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Giuseppe Verdi

Don Carlo

Oper

Dramma lirico in vier Akten (Mailänder Fassung, 1884)

Text Achille de Lauzières & Angelo Zanardini & Camille du Locle

Sprache Italienisch

nach dem französischen Libretto der Oper von Joseph Méry und Camile du Locle in der italienischen Übertragung

von Achille de Lauzières & Angelo Zanardini

Mittwoch 16. September 2026 19:00 – 22:30 Eine Pause Großer Saal
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Abo 10

Ticketinformationen

Ei­nen Wo­chen­tag und Lieb­lings­plät­ze wäh­len und fünf Vor­stel­lun­gen in ei­ner Sai­son ge­nie­ßen.

In die­sem Abo sind fol­gen­de Vor­stel­lun­gen ent­hal­ten:

17. September 2025Tannhäsuer
22. Oktober 2025Kallirhoe (Ballett)
12. November 2025Faust
25. März 2026Le grand macabre
20. Mai 2026Les Pêcheurs de perles
16. September 2026Don Carlo
21. Oktober 2026Die Entführung aus dem Serail
25. November 2026Ariadne auf Naxos
28. April 2027Die tote Stadt
02. Juni 2027Woolf Works

Besetzung am
16. September 2026

Don Carlo

Vittorio Grigolo

Rodrigo, Marquis von Posa

Étienne Dupuis

Der Großinquisitor

Elisabetta

Eboli

Eve-Maud Hubeaux

Musikalische Leitung

Regie, Bühne, Kostüme

Ko-Kostümbildnerin

Galya Solodovnikova

Choreografie und Regieassistenz

Evgeny Kulagin

Mitarbeit Bühnenbild

Olga Pavluk

Licht

Franck Evin

Video

Ilya Shagalov

Musik-Dramaturgie

Daniil Orlov

4 weitere Termine

Don Carlo

Besetzung am Freitag 4. September 2026

Don Carlo

Vittorio Grigolo

Rodrigo, Marquis von Posa

Étienne Dupuis

Der Großinquisitor

Elisabetta

Eboli

Eve-Maud Hubeaux

Musikalische Leitung

Regie, Bühne, Kostüme

Ko-Kostümbildnerin

Galya Solodovnikova

Choreografie und Regieassistenz

Evgeny Kulagin

Mitarbeit Bühnenbild

Olga Pavluk

Licht

Franck Evin

Video

Ilya Shagalov

Musik-Dramaturgie

Daniil Orlov
Enthalten in: Abo 7
Abo 7

Einen Wochentag und Lieblingsplätze wählen und fünf Vorstellungen in einer Saison genießen.

In diesem Abo sind folgende Vorstellungen enthalten:

24. Oktober 2025Die Entführung aus dem Serail
16. Jänner 2026Idomeneo
13. März 2026Don Pasquale
10. April 2026Visionary Dances (Ballett)
12. Juni 2026Animal Farm
04. September 2026Don Carlo
15. Jänner 2027Fidelio
12. Februar 2027Der Rosenkavalier
26. Februar 2027Norma
04. Juni 2027Woolf Works
Don Carlo

Besetzung am Montag 7. September 2026

Don Carlo

Vittorio Grigolo

Rodrigo, Marquis von Posa

Étienne Dupuis

Der Großinquisitor

Elisabetta

Eboli

Eve-Maud Hubeaux

Musikalische Leitung

Regie, Bühne, Kostüme

Ko-Kostümbildnerin

Galya Solodovnikova

Choreografie und Regieassistenz

Evgeny Kulagin

Mitarbeit Bühnenbild

Olga Pavluk

Licht

Franck Evin

Video

Ilya Shagalov

Musik-Dramaturgie

Daniil Orlov
Enthalten in: Abo 15
Abo 15

Einen Wochentag und Lieblingsplätze wählen und fünf Vorstellungen in einer Saison genießen.

