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Ain Anger

© Kaupo Kikas

KS Ain Anger ist seit sei­nem Haus­de­büt als Monterone (Rigoletto) 2004 re­gel­mä­ßig auf der Büh­ne der Wie­ner Staats­oper zu er­le­ben und sang hier mehr als vier­zig Par­ti­en, von Dossifei in Chowanschtschina über Kö­nig Heinrich in Lohengrin bis zu Sarastro in Die Zauberflöte, wei­ters Zaccaria (Nabucco), Gremin (Eugen Onegin), Hunding (Die Walküre), Fiesco (Simon Boccanegra) und Landgraf Hermann (Tannhäuser). Ihm wur­de 2020 der Ti­tel Ös­ter­rei­chi­scher Kam­mer­sän­ger ver­lie­hen.

Er ist welt­weit an al­len wich­ti­gen Büh­nen zu er­le­ben, so un­ter an­de­rem an der Metropolitan Opera in New York, an der er als Pimen in Boris Godunow de­bü­tier­te, an der Mailänder Scala, an der er als Daland in Der fliegende Holländer de­bü­tier­te, bei den Bayreuther Festspielen so­wie in München, London, Chicago, San Francisco, Paris, Salzburg und Berlin.

In der Spiel­zeit 2026/27 kehrt Ain Anger an das Opernhaus Zürich zu­rück, wo er Semfiras Va­ter in Aleko und Vergils Geist in Francesca da Rimini ver­kör­pert. An der Niederländischen Nationaloper singt er René in Iolanta, am Teatro Colón Pimen. Wei­ters tritt er als Hunding an der Bayerischen Staatsoper, als Fafner in Siegfried in Peking und als Landgraf Hermann an der Opéra de Rouen Normandie auf.

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