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Richard Strauss

Ariadne

auf

Naxos

Oper

Oper in einem Akt nebst einem Vorspiel

Text Hugo von Hofmannsthal

Sprache Deutsch

Samstag 24. April 2027 Keine Pause Großer Saal
Laden
Zyklus »Neuproduktionen«

Ticketinformationen

Zu den für das Pu­bli­kum zwei­fel­los be­gehr­tes­ten Auf­füh­run­gen ge­hö­ren die Vor­stel­lungs­se­ri­en der Pre­mie­ren­pro­duk­tio­nen. Die Auf­merk­sam­keit rich­tet sich glei­cher­ma­ßen auf die sze­ni­schen wie mu­si­ka­li­schen Neu­in­ter­pre­ta­tio­nen von Schlüs­sel­wer­ken der Mu­sik­thea­ter­li­te­ra­tur.

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Besetzung am
24. April 2027

Haushofmeisterin

Andrea Eckert

Musiklehrer

Komponist

Tenor/Bacchus

Daniel Behle

Tanzmeister

Zerbinetta

Primadonna/Ariadne

Christina Nilsson

Brighella

Dryade

Anja Mittermüller

Musikalische Leitung

Inszenierung

Bühne

Rufus Didwiszus

Kostüme

Victoria Behr

Licht

Franck Evin

8 weitere Termine

Ariadne auf Naxos

Besetzung am Donnerstag 19. November 2026

Haushofmeisterin

Andrea Eckert

Musiklehrer

Michael Nagy

Komponist

Tenor/Bacchus

Daniel Behle

Tanzmeister

Zerbinetta

Primadonna/Ariadne

Golda Schultz

Brighella

Dryade

Anja Mittermüller

Musikalische Leitung

Inszenierung

Bühne

Rufus Didwiszus

Kostüme

Victoria Behr

Licht

Franck Evin
Ariadne auf Naxos

Besetzung am Sonntag 22. November 2026

Haushofmeisterin

Andrea Eckert

Musiklehrer

Michael Nagy

Komponist

Tenor/Bacchus

Daniel Behle

Tanzmeister

Zerbinetta

Primadonna/Ariadne

Golda Schultz

Brighella

Dryade

Anja Mittermüller

Musikalische Leitung

Inszenierung

Bühne

Rufus Didwiszus

Kostüme

Victoria Behr

Licht

Franck Evin
Ariadne auf Naxos

Besetzung am Mittwoch 25. November 2026

Haushofmeisterin

Andrea Eckert

Musiklehrer

Michael Nagy

Komponist

Tenor/Bacchus

Daniel Behle

Tanzmeister

Zerbinetta

Primadonna/Ariadne

Golda Schultz

Brighella

Dryade

Anja Mittermüller

Musikalische Leitung

Inszenierung

Bühne

Rufus Didwiszus

Kostüme

Victoria Behr

Licht

Franck Evin
Enthalten in: Abo 10
Abo 10

Ei­nen Wo­chen­tag und Lieb­lings­plät­ze wäh­len und fünf Vor­stel­lun­gen in ei­ner Sai­son ge­nie­ßen.

In die­sem Abo sind fol­gen­de Vor­stel­lun­gen ent­hal­ten:

17. September 2025Tannhäsuer
22. Oktober 2025Kallirhoe (Ballett)
12. November 2025Faust
25. März 2026Le grand macabre
20. Mai 2026Les Pêcheurs de perles
16. September 2026Don Carlo
21. Oktober 2026Die Entführung aus dem Serail
25. November 2026Ariadne auf Naxos
28. April 2027Die tote Stadt
02. Juni 2027Woolf Works
Ariadne auf Naxos

Besetzung am Samstag 28. November 2026

Haushofmeisterin

Andrea Eckert

Musiklehrer

Michael Nagy

Komponist

Tenor/Bacchus

Daniel Behle

Tanzmeister

Zerbinetta

Primadonna/Ariadne

Golda Schultz

Brighella

Dryade

Anja Mittermüller

Musikalische Leitung

Inszenierung

Bühne

Rufus Didwiszus

Kostüme

Victoria Behr

Licht

Franck Evin
Ariadne auf Naxos

Besetzung am Dienstag 1. Dezember 2026

Haushofmeisterin

Andrea Eckert

Musiklehrer

Michael Nagy

Komponist

Tenor/Bacchus

Daniel Behle

Tanzmeister

Zerbinetta

Primadonna/Ariadne

Golda Schultz

Brighella

Dryade

Anja Mittermüller

Musikalische Leitung

Inszenierung

Bühne

Rufus Didwiszus

Kostüme

Victoria Behr

Licht

Franck Evin
Enthalten in: Zyklus »Strauss«
Zyklus »Strauss«

Mit Salome re­vo­lu­tio­nier­te Strauss die Oper, mit Ariadne auf Naxos schrieb er mit Hof­manns­thal Wie­ner Ur­auf­füh­rungs­ge­schich­te, mit Arabella schu­fen sie ein be­rüh­ren­des Meis­ter­werk. Al­le drei Opern ver­eint die­ser Zy­klus – in­klu­si­ve Neu­pro­duk­ti­on von Ariadne.