In diesem Abo sind folgende Vorstellungen enthalten:

29. September 2025Tosca
15. Dezember 2025La Bohème
12. Jänner 2026Kallirhoe (Ballett)
13. April 2026Wozzeck
18. Mai 2026Der Rosenkavalier
07. September 2026Don Carlo
11. Jänner 2027Die verkaufte Braut
26. April 2027Così fan tutte
31. Mai 2027Woolf Works
21. Juni 2027Andrea Chénier
Don Carlo

Besetzung am Donnerstag 10. September 2026

Don Carlo

Vittorio Grigolo

Rodrigo, Marquis von Posa

Étienne Dupuis

Der Großinquisitor

Elisabetta

Eboli

Eve-Maud Hubeaux

Musikalische Leitung

Regie, Bühne, Kostüme

Ko-Kostümbildnerin

Galya Solodovnikova

Choreografie und Regieassistenz

Evgeny Kulagin

Mitarbeit Bühnenbild

Olga Pavluk

Licht

Franck Evin

Video

Ilya Shagalov

Musik-Dramaturgie

Daniil Orlov
Enthalten in: Abo 17
Abo 17

Einen Wochentag und Lieblingsplätze wählen und fünf Vorstellungen in einer Saison genießen.

In diesem Abo sind folgende Vorstellungen enthalten:

11. September 2025Otello
20. November 2025Dialogues des Carmélites
26. Februar 2026Luisa Miller
26. März 2026Die verkaufte Braut
23. April 2026Giselle (Ballett)
10. September 2026Don Carlo
08. Oktober 2026Eine florentinische Tragödie/Herzog Blaubarts Burg
28. Jänner 2027Don Giovanni
08. April 2027Tristan und Isolde
20. Mai 2027Lulu
Don Carlo

Besetzung am Sonntag 13. September 2026

Don Carlo

Vittorio Grigolo

Rodrigo, Marquis von Posa

Étienne Dupuis

Der Großinquisitor

Elisabetta

Eboli

Eve-Maud Hubeaux

Musikalische Leitung

Regie, Bühne, Kostüme

Ko-Kostümbildnerin

Galya Solodovnikova

Choreografie und Regieassistenz

Evgeny Kulagin

Mitarbeit Bühnenbild

Olga Pavluk

Licht

Franck Evin

Video

Ilya Shagalov

Musik-Dramaturgie

Daniil Orlov
Enthalten in: Zyklus »Weltliteratur auf der Opernbühne«
Zyklus »Weltliteratur auf der Opernbühne«

Kom­po­nis­ten lie­ßen sich oft von gro­ßen li­te­ra­ri­schen Wer­ken in­spi­rie­ren und schu­fen dar­aus un­sterb­li­che Opern. Die­ser Zy­klus ver­eint fünf Meis­ter­wer­ke nach Schil­ler, Shake­speare, Goe­the, Pré­vost und We­de­kind.

Alle Termine des Zyklus

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Über das Werk

Der spa­ni­sche Thron­fol­ger Don Carlo hät­te die fran­zö­si­sche Prin­zes­sin Eli­sa­beth hei­ra­ten sol­len.

Nach ei­nem ers­ten Ken­nen­ler­nen sind die bei­den in­ein­an­der ver­liebt. Über­ra­schend gibt der spa­ni­sche Kö­nig Phil­ipp II. be­kannt, Eli­sa­beth selbst hei­ra­ten zu wol­len. Eli­sa­beth fügt sich aus Staats­rä­son. Der li­be­ra­le Mar­quis Po­sa rät sei­nem ver­zwei­fel­ten Freund Don Carlo, sich po­li­tisch für ei­ne bes­se­re Zu­kunft Flan­derns zu en­ga­gie­ren. Da­durch ge­ra­ten Don Carlo und Po­sa aber in ei­ne ge­fähr­li­che Ge­gen­scher­schaft zum über­mäch­ti­gen Groß­in­qui­si­tor.

Don Carlo

Handlung

Kai­ser Karl V. – einst der mäch­tigs­te Herr­scher der Welt – leg­te im Klos­ter von San Yus­te die In­si­gni­en sei­ner Macht nie­der, um sein Le­ben in der Ein­sam­keit geist­li­cher Me­di­ta­ti­on zu be­schlie­ßen.

