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Erich Wolfgang Korngold

Die tote

Stadt

Oper

Oper in drei Bildern

Text Paul Schott

eigentlich Julius und Erich Wolfgang Korngold

nach Georges Rodenbach

Sprache Deutsch

Sonntag 25. April 2027 Eine Pause Großer Saal
Laden
Abo 24

Ticketinformationen

Einen Wochentag und Lieblingsplätze wählen und fünf Vorstellungen in einer Saison genießen.

In diesem Abo sind folgende Vorstellungen enthalten:

21. September 2025Tannhäuser
25. Jänner 2026Idomeneo
22. Februar 2026Ariadne auf Naxos
22. März 2026Le Grand Macabre
26. April 2026Giselle (Ballett)
04. Oktober 2026Macbeth
27. Dezember 2026La Damnation de Faust
25. April 2027Die tote Stadt
16. Mai 2027Die Meistersinger von Nürnberg
13. Juni 2027Woolf Works

Besetzung am
25. April 2027

Marietta, Tänzerin

Frank, Pauls Freund

Andrè Schuen

Fritz, der Pierrot

Andrè Schuen

Regie

Willy Decker

Ausstattung

Wolfgang Gussmann

3 weitere Termine

Die tote Stadt

Besetzung am Mittwoch 28. April 2027

Marietta, Tänzerin

Frank, Pauls Freund

Andrè Schuen

Fritz, der Pierrot

Andrè Schuen

Regie

Willy Decker

Ausstattung

Wolfgang Gussmann
Enthalten in: Abo 10
Abo 10

Ei­nen Wo­chen­tag und Lieb­lings­plät­ze wäh­len und fünf Vor­stel­lun­gen in ei­ner Sai­son ge­nie­ßen.

In die­sem Abo sind fol­gen­de Vor­stel­lun­gen ent­hal­ten:

17. September 2025Tannhäsuer
22. Oktober 2025Kallirhoe (Ballett)
12. November 2025Faust
25. März 2026Le grand macabre
20. Mai 2026Les Pêcheurs de perles
16. September 2026Don Carlo
21. Oktober 2026Die Entführung aus dem Serail
25. November 2026Ariadne auf Naxos
28. April 2027Die tote Stadt
02. Juni 2027Woolf Works
Die tote Stadt

Besetzung am Samstag 1. Mai 2027

Marietta, Tänzerin

Frank, Pauls Freund

Andrè Schuen

Fritz, der Pierrot

Andrè Schuen

Regie

Willy Decker

Ausstattung

Wolfgang Gussmann
Die tote Stadt

Besetzung am Mittwoch 5. Mai 2027

Marietta, Tänzerin

Frank, Pauls Freund

Andrè Schuen

Fritz, der Pierrot

Andrè Schuen

Regie

Willy Decker

Ausstattung

Wolfgang Gussmann
Enthalten in: Abo 11
Abo 11

Ei­nen Wo­chen­tag und Lieb­lings­plät­ze wäh­len und fünf Vor­stel­lun­gen in ei­ner Sai­son ge­nie­ßen.

In die­sem Abo sind fol­gen­de Vor­stel­lun­gen ent­hal­ten:

01. Oktober 2025Il barbiere di Siviglia
03. Dezember 2025Věc Makropulos
11. März 2026Don Pasquale
08. April 2026Parsifal
27. Mai 2026Manon (Ballett)
23. September 2026La clemenza di Tito
18. November 2026Madama Butterfly
16. Dezember 2026Onegin
07. April 2027Manon Lescaut
05. Mai 2027Die tote Stadt

Über das Werk

Nach dem Tod sei­ner Frau Ma­rie hat sich Paul in Brüg­ge, der »to­ten Stadt«, in ei­ne ver­stei­ner­te, zer­stö­re­ri­sche Er­in­ne­rungs­welt zu­rück­ge­zo­gen.

