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Francesco Cilèa

Adriana

Lecouvreur

Oper

Oper in vier Akten

Text Arturo Colautti

nach Eugène Scribe

Sprache Italienisch

Samstag 5. September 2026 19:00 – 22:15 2 Pausen Großer Saal
Laden

Besetzung am
5. September 2026

Maurizio, Conte di Sassonia

Michonnet

Roberto Frontali

Adriana Lecouvreur

La Principessa di Bouillon

Musikalische Leitung

Inszenierung

David McVicar

Bühne

Charles Edwards

Kostüme

Brigitte Reiffenstuel

Licht

Adam Silverman

Choreografie

Andrew George

3 weitere Termine

Adriana Lecouvreur

Besetzung am Dienstag 8. September 2026

Maurizio, Conte di Sassonia

Michonnet

Roberto Frontali

Adriana Lecouvreur

La Principessa di Bouillon

Musikalische Leitung

Inszenierung

David McVicar

Bühne

Charles Edwards

Kostüme

Brigitte Reiffenstuel

Licht

Adam Silverman

Choreografie

Andrew George
Enthalten in: Abo 2
Abo 2

Einen Wochentag und Lieblingsplätze wählen und fünf Vorstellungen in einer Saison genießen.

In diesem Abo sind folgende Vorstellungen enthalten:

16. September 2025Iolanta
03. März 2026Carmen
14. April 2026Visionary Dances (Ballett)
26. Mai 2026Les Pêcheurs de perles
23. Juni 2026Animal Farm
08. September 2026Adriana Lecouvreur
10. November 2026La Fille du régiment
12. Jänner 2027Fidelio
27. April 2027Woolf Works
22. Juni 2027I Capuleti e i Montecchi
Adriana Lecouvreur

Besetzung am Freitag 11. September 2026

Maurizio, Conte di Sassonia

Michonnet

Roberto Frontali

Adriana Lecouvreur

La Principessa di Bouillon

Musikalische Leitung

Inszenierung

David McVicar

Bühne

Charles Edwards

Kostüme

Brigitte Reiffenstuel

Licht

Adam Silverman

Choreografie

Andrew George
Enthalten in: Abo 5
Abo 5

Einen Wochentag und Lieblingsplätze wählen und fünf Vorstellungen in einer Saison genießen.

In diesem Abo sind folgende Vorstellungen enthalten:

12. September 2025Die Zauberflöte
05. Dezember 2025Madama Butterfly
30. Jänner 2026Jewels (Ballett)
20. Februar 2026Le grand macabre
24. April 2026Simon Boccanegra
11. September 2026Adriana Lecouvreur
23. Oktober 2026Die Entführung aus dem Serail
04. Dezember 2026Onegin
30. April 2027Carmen
18. Juni 2027Andrea Chénier
Adriana Lecouvreur

Besetzung am Montag 14. September 2026

Maurizio, Conte di Sassonia

Michonnet

Roberto Frontali

Adriana Lecouvreur

La Principessa di Bouillon

Musikalische Leitung

Inszenierung

David McVicar

Bühne

Charles Edwards

Kostüme

Brigitte Reiffenstuel

Licht

Adam Silverman

Choreografie

Andrew George
Enthalten in: Abo 16
Abo 16

Einen Wochentag und Lieblingsplätze wählen und fünf Vorstellungen in einer Saison genießen.

In diesem Abo sind folgende Vorstellungen enthalten:

27. Oktober 2025Pelléas et Mélisande
22. Dezember 2025Fidelio
19. Jänner 2026Idomeneo
09. Februar 2026Jewels (Ballett)
11. Mai 2026L'elisir d'amore
14. September 2026Adriana Lecouvreur
09. November 2026Nijinsky
15. Februar 2027Der Rosenkavalier
19. April 2027Così fan tutte
14. Juni 2027Le nozze di Figaro

Über das Werk

Die ge­fei­er­te Schau­spie­le­rin Adriana Lecouvreur liebt den Gra­fen Mau­ri­zio, der sei­ne Be­zie­hung zu ihr ge­heim hält. Auch die Fürs­tin von Bouil­lon be­gehrt ihn.

