be­such der Welt der Le­ben­den zu ver­zich­ten.

Or­feo und Eu­ri­di­ce ma­chen sich auf den Weg. Or­feo kom­men Zwei­fel, ob Eu­ri­di­ce ihm wirk­lich folgt. Er dreht sich nach ihr um. So­fort hört er Stim­men, die ihn des Ge­set­zes­bru­ches an­kla­gen. Eu­ri­di­ce ent­schwin­det. Or­feo bleibt in Ver­zweif­lung zu­rück.

Or­feo ist wie­der in der Welt der Le­ben­den. Sei­nen Schmerz über den Ver­lust Eu­ri­di­ces kann er nicht über­win­den. Ein Echo scheint ihn zu trös­ten, spie­gelt ihm aber vor al­lem sei­ne ei­ge­ne Ver­zweif­lung zu­rück. Or­feo preist noch ein­mal die ver­lo­re­ne Ge­lieb­te und schmäht al­le an­de­ren Frau­en.

Apollon rät Or­feo, sich nicht ge­hen zu las­sen. So wie er sich zu­vor an sei­nem Glück zu sehr er­freut ha­be, so ver­sen­ke er sich nun zu sehr in sei­nen Schmerz. Er rät Or­feo, sein Schick­sal an­zu­neh­men und mit ihm in den Him­mel zu stei­gen. Er wer­de dort Eu­ri­di­ces Eben­bild in der Son­ne und in den Ster­nen fin­den. Or­feo wil­ligt ein. Ge­mein­sam be­sin­gen Apollon und Or­feo den Frie­den, den Or­feo nun zu fin­den hofft. Ei­ne Ze­re­mo­nie der Le­ben­den be­kräf­tigt die­se Hoff­nung.

1. Teil ca. 60 Minuten
Pause 25 Minuten
2. Teil ca. 60 Minuten

Re­gis­seur Tom Mor­ris nahm den al­ten Ge­dan­ken ei­nes ge­mein­sa­men hö­fi­schen Fes­tes ernst und schuf für die Pro­duk­ti­on ei­ne At­mo­sphä­re, die dem Pu­bli­kum ver­mit­telt, selbst Gast auf ei­ner Hoch­zeit zu sein und in das bun­te thea­tra­le Er­eig­nis mit­ein­be­zo­gen zu sein.

In Or­feo sind vie­ler­lei Zu­ta­ten ent­hal­ten: die Ma­dri­gal­kunst der Spät­re­nais­sance, Ein­flüs­se aus der Mu­sik des fran­zö­si­schen Ho­fes, die ers­ten Opern­ver­su­che der Flo­ren­ti­ner Ca­me­ra­ta so­wie al­ler­lei Mi­li­tär- und Volks­mu­sik. Den Rah­men für Or­feo steck­te da­bei die Form der Tra­gö­die ab, die als Vor­wand galt, um ein auf­wen­dig ge­stal­te­tes hö­fi­sches Fest zu ver­an­stal­ten und glei­cher­ma­ßen ein dra­ma­tisch-mu­si­ka­li­sches Be­kennt­nis ab­zu­ge­ben. Auch hier wie­der un­ter­schied­lichs­te Zu­ta­ten: Sze­ne­rie, Büh­nen­ma­schi­ne­rie, po­ly­pho­ne Ele­men­te, Tän­ze, rein in­stru­men­ta­le Tei­le, Re­zi­ta­ti­ve so­wie de­tail­liert aus­ge­stal­te­te Büh­nen­fi­gu­ren.