In ei­ner »Kir­che des Ge­we­se­nen« be­wahrt er al­les auf, was ihn an die To­te er­in­nert – und bin­det. Doch die Trau­er lähmt, höhlt aus und hält Paul von Ge­gen­wart und Zu­kunft fern. Bis ihm Ma­ri­et­ta, das Eben­bild der Ver­stor­be­nen, be­geg­net. Die Femme fa­ta­le weckt ero­ti­sche Wün­sche, aber auch die Sog­kraft der Er­in­ne­rung – und bringt ihn an die Gren­zen sei­ner Exis­tenz.

Die tote

Stadt

Handlung

Seit Jah­ren lebt Paul in Brüg­ge nur noch für die Er­in­ne­rung an sei­ne to­te Frau Ma­rie. In ei­nem Zim­mer sei­nes Hau­ses, das für ihn zur »Kir­che des Ge­we­se­nen« wur­de, ver­wahrt er al­le Din­ge, die ihn an sie er­in­nern, dar­un­ter ei­ne Haar­flech­te der Ver­stor­be­nen. 

Als sein Freund Frank ihn be­sucht, er­zählt ihm Paul von der Be­geg­nung mit ei­ner Un­be­kann­ten, die Ma­rie völ­lig gleicht. Es ist Ma­ri­et­ta, die als Tän­ze­rin in Brüg­ge gas­tiert und Pauls Ein­la­dung, ihn zu be­su­chen, an­ge­nom­men hat. Sie nimmt sei­nen Ro­sen­strauß ent­ge­gen und singt, sich selbst auf Ma­ries Lau­te be­glei­tend, das al­te Lied »Glück, das mir ver­blieb«. Im­mer stär­ker flie­ßen die Bil­der der to­ten Ma­rie für Paul mit je­nen Ma­ri­et­tas zu­sam­men. Als er sie in die Ar­me schlie­ßen möch­te, ent­win­det sie sich ihm und geht zur Pro­be, nicht je­doch oh­ne ihn zu ei­nem Wie­der­se­hen im Thea­ter zu er­mu­ti­gen.

Paul ver­sinkt in ei­nen tie­fen Traum, in dem ihm Ma­rie aus ih­rem Por­trät ent­ge­gen­tritt und ihn an sei­ne Treue mahnt. Plötz­lich fin­det er sich am Kai vor Ma­ri­et­tas Haus wie­der. Frank taucht auf, mit dem Schlüs­sel zu ih­rem Zim­mer. Paul schlägt ihn nie­der und reißt den Schlüs­sel an sich. Ma­ri­et­ta kehrt mit ih­rer Ko­mö­di­an­ten­trup­pe vom Thea­ter heim und im­pro­vi­siert auf of­fe­ner Stra­ße zu Eh­ren des Gra­fen Al­bert die Er­we­ckungs­sze­ne aus Mey­er­beers Oper Robert der Teufel. Ma­ri­et­ta spielt dar­in die von den To­ten auf­er­stan­de­ne Hé­lé­na. Paul fährt da­zwi­schen und be­schul­digt sie der Blas­phe­mie. Ma­ri­et­ta nimmt den Kampf mit der to­ten Ri­va­lin auf. Nach ei­ner ge­mein­sam ver­brach­ten Nacht pla­gen Paul Schuld­ge­füh­le. Als ei­ne Pro­zes­si­on an sei­nem Haus vor­bei­zieht, ver­höhnt ihn Ma­ri­et­ta we­gen sei­ner Fröm­mig­keit. Schließ­lich er­greift sie Ma­ries Haar­flech­te. Paul will sie ihr ent­rei­ßen, wirft Ma­ri­et­ta nie­der und er­würgt sie.

Paul er­wacht aus sei­nem Traum. Ma­ri­et­ta er­scheint, um den ver­ges­se­nen Ro­sen­strauß zu ho­len. Auch Frank kehrt zu­rück, und Paul be­schließt, mit ihm Brüg­ge, die »Stadt des To­des«, zu ver­las­sen.