Aus Ei­fer­sucht lässt sie Adria­na ei­nen ver­gif­te­ten Veil­chen­strauß zu­kom­men. In­tri­gen und Miss­ver­ständ­nis­se spit­zen sich zu, wäh­rend Mau­ri­zio zwi­schen den Frau­en steht. Adria­na er­kennt zu spät den Ur­sprung des Ge­schenks und stirbt an des­sen Wir­kung, im Glau­ben an Mau­ri­zi­os Lie­be.

Adriana

Lecouvreur

Handlung

Hin­ter der Büh­ne der Co­mé­die-Fran­çaise be­rei­ten sich Schau­spie­ler und der In­spi­zi­ent Mi­chon­net auf ei­ne Auf­füh­rung vor. Un­ter ih­nen die be­rühm­te Tra­gö­din Adria­na Le­cou­vreur (Adrienne Lecouvreur), die von Mi­chon­net ge­liebt wird. 

Sie wie­der­um liebt Mau­ri­zio (Mo­ritz von Sach­sen), der ihr ge­gen­über al­ler­dings sei­ne wah­re Iden­ti­tät ver­birgt und sich als Fähn­rich aus­gibt. Adria­na schenkt ihm als Lie­bes­pfand ei­nen Veil­chen­strauß. Mau­ri­zio hat­te al­ler­dings auch ein Ver­hält­nis mit der Fürs­tin von Bouil­lon; de­ren Ehe­mann wie­der­um un­ter­hält ei­ne Af­fä­re mit der Schau­spie­le­rin Du­clos. Als nun der Fürst von Bouil­lon ei­nen Brief der Du­clos an Mau­ri­zio ab­fängt, in dem sie ihn nach der Vor­stel­lung in ih­re Vil­la ein­lädt, ver­däch­tigt der Fürst die Du­clos der Un­treue. In Wahr­heit hat­te die­se je­doch den Brief im Auf­trag der Fürs­tin ge­schrie­ben. Um sich zu rä­chen, lädt der Fürst die Schau­spie­ler der Co­mé­die-Fran­çaise am sel­ben Abend zu ei­nem Fest in die Vil­la ein, die er der Du­clos ge­schenkt hat.

In der Vil­la der Du­clos er­war­tet die Fürs­tin von Bouil­lon den von ihr ge­lieb­ten Mau­ri­zio, der sich von ihr po­li­ti­sche Un­ter­stüt­zung er­war­tet. Die ei­fer­süch­ti­ge Fürs­tin be­greift, dass Mau­ri­zio sie nicht mehr liebt; um sie zu täu­schen, schenkt er ihr je­nen Veil­chen­strauß, den er kurz zu­vor von Adria­na er­hal­ten hat. Die bei­den wer­den durch die An­kunft des Fürs­ten un­ter­bro­chen, der Fürs­tin ge­lingt die Flucht in ein Hin­ter­zim­mer. Die am Fest eben­falls an­we­sen­de Adria­na er­fährt nun die wah­re Iden­ti­tät Mau­ri­zi­os, doch ei­ne Aus­spra­che mit ihm ver­hin­dert das Zer­bre­chen der Be­zie­hung. Im dunk­len Hin­ter­zim­mer tref­fen die bei­den Kon­kur­ren­tin­nen um die Lie­be Mau­ri­zi­os – die Fürs­tin und Adria­na – erst­mals auf­ein­an­der, oh­ne aber die je­weils an­de­re zu er­ken­nen. Der Fürs­tin ge­lingt schließ­lich un­er­kannt die Flucht.

Bei ei­nem Fest er­ken­nen die Fürs­tin und Adria­na, dass Mau­ri­zio der Ge­lieb­te der je­weils an­de­ren ist.

