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Richard Wagner

Tristan

und Isolde

Oper

Handlung in drei Aufzügen

Text Richard Wagner

Sprache Deutsch

Sonntag 4. April 2027 2 Pausen Großer Saal
Laden
Zyklus »Wagner«

Ticketinformationen

Wer­ke Ri­chard Wag­ners zäh­len zu den Grund­pfei­lern des Re­per­toires und gel­ten vie­len als »Opern­fei­er­ta­ge«. Der be­lieb­te Zy­klus ver­eint Wer­ke aus ver­schie­de­nen Schaf­fens­pha­sen – vom frü­hen Hol­län­der bis zu Par­si­fal.

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Besetzung am
4. April 2027

König Marke

Isolde

Miina-Liisa Värelä

Brangäne

Tanja Ariane Baumgartner

Musikalische Leitung

Inszenierung

Bühne

Rebecca Ringst

Kostüme

Ingo Krügler

Licht

Michael Bauer

3 weitere Termine

Tristan und Isolde

Besetzung am Donnerstag 8. April 2027

König Marke

Isolde

Miina-Liisa Värelä

Brangäne

Tanja Ariane Baumgartner

Musikalische Leitung

Inszenierung

Bühne

Rebecca Ringst

Kostüme

Ingo Krügler

Licht

Michael Bauer
Enthalten in: Abo 17
Abo 17

Einen Wochentag und Lieblingsplätze wählen und fünf Vorstellungen in einer Saison genießen.

In diesem Abo sind folgende Vorstellungen enthalten:

11. September 2025Otello
20. November 2025Dialogues des Carmélites
26. Februar 2026Luisa Miller
26. März 2026Die verkaufte Braut
23. April 2026Giselle (Ballett)
10. September 2026Don Carlo
08. Oktober 2026Eine florentinische Tragödie/Herzog Blaubarts Burg
28. Jänner 2027Don Giovanni
08. April 2027Tristan und Isolde
20. Mai 2027Lulu
Tristan und Isolde

Besetzung am Sonntag 11. April 2027

König Marke

Isolde

Miina-Liisa Värelä

Brangäne

Tanja Ariane Baumgartner

Musikalische Leitung

Inszenierung

Bühne

Rebecca Ringst

Kostüme

Ingo Krügler

Licht

Michael Bauer
Enthalten in: Abo 23
Abo 23

Einen Wochentag und Lieblingsplätze wählen und fünf Vorstellungen in einer Saison genießen.

In diesem Abo sind folgende Vorstellungen enthalten:

26. Oktober 2025Kallirhoe (Ballett)
23. November 2025Dialogues des Carmélites
18. Jänner 2026Le nozze di Figaro
01. März 2026Luisa Miller
31. Mai 2026Eugen Onegin
20. September 2026La clemenza di Tito
25. Oktober 2026L'Orfeo
17. Jänner 2027Don Carlos
11. April 2027Tristan und Isolde
02. Mai 2027Woolf Works
Tristan und Isolde

Besetzung am Donnerstag 15. April 2027

König Marke

Isolde

Miina-Liisa Värelä

Brangäne

Tanja Ariane Baumgartner

Musikalische Leitung

Inszenierung

Bühne

Rebecca Ringst

Kostüme

Ingo Krügler

Licht

Michael Bauer
Enthalten in: Zyklus »Liebe & Schicksal«
Zyklus »Liebe & Schicksal«

Von Ret­tung in letz­ter Se­kun­de über tur­bu­len­te Lie­bes­wir­ren bis zu schick­sal­haf­ter Lie­be und tra­gi­schem Ego­is­mus: Die­se Opern er­zäh­len gro­ße Ge­schich­ten und zäh­len zu den Schlüs­sel­wer­ken des Gen­res. Erst­mals ver­eint in ei­nem un­se­rer Zy­klen.

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Über das Werk

Isol­de liebt Tri­stan, und Tri­stan liebt Isol­de. Ei­ne al­ter­na­tiv­lo­se, ei­ne chan­cen­lo­se Lie­be, denn Isol­de soll Kö­nig Mar­ke hei­ra­ten, um den Frie­den zwi­schen Ir­land und Ka­re­ol zu be­sie­geln.

Tri­stan be­glei­tet die zwi­schen Ver­ach­tung und Ver­zweif­lung Schwan­ken­de nach Ka­re­ol. »Mir er­ko­ren, mir ver­lo­ren«, singt Isol­de über Tri­stan, und wei­ter: »Tod­ge­weih­tes Haupt! Tod­ge­weih­tes Herz!« Nur im Tod scheint die Lie­be der bei­den mög­lich. Isol­des Ver­trau­te Bran­gä­ne aber ver­ab­reicht statt des ver­lang­ten To­des­tranks ei­nen Lie­bes­trank, und das Schick­sal der bei­den »Nacht­ge­weih­ten« nimmt sei­nen Lauf.

Tristan

und Isolde

Handlung

Am Steu­er ei­nes Schif­fes steht Tri­stan, der Ad­op­tiv­sohn Kö­nig Mar­kes von Eng­land. Tri­stan bringt Isol­de, die Kö­nigs­toch­ter der un­ter­wor­fe­nen Iren, nach Eng­land.