2022 kam Mon­te­ver­dis L’Orfeo erst­mals an der Wie­ner Staats­oper zur Auf­füh­rung. Die Pro­duk­ti­on war Teil ei­nes erst­mals an die­sem Haus rea­li­sier­ten Zy­klus al­ler drei noch exis­tie­ren­den Opern des Kom­po­nis­ten und zu­gleich ei­ne Re­ve­renz vor dem emi­nen­ten Ein­fluss, den ge­ra­de die­ses 1607 ur­auf­ge­führ­te Werk auf die ge­sam­te Mu­sik­ge­schich­te hat­te. Im Ok­to­ber und No­vem­ber wird mit Ro­lan­do Vil­la­zón ei­ne Künst­ler­per­sön­lich­keit die Ti­tel­par­tie ver­kör­pern, die in ih­rer Viel­sei­tig­keit, ih­rer an­ste­cken­den Lei­den­schaft­lich­keit für Mu­sik und Mu­sik­thea­ter und ih­rer sprü­hen­den Krea­ti­vi­tät seit bald ei­nem Vier­tel­jahr­hun­dert die in­ter­na­tio­na­le Opern­welt be­rei­chert.

Häufige Fragen

Tickets für unsere Stehplätze können am Vorstellungstag ab 10 Uhr online oder an den Bundestheaterkassen erworben werden. Besitzer*innen einer BundestheaterCard können Stehplätze bereits am Tag vor der Vorstellung online buchen.

Zusätzlich steht für reguläre Abendvorstellungen ein fixes Kontingent an Stehplatztickets ab 80 Minuten vor Vorstellungsbeginn an unserer Stehplatzkassa (Eingang Operngasse) zur Verfügung.

Un­se­re Opern wer­den in den Ori­gi­nal­spra­chen ge­sun­gen – die­se sind je nach Werk un­ter­schied­lich und un­ter dem Ti­tel an­ge­ge­ben.

An je­dem Sitz­platz kön­nen Un­ter­ti­tel in ver­schie­de­nen Spra­chen über ei­nen ei­ge­nen Un­ter­ti­tel-Bild­schirm ein- oder aus­ge­schal­tet wer­den. Ne­ben der Ori­gi­nal­spra­che der Oper, Deutsch und Eng­lisch, kön­nen Sie aus bis zu sechs wei­ter­en Spra­chen wäh­len: Ita­lie­nisch, Fran­zö­sisch, Rus­sisch, Ja­pa­nisch, Spa­nisch, Chi­ne­sisch (Man­da­rin).

Bei einer Vorstellungsänderung können Sie Ihre Tickets selbstverständlich zurückgeben oder umtauschen.

Da Umbesetzungen aufgrund von Erkrankungen oder sonstigen Verhinderungen von Künstler*innen nicht auszuschließen sind, besteht in diesem Fall kein Anspruch auf Erstattung des Ticketpreises oder Umtausch.

Bei einem Nicht-Einlass in den Saal durch Zuspätkommen (auch nach der Pause) ist eine Rückgabe oder ein Umtausch des Tickets nicht möglich.

Infos zu Ihrem Besuch

Garderobe

Die Gar­der­oben be­fin­den sich ne­ben den Ein­gän­gen an der Sei­te Opern­gas­se, auf dem Bal­kon und der Ga­le­rie rechts- und links­sei­tig so­wie in den Lo­gen.
Alle Gar­der­oben im Haus sind kos­ten­frei.

Pünktlichkeit

Wir bit­ten Sie, pünkt­lich zu den Vor­stel­lun­gen zu er­schei­nen. Zu­spät­kom­men­de kön­nen erst in der Pau­se ein­ge­las­sen wer­den. Auch nach der Pau­se ist ein Nach­ein­lass nicht mög­lich.

Gastronomie

Un­se­re Gas­tro­no­mie hat ab Ein­lass für Sie ge­öff­net.
Vor der Vor­stel­lung kön­nen Sie be­reits et­was es­sen und trin­ken, oder ei­nen Tisch für die Pau­se re­ser­vie­ren.

Praktische Infos

Wei­te­re prak­ti­sche In­fos zu Ih­rem Be­such (z. B. Gas­tro­no­mie, Bar­rie­re­frei­heit, …) fin­den Sie hier.

 

Infos zu Ermäßigungen, Abos und Zyklen

Ermäßigungen

Die Wiener Staatsoper bietet folgende Angebote für vergünstigte Tickets an:

  • U27
  • Kinder- & Jugendtickets
  • BundestheaterCard
  • Ballett-Bonus
  • Ö1-Club
  • Kulturpass »Hunger auf Kunst und Kultur«
  • Behindertenpass
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