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Ariadne auf Naxos

Besetzung am Samstag 5. Dezember 2026

Haushofmeisterin

Andrea Eckert

Musiklehrer

Michael Nagy

Komponist

Tenor/Bacchus

Daniel Behle

Tanzmeister

Zerbinetta

Primadonna/Ariadne

Golda Schultz

Brighella

Dryade

Anja Mittermüller

Musikalische Leitung

Inszenierung

Bühne

Rufus Didwiszus

Kostüme

Victoria Behr

Licht

Franck Evin
Ariadne auf Naxos

Besetzung am Samstag 17. April 2027

Haushofmeisterin

Andrea Eckert

Musiklehrer

Komponist

Tenor/Bacchus

Daniel Behle

Tanzmeister

Zerbinetta

Primadonna/Ariadne

Christina Nilsson

Brighella

Dryade

Anja Mittermüller

Musikalische Leitung

Inszenierung

Bühne

Rufus Didwiszus

Kostüme

Victoria Behr

Licht

Franck Evin
Ariadne auf Naxos

Besetzung am Mittwoch 21. April 2027

Haushofmeisterin

Andrea Eckert

Musiklehrer

Komponist

Tenor/Bacchus

Daniel Behle

Tanzmeister

Zerbinetta

Primadonna/Ariadne

Christina Nilsson

Brighella

Dryade

Anja Mittermüller

Musikalische Leitung

Inszenierung

Bühne

Rufus Didwiszus

Kostüme

Victoria Behr

Licht

Franck Evin
Enthalten in: Abo 9
Abo 9

Einen Wochentag und Lieblingsplätze wählen und fünf Vorstellungen in einer Saison genießen.

In diesem Abo sind folgende Vorstellungen enthalten:

10. September 2025Iolanta
08. Oktober 2025Die verkaufte Braut
05. November 2025Pelléas et Mélisande
04. Februar 2026Jewels (Ballett)
29. April 2026Der fliegende Holländer
09. September 2026Le nozze di Figaro
27. Jänner 2027Don Carlos
24. März 2027Pique Dame
21. April 2027Ariadne auf Naxos
09. Juni 2027Woolf Works

Über das Werk

Als die ge­plan­te Auf­füh­rung sei­ner Opera seria Ariad­ne auf Na­xos im Pa­last ei­nes Wie­ner Neu­rei­chen mit der Tanz­mas­ke­ra­de ei­ner ita­lie­ni­schen Ko­mö­di­en­trup­pe zu­sam­men­ge­legt wird, ist der jun­ge Kom­po­nist zu­nächst ver­zwei­felt.

Dass er sich ein­ver­stan­den er­klärt, ist vor al­lem der Tän­ze­rin Zer­bi­net­ta zu ver­dan­ken. In der Oper selbst be­geg­nen wir Ari­ad­ne, ver­las­sen und ver­zwei­felt. Erst dem Gott Bac­chus ge­lingt es, sie zu neu­em Le­ben zu er­we­cken. In der mys­ti­schen Ver­ei­ni­gung der bei­den bleibt noch Platz für Zer­bi­net­tas Spott: »Kommt der neue Gott ge­gan­gen, hin­ge­ge­ben sind wir stumm!«

Ariadne

auf

Naxos

Handlung

Im Pa­lais des »reichs­ten Man­nes von Wien« herrscht ge­schäf­ti­ge Un­ru­he. Be­diens­te­te rich­ten die Büh­ne für den Abend her, wäh­rend sich hin­ter den Ku­lis­sen zwei völ­lig ver­schie­de­ne Trup­pen auf ih­ren Auf­tritt vor­be­rei­ten. Die ei­ne soll ei­ne Ope­ra se­ria auf­füh­ren: Ariadne auf Naxos, das Erst­lings­werk ei­nes jun­gen Kom­po­nis­ten. Die an­de­re ist ei­ne auf Im­pro­vi­sa­ti­on und Ko­mik spe­zia­li­sier­te Com­me­dia-dell’ar­te-Trup­pe um Zer­bi­net­ta.