Don Carlo, In­fant von Spa­ni­en, ge­denkt im Klos­ter von San Yus­te der glück­li­chen Be­geg­nung mit der ihm ver­spro­che­nen fran­zö­si­schen Prin­zes­sin Eli­sa­beth in Fon­taine­bleau. Eli­sa­beth wur­de dann aber von sei­nem Va­ter, Kö­nig Phil­ipp II., ge­hei­ra­tet, zur Kö­ni­gin und da­mit zu Car­los’ Stief­mut­ter ge­macht. Carlo wird von sei­nem Ju­gend­freund, dem Mar­quis von Po­sa, an­ge­trof­fen, der aus den von den Spa­ni­ern un­ter­drück­ten flan­dri­schen Pro­vin­zen zu­rück­kehrt. Po­sa über­zeugt Don Carlo, als Ret­ter des be­droh­ten Vol­kes nach Flan­dern zu ge­hen. Phil­ipp und Eli­sa­beth be­tre­ten das Klos­ter, um am Grab­mal des ver­meint­lich ge­stor­be­nen Kai­sers zu be­ten.

In ei­nem Gar­ten un­weit des Klos­ters un­ter­hält die Prin­zes­sin Ebo­li das Ge­fol­ge der Hof­da­men mit ei­nem mau­ri­schen Lied. Als die Kö­ni­gin er­scheint, wird der Mar­quis von Po­sa ge­mel­det. Dem Mar­quis ge­lingt es, der Kö­ni­gin heim­lich ei­ne Nach­richt von Carlo zu über­rei­chen und für ihn ei­ne heim­li­che Au­di­enz zu er­bit­ten. Prin­zes­sin Ebo­li, die Mätres­se des Kö­nigs, miss­ver­steht sei­ne An­deu­tun­gen und glaubt, der In­fant ha­be sich in sie ver­liebt.

Al­lein mit der Kö­ni­gin kann Carlo sei­ne Ge­füh­le nicht län­ger ver­ber­gen. Eli­sa­beth, die den Prin­zen im­mer noch liebt, sich ih­rer Pflicht als Kö­ni­gin je­doch be­wusst ist, be­schwört den Ver­zwei­fel­ten, auf die Er­fül­lung sei­ner Lie­be zu ver­zich­ten.

Als der Kö­nig sei­ne Ge­mah­lin oh­ne Be­glei­tung an­trifft, ver­weist er die da­für ver­ant­wort­li­che Grä­fin von Aremberg vom Ho­fe. Eli­sa­beth nimmt Ab­schied von der Ver­bann­ten.

Po­sa schil­dert dem Herr­scher das Elend des flan­dri­schen Vol­kes. Phil­ipp, der an der mu­ti­gen Spra­che Po­sas Ge­fal­len fin­det, be­schließt, die­sen als sei­nen Ver­trau­ten in sei­ne Nä­he zu zie­hen, warnt ihn je­doch vor der Macht der In­qui­si­ti­on. Don Carlo ist ei­ner Ein­la­dung zu ei­nem Ren­dez­vous im kö­nig­li­chen Park von Ma­drid ge­folgt, in der An­nah­me, Eli­sa­beth ha­be sie ihm ge­schickt. Als ei­ne Ver­schlei­er­te naht, be­stürmt er sie mit Lie­bes­er­klä­run­gen. Zu spät muss er er­ken­nen, dass er der Prin­zes­sin Ebo­li sein Ge­heim­nis ver­ra­ten hat. Po­sa, der hin­zu­tritt, will die ge­fähr­li­che Mit­wis­se­rin zum Schwei­gen brin­gen, doch Carlo fällt ihm in den Arm. Die in ih­rem Stolz ge­kränk­te Prin­zes­sin schwört Ra­che. Der Mar­quis lässt sich von sei­nem Freund al­le ihn ge­fähr­den­den po­li­ti­schen Brie­fe aus­hän­di­gen.