Es kommt zum ver­deck­ten Kon­flikt zwi­schen den bei­den ei­fer­süch­ti­gen Frau­en. Adria­na re­zi­tiert schließ­lich aus Ra­ci­nes Phèdre und stellt mit ei­ni­gen auf die Fürs­tin be­zo­ge­nen Ver­sen die Ne­ben­buh­le­rin bloß: »Ich kann mich nicht ver­stel­len, so wie je­ne fre­chen Wei­ber, die Freu­de am Be­trug ha­ben, de­ren ei­si­ge Stirn nie­mals mehr er­rö­ten kann.« Die Fürs­tin schwört Ra­che.

Adria­na, vor Lie­be krank, will sich von der Büh­ne zu­rück­zie­hen. Sie fühlt sich von Mau­ri­zio ver­las­sen; ein Ge­fühl, das sich noch ver­stärkt, als ei­ne Scha­tul­le ab­ge­ge­ben wird, in der sich der in­zwi­schen ver­welk­te Veil­chen­strauß be­fin­det. Doch da trifft ihr Ge­lieb­ter ein und bit­tet sie, sei­ne Frau zu wer­den. Adria­na bricht plötz­lich zu­sam­men – der Veil­chen­strauß, an dem sie ge­ra­de ge­ro­chen hat, war in Wahr­heit von der Fürs­tin ge­schickt und ver­gif­tet. Adria­na stirbt.

1. & 2. Akt ca. 75 Minuten
Pause 25 Minuten
3. Akt ca. 25 Minuten
Pause 25 Minuten
4. Akt ca. 40 Minuten

Die In­sze­nie­rung von Sir David McVicar spielt in der Ori­gi­nal­zeit der Hand­lung, al­so im Pa­ris des Jah­res 1730. Der Re­gis­seur ver­mied be­wusst je­de Trans­for­ma­ti­on in ei­ne an­de­re Epo­che, da sei­ner Mei­nung nach so­wohl die Ge­schich­te als auch die Fi­gu­ren­kon­stel­la­tio­nen und Fi­gu­ren­ty­pen da­durch nur be­schä­digt oder un­ver­ständ­lich wür­den. Dem­ent­spre­chend wird das Pu­bli­kum auch op­tisch in ei­ne spät­ba­ro­cke Zeit ent­führt und da­mit Zeu­ge ei­ner längst un­ter­ge­gan­ge­nen Welt.

Der Kom­po­nist Francesco Cilea setzt aus­ge­hend vom ita­lie­ni­schen Ve­ris­mo ne­ben ei­ner poin­tier­ten, raf­fi­niert-ver­äs­tel­ten Klang­spra­che und schmach­tend-schat­tier­ter Me­lo­di­en­kraft auch das Me­lo­dram als ef­fekt­vol­les und im Thea­ter­kon­text stim­mi­ges Stil­mit­tel ein. In die durch­kom­po­nier­te Form plat­ziert er pro­mi­nen­te In­seln wie Adri­a­nas be­rühm­te Arie »Io son l‘umile an­cel­la« oder das eben­so be­kann­te, dunk­le »Acer­ba vo­lut­tà« der gift­mor­den­den Bouil­lon – Glanz­punk­te, die sich auch in zahl­rei­chen Kon­zert­pro­gram­men be­währt ha­ben.

Es gibt Künst­le­rin­nen und Künst­ler, die sich mit nur ei­nem ein­zi­gen Werk dau­er­haft in die Kul­tur­ge­schich­te ein­ge­schrie­ben ha­ben. Der ita­lie­ni­sche Kom­po­nist Francesco Cilea ist ei­ner von ih­nen. Auch wenn er auf ei­ne Rei­he von Büh­nen­wer­ken ver­wei­sen konn­te, wird sein Na­me stets mit sei­ner wich­tigs­ten Oper Adriana Lecouvreur ver­bun­den blei­ben. Cilea, Zeit­ge­nos­se Puccinis und mu­si­ka­li­scher Hoff­nungs­trä­ger im Ita­li­en des aus­ge­hen­den 19. Jahr­hun­derts, konn­te mit die­sem Vier­ak­ter je­den­falls den Er­folg sei­nes Le­bens ver­bu­chen.