Dort wird er sie mit dem ver­wit­we­ten Mar­ke ver­hei­ra­ten, um das Bünd­nis bei­der Völ­ker – und sei­ne ei­ge­ne Macht­po­si­ti­on – zu stär­ken. An Bord hält er sich von Isol­de fern. Statt ihr mit ge­büh­ren­dem Re­spekt zu be­geg­nen, lässt er sie in ei­nem Spott­lied ver­höh­nen, in das die ge­sam­te Mann­schaft ein­stimmt.

Isol­de ent­hüllt ih­rer Ver­trau­ten Bran­gä­ne die Vor­ge­schich­te: Im Krieg hat­te Tri­stan Isol­des Ver­lob­ten Mo­rold er­schla­gen. Aus dem Zwei­kampf hat­te er aber ei­ne ver­gif­te­te Wun­de da­von­ge­tra­gen. Der sie­che Tri­stan ließ sich in ei­nem Boot vor Ir­lands Küs­te aus­set­zen, um sich als Spiel­mann »Tan­tris« in Isol­des Pfle­ge zu be­ge­ben, denn nur von ih­rer Heil­kunst konn­te er Ge­sun­dung hof­fen. Isol­de er­kann­te in ihm den Mör­der ih­res Ver­lob­ten und war den­noch nicht fä­hig, Ra­che zu neh­men, als der Kran­ke ihr in die Au­gen sah.

Der ge­heilt ent­las­se­ne »Tan­tris« kehr­te un­ter sei­nem wah­ren Na­men als Braut­wer­ber Kö­nig Mar­kes zu­rück. Die ge­schla­ge­nen Iren hat­ten kei­ne Wahl, als die­sen An­trag an­zu­neh­men. Als Bran­gä­ne auf die von ihr mit an Bord ge­schmug­gel­ten Zau­ber­trän­ke ver­weist, mit de­ren Hil­fe viel­leicht al­les zum Gu­ten zu wen­den wä­re, be­schließt die tief ge­de­mü­tig­te Isol­de, Tri­stan und sich selbst zu ver­gif­ten. Doch statt des Gif­tes wird Bran­gä­ne den bei­den Tod­fein­den ei­nen Lie­bes­trank rei­chen, der sie zu Won­nen und Qua­len un­still­ba­rer Sehn­sucht ver­dammt.

1. Aufzug ca. 80 min
Pause ca. 35 min
2. Aufzug ca. 75 min
Pause ca. 35 min
3. Aufzug ca. 75 min

Als die Pro­ben zur Wie­ner Neu­pro­duk­ti­on von Tristan und Isolde be­gin­nen, will der Re­gis­seur Ca­lixto Biei­to nicht lan­ge über sein Kon­zept spre­chen. Die Büh­nen­welt, die Re­bec­ca Ringst ge­schaf­fen hat, die Kos­tüm­ent­wür­fe von In­go Krü­ger sind in Grund­zü­gen aus der frü­he­ren Prä­sen­ta­ti­on be­kannt, was er »sonst ge­sagt hat«, so der Re­gis­seur, sei wei­ter­hin gül­tig. Er meint sei­ne An­deu­tun­gen aus der ers­ten Prä­sen­ta­ti­on, An­deu­tun­gen dar­über, wie Tri­stan und Isol­de über ei­ne ge­mein­sa­me Ge­schich­te, ein Ge­heim­nis ver­fü­gen, wie sie sich er­folg­los von­ein­an­der be­frei­en woll­ten, wie sie wie­der auf­ein­an­der­tref­fen. Und dass es sich um ein un­glaub­li­ches Stück über die Lie­be han­d­le.

Es ist das Du­ett im zwei­ten Akt. Die Her­aus­for­de­rung, die Ri­chard Wag­ners Tristan und Isolde an je­den sze­ni­schen Zu­gang stellt, kul­mi­niert hier in vier­zig Mi­nu­ten, in de­nen sich die Lie­be zur Me­ta­phy­sik über­stei­gert, in de­nen zwei Fi­gu­ren im Ge­sang und in der Mu­sik nicht ver­schmel­zen, son­dern sich sin­gend syn­the­ti­sie­ren in et­was ganz an­de­res: Die bei­den Nacht­ge­stal­ten schaf­fen aus der Lie­be, wie Wag­ner sie denkt, ei­ne ei­ge­ne Wirk­lich­keit.