Vor der Ka­the­dra­le von Ma­drid hat sich ei­ne gro­ße Men­schen­men­ge ver­sam­melt, um ei­nem Au­to­da­fé, der öf­fent­li­chen Hin­rich­tung der von der In­qui­si­ti­on ver­ur­teil­ten Ket­zer, bei­zu­woh­nen. An der Spit­ze ei­ner flan­dri­schen De­pu­ta­ti­on tritt Don Carlo dem Kö­nig ent­ge­gen, um von ihm die Re­gent­schaft in den un­ter­joch­ten Pro­vin­zen zu for­dern. Als der Kö­nig die­ses An­sin­nen zu­rück­weist, zieht der vom Zorn über­mann­te Prinz sei­nen De­gen. Kei­ner der Gro­ßen des Rei­ches kommt dem be­droh­ten Herr­scher zu Hil­fe, bis Po­sa den Freund ent­waff­net und dar­auf­hin von Phil­ipp zum Her­zog er­ho­ben wird. Das Au­to­da­fé nimmt sei­nen Fort­gang. Die Flam­men des Schei­ter­hau­fens lo­dern em­por, wäh­rend ei­ne Stim­me vom Him­mel den Op­fern ewi­gen Frie­den ver­heißt.

Kö­nig Phil­ipp be­klagt die Ein­sam­keit und Bür­de sei­nes Am­tes. Im Zwie­spalt sei­nes Ge­wis­sens sucht er Rat bei dem blin­den Groß­in­qui­si­tor.

Die­ser be­stärkt ihn in der Ab­sicht, den Auf­ruhr des In­fan­ten mit äu­ßers­ter Här­te zu be­stra­fen, for­dert aber sei­ner­seits das Le­ben des Mar­quis von Po­sa, den er der Frei­geis­te­rei ver­däch­tigt. Phil­ipp wehrt sich zu­nächst, un­ter­wirft sich aber letzt­lich der Macht der Kir­che.

Die Kö­ni­gin führt leb­haf­te Be­schwer­de bei ih­rem Ge­mahl über die Ent­wen­dung ih­rer Schmuck­scha­tul­le und fin­det die­se auf dem Schreib­tisch des Kö­nigs. Als Phil­ipp die Scha­tul­le öff­net und das Por­trait des In­fan­ten dar­in ent­deckt, be­zich­tigt er die Gat­tin des Ehe­bruchs. Um der in Ohn­macht nie­der­ge­sun­ke­nen bei­zu­ste­hen, ei­len die Prin­zes­sin Ebo­li und der Mar­quis von Po­sa her­bei. Al­lein mit der Kö­ni­gin ge­steht die Prin­zes­sin ih­ren Ver­rat an Carlo und ih­re heim­li­che Li­ai­son mit dem Kö­nig. Sie wird von Eli­sa­beth in ein Klos­ter ver­bannt.

Po­sa sucht den ge­fan­ge­nen In­fan­ten im Ker­ker auf, um ihm sei­ne Hand­lun­gen zu er­klä­ren und von ihm Ab­schied zu neh­men. Mit Hil­fe der ihm über­las­se­nen Brie­fe hat er je­den Ver­dacht der Kon­spi­ra­ti­on mit Flan­dern von Carlo auf sich ab­ge­lenkt, um dem Freund die Mög­lich­keit zu ge­ben, als künf­ti­ger Kö­nig den un­ter­drück­ten Völ­kern einst zu ih­rem Le­bens­recht zu ver­hel­fen.

Ein Schuss aus dem Hin­ter­halt trifft den Mar­quis in den Rü­cken, ster­bend ver­weist er den Freund an die Kö­ni­gin, die den Wunsch hat, Carlo ein letz­tes Mal zu se­hen. Der Kö­nig be­tritt den Ker­ker, um sei­nem Sohn den De­gen zu­rück­zu­ge­ben. Carlo klagt ihn als Mör­der sei­nes Freun­des an. Das em­pör­te Volk for­dert die Be­frei­ung des In­fan­ten. Als es sich re­bel­lie­rend ge­gen den Kö­nig wen­det, legt sich der grei­se Groß­in­qui­si­tor ins Mit­tel. Vor sei­ner Dro­hung sinkt das Volk in die Knie.