1. Teil ca. 90 Minuten
Pause 25 Minuten
2. Teil ca. 30 Minuten

In sei­ner maß­stab­set­zen­den In­sze­nie­rung leuch­tet Willy Decker tief in das wei­te Land der See­le, ent­wirft ei­ne pa­cken­de Bild­spra­che und zeigt Die tote Stadt im ge­fähr­li­chen Schwe­be­zu­stand zwi­schen in­ne­rer und äu­ße­rer Welt, zwi­schen Traum und Alb­traum. Es ist ei­ne psy­cho­lo­gisch fei­ne Re­gie­ar­beit, die die sym­bol­haf­ten Hand­lungs­ele­men­te ge­konnt auf­fängt und sie in ein­präg­sa­me sze­ni­sche Set­zun­gen über­führt.

Korn­golds Mu­sik, die in ex­pres­si­ven Aus­brü­chen, in har­mo­nisch fas­zi­nie­ren­der Viel­schich­tig­keit eben­so wie in bit­ter­sü­ßen Schla­gern spricht, ver­mag auch mehr als ein­hun­dert Jah­re nach der Ur­auf­füh­rung zu fas­zi­nie­ren und zu be­we­gen. Im be­wuss­ten Ge­gen­satz zu den da­mals Raum ge­win­nen­den Strö­mun­gen rund um die Zwölf­ton­tech­nik und Ato­na­li­tät wähl­te Korngold (auch un­ter dem do­mi­nan­ten Ein­fluss sei­nes Va­ters, des be­rühm­ten Kri­ti­kers Ju­li­us Korngold) ei­nen Weg, der an der To­na­li­tät fest­hielt – und schrieb mu­si­ka­li­sche Num­mern, die auch au­ßer­halb der Opern­hand­lung Ewig­keits­wert be­sit­zen. »Mein Sehnen, mein Wähnen« et­wa, oder auch »Glück, das mir ver­blieb« sind da­her fi­xer Be­stand­teil zahl­rei­cher Opern­ga­las und ha­ben Wunsch­kon­zert­qua­li­tät – im bes­ten Sin­ne des Wor­tes.

Korn­gold galt seit frü­hes­ter Ju­gend als Wun­der­kind, dem auch Kol­le­gen wie Giacomo Puccini, Richard Strauss oder Gustav Mahler al­ler­größ­te Be­deu­tung be­stä­tig­ten. »Ein Ge­nie!«, ti­tu­lier­te ihn et­wa Letzt­ge­nann­ter. Korn­golds Bal­lett­pan­to­mi­me Der Schneemann wur­de im Jahr 1910 an der Wie­ner Hof­oper mit Er­folg erst­auf­ge­führt, von da an war die Kar­rie­re ko­me­ten­haft, der Ruhm un­ver­gleich­lich. Bis der NS-Ter­ror den Kom­po­nis­ten zur Emi­gra­ti­on zwang und sei­ne Wer­ke ver­bot. Von die­ser bru­ta­len Zä­sur hat sich Korn­golds Ge­samt­werk, was die Pu­bli­kums­re­zep­ti­on hier­zu­lan­de be­trifft, lei­der nie mehr völ­lig er­holt. Doch zu­min­dest Die tote Stadt zählt ne­ben an­de­rem wie dem Vio­lin­kon­zert auch heu­te zu den Fix­star­tern im Re­per­toire; ein Werk, das von Künst­lern wie vom Pu­bli­kum hoch­ge­schätzt wird.

Ei­ne Ko­pro­duk­ti­on mit den Salzburger Festspielen.
In Ko­ope­ra­ti­on mit dem Gran Teatre del Liceu und der Dutch National Opera.

Häufige Fragen

Tickets für unsere Stehplätze können am Vorstellungstag ab 10 Uhr online oder an den Bundestheaterkassen erworben werden. Besitzer*innen einer BundestheaterCard können Stehplätze bereits am Tag vor der Vorstellung online buchen.