Ei­ne Ko­pro­duk­ti­on mit dem Royal Opera House Covent Garden, dem Gran Teatre del Liceu, der Ópera National de Paris und der San Francisco Opera.

Häufige Fragen

Tickets für unsere Stehplätze können am Vorstellungstag ab 10 Uhr online oder an den Bundestheaterkassen erworben werden. Besitzer*innen einer BundestheaterCard können Stehplätze bereits am Tag vor der Vorstellung online buchen.

Zusätzlich steht für reguläre Abendvorstellungen ein fixes Kontingent an Stehplatztickets ab 80 Minuten vor Vorstellungsbeginn an unserer Stehplatzkassa (Eingang Operngasse) zur Verfügung.

Un­se­re Opern wer­den in den Ori­gi­nal­spra­chen ge­sun­gen – die­se sind je nach Werk un­ter­schied­lich und un­ter dem Ti­tel an­ge­ge­ben.

An je­dem Sitz­platz kön­nen Un­ter­ti­tel in ver­schie­de­nen Spra­chen über ei­nen ei­ge­nen Un­ter­ti­tel-Bild­schirm ein- oder aus­ge­schal­tet wer­den. Ne­ben der Ori­gi­nal­spra­che der Oper, Deutsch und Eng­lisch, kön­nen Sie aus bis zu sechs wei­ter­en Spra­chen wäh­len: Ita­lie­nisch, Fran­zö­sisch, Rus­sisch, Ja­pa­nisch, Spa­nisch, Chi­ne­sisch (Man­da­rin).

Bei einer Vorstellungsänderung können Sie Ihre Tickets selbstverständlich zurückgeben oder umtauschen.

Da Umbesetzungen aufgrund von Erkrankungen oder sonstigen Verhinderungen von Künstler*innen nicht auszuschließen sind, besteht in diesem Fall kein Anspruch auf Erstattung des Ticketpreises oder Umtausch.

Bei einem Nicht-Einlass in den Saal durch Zuspätkommen (auch nach der Pause) ist eine Rückgabe oder ein Umtausch des Tickets nicht möglich.

Infos zu Ihrem Besuch

Garderobe

Die Gar­der­oben be­fin­den sich ne­ben den Ein­gän­gen an der Sei­te Opern­gas­se, auf dem Bal­kon und der Ga­le­rie rechts- und links­sei­tig so­wie in den Lo­gen.
Alle Gar­der­oben im Haus sind kos­ten­frei.

Pünktlichkeit

Wir bit­ten Sie, pünkt­lich zu den Vor­stel­lun­gen zu er­schei­nen. Zu­spät­kom­men­de kön­nen erst in der Pau­se ein­ge­las­sen wer­den. Auch nach der Pau­se ist ein Nach­ein­lass nicht mög­lich.

Gastronomie

Un­se­re Gas­tro­no­mie hat ab Ein­lass für Sie ge­öff­net.
Vor der Vor­stel­lung kön­nen Sie be­reits et­was es­sen und trin­ken, oder ei­nen Tisch für die Pau­se re­ser­vie­ren.

Praktische Infos

Wei­te­re prak­ti­sche In­fos zu Ih­rem Be­such (z. B. Gas­tro­no­mie, Bar­rie­re­frei­heit, …) fin­den Sie hier.

 

Infos zu Ermäßigungen, Abos und Zyklen

Ermäßigungen

Die Wiener Staatsoper bietet folgende Angebote für vergünstigte Tickets an:

  • U27
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  • BundestheaterCard
  • Ballett-Bonus
  • Ö1-Club
  • Kulturpass »Hunger auf Kunst und Kultur«
  • Behindertenpass
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