Ri­chard Wag­ner schuf mit die­ser Oper das Schlüs­sel­werk der mu­si­ka­li­schen Ro­man­tik, wie sie von E. T. A. Hoff­mann be­schwo­ren wur­de: »Glü­hen­de Strah­len schie­ßen durch die­ses Rei­ches tie­fe Nacht, und wir wer­den Rie­sen­schat­ten ge­wahr, die auf- und ab­wo­gen, en­ger und en­ger uns ein­schlie­ßen und uns ver­nich­ten, aber nicht den Schmerz der un­end­li­chen Sehn­sucht«. Zu­gleich stieß Wag­ner das Tor zur mu­si­ka­li­schen Mo­der­ne auf, denn durch die Ver­selb­stän­di­gung der Chro­ma­tik und die Eman­zi­pa­ti­on der Dis­so­nanz wird der har­mo­ni­schen Span­nung – sinn­bild­lich für die ero­ti­sche Span­nung – die Auf­lö­sung ver­wei­gert. Die­se wird erst im Lie­bes­tod er­reicht, in dem die ster­ben­de Isol­de die Auf­er­ste­hung des to­ten Tri­stan hal­lu­zi­niert.

Ca­lixto Biei­to, ei­ner der prä­gen­den Mu­sik­thea­ter­re­gis­seu­re der letz­ten De­ka­den, setzt sich erst­mals mit die­sem Werk aus­ein­an­der. Sei­ne Ar­bei­ten the­ma­ti­sie­ren stets die kre­a­tür­li­che, tod­ver­fal­le­ne Leib­lich­keit sei­ner Ak­teu­re. Es dürf­te span­nend wer­den, die­se im Kampf mit dem wag­ner­schen Tri­stan-Theo­rem zu er­le­ben.

Eine Frau im weißen Kleid steht lächelnd hinter einer gläsernen Wand auf einer Theaterbühne.
Eine Frau im grünen Kleid kniet trauernd neben einem verletzten Mann, der am Boden liegt.
Blick auf eine dunkle Theaterbühne mit zwei großen Fenstern, hinter denen beschädigte Räume sichtbar sind.

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Diese Produktion wird gefördert von

Häufige Fragen

Tickets für unsere Stehplätze können am Vorstellungstag ab 10 Uhr online oder an den Bundestheaterkassen erworben werden. Besitzer*innen einer BundestheaterCard können Stehplätze bereits am Tag vor der Vorstellung online buchen.

Zusätzlich steht für reguläre Abendvorstellungen ein fixes Kontingent an Stehplatztickets ab 80 Minuten vor Vorstellungsbeginn an unserer Stehplatzkassa (Eingang Operngasse) zur Verfügung.

Un­se­re Opern wer­den in den Ori­gi­nal­spra­chen ge­sun­gen – die­se sind je nach Werk un­ter­schied­lich und un­ter dem Ti­tel an­ge­ge­ben.

An je­dem Sitz­platz kön­nen Un­ter­ti­tel in ver­schie­de­nen Spra­chen über ei­nen ei­ge­nen Un­ter­ti­tel-Bild­schirm ein- oder aus­ge­schal­tet wer­den. Ne­ben der Ori­gi­nal­spra­che der Oper, Deutsch und Eng­lisch, kön­nen Sie aus bis zu sechs wei­ter­en Spra­chen wäh­len: Ita­lie­nisch, Fran­zö­sisch, Rus­sisch, Ja­pa­nisch, Spa­nisch, Chi­ne­sisch (Man­da­rin).

Bei einer Vorstellungsänderung können Sie Ihre Tickets selbstverständlich zurückgeben oder umtauschen.

Da Umbesetzungen aufgrund von Erkrankungen oder sonstigen Verhinderungen von Künstler*innen nicht auszuschließen sind, besteht in diesem Fall kein Anspruch auf Erstattung des Ticketpreises oder Umtausch.

Bei einem Nicht-Einlass in den Saal durch Zuspätkommen (auch nach der Pause) ist eine Rückgabe oder ein Umtausch des Tickets nicht möglich.

Infos zu Ihrem Besuch

Garderobe

Die Gar­der­oben be­fin­den sich ne­ben den Ein­gän­gen an der Sei­te Opern­gas­se, auf dem Bal­kon und der Ga­le­rie rechts- und links­sei­tig so­wie in den Lo­gen.
Alle Gar­der­oben im Haus sind kos­ten­frei.

Pünktlichkeit

Wir bit­ten Sie, pünkt­lich zu den Vor­stel­lun­gen zu er­schei­nen. Zu­spät­kom­men­de kön­nen erst in der Pau­se ein­ge­las­sen wer­den. Auch nach der Pau­se ist ein Nach­ein­lass nicht mög­lich.

Gastronomie

Un­se­re Gas­tro­no­mie hat ab Ein­lass für Sie ge­öff­net.
Vor der Vor­stel­lung kön­nen Sie be­reits et­was es­sen und trin­ken, oder ei­nen Tisch für die Pau­se re­ser­vie­ren.

Praktische Infos

Wei­te­re prak­ti­sche In­fos zu Ih­rem Be­such (z. B. Gas­tro­no­mie, Bar­rie­re­frei­heit, …) fin­den Sie hier.

 

Infos zu Ermäßigungen, Abos und Zyklen

Ermäßigungen

Die Wiener Staatsoper bietet folgende Angebote für vergünstigte Tickets an:

  • U27
  • Kinder- & Jugendtickets
  • BundestheaterCard
  • Ballett-Bonus
  • Ö1-Club
  • Kulturpass »Hunger auf Kunst und Kultur«
  • Behindertenpass
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