Zusätzlich steht für reguläre Abendvorstellungen ein fixes Kontingent an Stehplatztickets ab 80 Minuten vor Vorstellungsbeginn an unserer Stehplatzkassa (Eingang Operngasse) zur Verfügung.

Un­se­re Opern wer­den in den Ori­gi­nal­spra­chen ge­sun­gen – die­se sind je nach Werk un­ter­schied­lich und un­ter dem Ti­tel an­ge­ge­ben.

An je­dem Sitz­platz kön­nen Un­ter­ti­tel in ver­schie­de­nen Spra­chen über ei­nen ei­ge­nen Un­ter­ti­tel-Bild­schirm ein- oder aus­ge­schal­tet wer­den. Ne­ben der Ori­gi­nal­spra­che der Oper, Deutsch und Eng­lisch, kön­nen Sie aus bis zu sechs wei­ter­en Spra­chen wäh­len: Ita­lie­nisch, Fran­zö­sisch, Rus­sisch, Ja­pa­nisch, Spa­nisch, Chi­ne­sisch (Man­da­rin).

Bei einer Vorstellungsänderung können Sie Ihre Tickets selbstverständlich zurückgeben oder umtauschen.

Da Umbesetzungen aufgrund von Erkrankungen oder sonstigen Verhinderungen von Künstler*innen nicht auszuschließen sind, besteht in diesem Fall kein Anspruch auf Erstattung des Ticketpreises oder Umtausch.

Bei einem Nicht-Einlass in den Saal durch Zuspätkommen (auch nach der Pause) ist eine Rückgabe oder ein Umtausch des Tickets nicht möglich.

Infos zu Ihrem Besuch

Garderobe

Die Gar­der­oben be­fin­den sich ne­ben den Ein­gän­gen an der Sei­te Opern­gas­se, auf dem Bal­kon und der Ga­le­rie rechts- und links­sei­tig so­wie in den Lo­gen.
Alle Gar­der­oben im Haus sind kos­ten­frei.

Pünktlichkeit

Wir bit­ten Sie, pünkt­lich zu den Vor­stel­lun­gen zu er­schei­nen. Zu­spät­kom­men­de kön­nen erst in der Pau­se ein­ge­las­sen wer­den. Auch nach der Pau­se ist ein Nach­ein­lass nicht mög­lich.

Gastronomie

Un­se­re Gas­tro­no­mie hat ab Ein­lass für Sie ge­öff­net.
Vor der Vor­stel­lung kön­nen Sie be­reits et­was es­sen und trin­ken, oder ei­nen Tisch für die Pau­se re­ser­vie­ren.

Praktische Infos

Wei­te­re prak­ti­sche In­fos zu Ih­rem Be­such (z. B. Gas­tro­no­mie, Bar­rie­re­frei­heit, …) fin­den Sie hier.

 

Infos zu Ermäßigungen, Abos und Zyklen

Ermäßigungen

Die Wiener Staatsoper bietet folgende Angebote für vergünstigte Tickets an:

  • U27
  • Kinder- & Jugendtickets
  • BundestheaterCard
  • Ballett-Bonus
  • Ö1-Club
  • Kulturpass »Hunger auf Kunst und Kultur«
  • Behindertenpass
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Abonnements

Einen Wochentag und Lieblingsplätze wählen und fünf Vorstellungen genießen.

  • 4x Oper, 1x Ballett
  • verteilt über die ganze Saison
  • insgesamt bis zu 30 % Ersparnis im Vergleich zum Normalpreis
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Zyklen

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  • große Auswahl unterschiedlicher Zyklen
  • zusammengefasst nach Komponist*innen, Interpret*innen oder Themen
  • verteilt über die ganze Saison
  • bis zu 10 % Ermäßigung im Vergleich zum Normalpreis
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