Im Klos­ter von San Yus­te er­war­tet die Kö­ni­gin den In­fan­ten, der nach Flan­dern auf­bre­chen wird, zu ei­nem letz­ten Le­be­wohl. Die bei­den Lie­ben­den ent­sa­gen je­der Er­fül­lung ih­rer Lie­be. Der Kö­nig und der Groß­in­qui­si­tor tre­ten hin­zu. Als die Scher­gen der In­qui­si­ti­on Hand an den Prin­zen le­gen wol­len, ent­zieht ein ge­heim­nis­vol­ler Mönch, des­sen Stim­me an die des ab­ge­schie­de­nen Kai­sers ge­mahnt, Don Carlo sei­nen Ver­fol­gern.

1. & 2. Akt ca. 105 Minuten
Pause ca. 25 Minuten
3. & 4. Akt ca. 80 Minuten

In­spi­riert von ei­nem Be­such im ja­pa­ni­schen Kyo­to Cos­tu­me In­sti­tu­te, bringt Re­gis­seur Kirill Serebrennikov die Hand­lung von Don Carlo in ei­nen zeit­ge­nös­si­schen Kon­text. Denn auch für sein Büh­nen­bild ließ er sich von die­sem In­sti­tut in­spi­rie­ren – wer­den dort doch Ori­gi­nal-Ob­jek­te aus al­len Epo­chen und Kul­tu­ren auf­be­wahrt und ent­spre­chend prä­pa­riert und ge­la­gert, um sie vor dem Ver­fall zu schüt­zen.

Die Aus­ein­an­der­set­zung mit die­ser Ver­gäng­lich­keit öff­ne­te Serebrennikov ei­ne wei­te­re Di­men­si­on von Ver­dis Oper: das Wis­sen um die Ver­gäng­lich­keit des Men­schen, sei­ner Lei­den­schaf­ten, sei­ner An­stren­gun­gen und sei­ner Ta­ten, den Fluss der Zeit, der merk­lich oder un­merk­lich al­les von Men­schen Ge­mach­te aus­löscht und zer­stört. Ne­ben die­sen bei­den Di­men­sio­nen – die in ih­ren Über­res­ten prä­sen­te Zeit des 16. Jahr­hun­derts und die un­se­rer heu­ti­gen Ge­gen­wart – gibt es ei­ne drit­te Ebe­ne, ei­ne Zwi­schen­zo­ne, in der sich Ver­gan­gen­heit und Ge­gen­wart ver­mi­schen.

Ei­ne wich­ti­ge Rol­le nimmt in der In­sze­nie­rung auch Mar­quis von Po­sa ein, die ein­zi­ge Fi­gur, die his­to­risch nicht be­legt ist und die die Auf­klä­rung und den mo­der­nen Men­schen ver­kör­pert. In Serebrennikovs In­sze­nie­rung stellt er ei­nen Ak­ti­vis­ten dar, der die Kon­se­quen­zen der Über­pro­duk­ti­on und des Über­kon­sums von Tex­ti­li­en und Klei­dung the­ma­ti­siert.

Die mu­si­ka­li­sche Spra­che weist ei­ne fast schon mor­bi­de Raf­fi­nes­se auf: ei­ne Ele­ganz, Emp­find­sam­keit und Ent­rückt­heit der weit­ge­schwun­ge­nen Me­lo­dik, ei­ne ab­grün­dig ver­schat­te­te Har­mo­nik, dun­kel glü­hen­de Or­ches­ter­far­ben, die al­le noch so jä­hen Kon­tras­te ver­schlei­ert und ge­dämpft er­schei­nen las­sen.

Ver­di hat mit Un­ter­bre­chun­gen über zwan­zig Jah­re an die­ser Oper ge­ar­bei­tet. Man un­ter­schei­det nicht we­ni­ger als sie­ben un­ter un­mit­tel­ba­rer Mit­wir­kung des Kom­po­nis­ten ent­stan­de­ne Fas­sun­gen. Ita­lie­ni­sche Ein­stu­die­run­gen des in Pa­ris ur­auf­ge­führ­ten fünf­ak­ti­gen Wer­kes bo­ten Ver­di An­lass zu ein­schnei­den­den Neu­for­mu­lie­run­gen und zur Neu­kom­po­si­ti­on gan­zer Sze­nen­kom­ple­xe. Ei­ne ver­dich­te­te vier­ak­ti­ge Fas­sung wur­de erst­mals 1884 an der Mai­län­der Sca­la vor­ge­stellt – sie wird auch der Wie­ner Neu­in­sze­nie­rung zu­grun­de lie­gen.

Eine Frau in einem braunen Oberteil und lila Rock sitzt auf einer Bank und spricht mit einem Mann in dunkler Jacke und beigen Hosen.
Ein Mann in einem kunstvollen Kostüm wird von mehreren Darstellern in grauen Anzügen auf der Bühne angekleidet.
Eine Frau in einem modernen weißen Kittel hält das Kinn einer Frau in historischem, prächtigen Kleid auf der Bühne, während eine weitere Person im Hintergrund steht.
Eine Frau in Lederjacke und Hose steht auf der Bühne, ihr Blick ist nach vorne gerichtet, während sie an Schließfächern vorbeigeht.
Darsteller in historischen Kostümen werden von anderen Darstellern in weißen Anzügen auf der Bühne angekleidet, während ein Publikum in der oberen Galerie zuschaut.
Eine Gruppe von Darstellern in modernen und historischen Kostümen steht auf der Bühne, während bunte Kleidungsstücke durch die Luft fliegen.
Ein Mann in einem karierten Anzug steht nachdenklich vor einem Tisch auf der Bühne.
Drei Darsteller in historischen Kostümen stehen auf der Bühne, umgeben von einer Projektion von prunkvollen Halskrausen.
Ein Mann in schwarzem Anzug und Mütze steht auf der Bühne und hält sich mit beiden Händen an seiner Brust, während ein Chor im Hintergrund steht.
Zwei Darsteller in weißen Kitteln stehen auf der Bühne, einer übergibt dem anderen einen Ordner, während sie sich anlächeln.
Eine Frau in einem eleganten schwarzen Kleid mit auffälligen Ärmeln steht auf der Bühne und blickt nach vorne.
Eine Frau in einem eleganten schwarzen Kleid berührt sanft das Kinn eines Mannes in prunkvollem, goldenen Mantel auf der Bühne.
Eine Frau in moderner Kleidung sitzt auf einem Stuhl, während eine andere Frau in historischem Gewand im Hintergrund steht und sie beobachtet.
Das Bild zeigt eine Frau in einem eleganten, schimmernden Kleid mit grünen und blauen Tönen. Sie liegt auf einem roten Untergrund und schaut direkt in die Kamera. Ihre Hände stützen ihr Gesicht, und sie hat einen natürlichen, anmutigen Ausdruck.
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Tickets für unsere Stehplätze können am Vorstellungstag ab 10 Uhr online oder an den Bundestheaterkassen erworben werden. Besitzer*innen einer BundestheaterCard können Stehplätze bereits am Tag vor der Vorstellung online buchen.

Zusätzlich steht für reguläre Abendvorstellungen ein fixes Kontingent an Stehplatztickets ab 80 Minuten vor Vorstellungsbeginn an unserer Stehplatzkassa (Eingang Operngasse) zur Verfügung.

Un­se­re Opern wer­den in den Ori­gi­nal­spra­chen ge­sun­gen – die­se sind je nach Werk un­ter­schied­lich und un­ter dem Ti­tel an­ge­ge­ben.

An je­dem Sitz­platz kön­nen Un­ter­ti­tel in ver­schie­de­nen Spra­chen über ei­nen ei­ge­nen Un­ter­ti­tel-Bild­schirm ein- oder aus­ge­schal­tet wer­den. Ne­ben der Ori­gi­nal­spra­che der Oper, Deutsch und Eng­lisch, kön­nen Sie aus bis zu sechs wei­ter­en Spra­chen wäh­len: Ita­lie­nisch, Fran­zö­sisch, Rus­sisch, Ja­pa­nisch, Spa­nisch, Chi­ne­sisch (Man­da­rin).

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