Zwi­schen den Be­tei­lig­ten flie­gen schon vor Be­ginn die Fun­ken. Sän­ger, Tän­zer und Ko­mö­di­an­ten be­geg­nen ein­an­der mit Miss­trau­en und Ei­fer­sucht. Dann über­bringt der Haus­hof­meis­ter im Na­men des Haus­herrn ei­ne un­er­war­te­te An­wei­sung: Aus Zeit­grün­den sol­len die bei­den ge­plan­ten Auf­füh­run­gen nicht nach­ein­an­der, son­dern gleich­zei­tig statt­fin­den, denn nach dem Thea­ter ist noch ein Feu­er­werk vor­ge­se­hen.

Für den jun­gen Kom­po­nis­ten ist das ein Schock. Er sieht sein Werk ent­stellt, sei­ne künst­le­ri­schen Idea­le ver­ra­ten und denkt dar­an, die Auf­füh­rung ganz zu­rück­zu­zie­hen. Der prag­ma­ti­sche Mu­sik­leh­rer ver­sucht zu ver­mit­teln und die Si­tua­ti­on zu ret­ten. Vor al­lem aber ist es Zer­bi­net­ta, die den Kom­po­nis­ten mit Charme, Selbst­be­wusst­sein und Le­bens­er­fah­rung aus sei­ner Ver­zweif­lung her­aus­lockt. Schließ­lich beugt er sich der Rea­li­tät. Mit ei­nem Hym­nus auf die Mu­sik nimmt er Ab­schied von sei­ner ur­sprüng­li­chen Vor­stel­lung, und die Auf­füh­rung be­ginnt in der neu­en, er­zwun­ge­nen Form.

Vor ei­ner Höh­le auf der In­sel Na­xos trau­ert Ari­ad­ne um The­seus, der sie ver­las­sen hat. Seit­dem ist für sie die Welt zum Still­stand ge­kom­men. Sie sehnt den Tod her­bei und nimmt kaum wahr, was um sie ge­schieht. Auch die drei Nym­phen – Na­ja­de, Drya­de und Echo – kön­nen sie nicht aus ih­rer Er­star­rung lö­sen.

Dann er­schei­nen Zer­bi­net­ta und ih­re Ge­fähr­ten. Sie ver­su­chen mit Witz, Charme und Thea­ter­kunst, Ari­ad­ne auf­zu­hei­tern. Vor al­lem Zer­bi­net­ta hält der Ver­las­se­nen ih­re ei­ge­ne Er­fah­rung ent­ge­gen: Lie­be ist für sie kein ein­ma­li­ges, un­wi­der­ruf­li­ches Schick­sal, son­dern et­was Be­weg­li­ches, Ver­än­der­li­ches. In ih­rer gro­ßen Arie wirbt sie für den Wech­sel, für die Fä­hig­keit, sich neu zu ver­lie­ben und dem Le­ben nicht ei­ne ein­zi­ge Form vor­zu­schrei­ben.

Ari­ad­ne bleibt da­von un­be­rührt. Für sie gibt es nur die ab­so­lu­te Treue und den to­ta­len Ver­lust. Erst als aus der Fer­ne ein jun­ger Frem­der naht, ge­rät ih­re To­des­sehn­sucht ins Wan­ken. Es ist Bac­chus, der eben den Ar­men der Zau­be­rin Cir­ce ent­kom­men ist, bei der er nicht fin­den konn­te, was er such­te. Er ist er­schöpft, su­chend und zu­gleich von gött­li­cher Strahl­kraft.

Ari­ad­ne hält ihn zu­nächst für den To­des­bo­ten, den sie her­bei­ge­sehnt hat, und geht ihm ent­ge­gen. Doch in der Be­geg­nung der bei­den ver­wan­delt sich die Si­tua­ti­on. Aus Trau­er wird Eks­ta­se, aus Ver­las­sen­heit ei­ne neue Bin­dung. Ari­ad­ne und Bac­chus er­ken­nen im an­de­ren je­weils mehr, als sie er­war­tet ha­ben: ei­nen Aus­weg aus Ein­sam­keit und Irr­fahrt, ei­ne neue Mög­lich­keit des Le­bens. So en­det die Oper in ei­ner dop­pel­ten Ver­wand­lung: Ari­ad­ne und Bac­chus tre­ten als ein Paar her­vor, das wie neu ge­schaf­fen wirkt.

Bar­rie Kos­ky ver­legt den Be­ginn von Ariadne auf Naxos in die Vil­la Beer – ein groß­bür­ger­li­ches Wie­ner Haus um 1900. Hier trifft sich ei­ne Ge­sell­schaft, in der sich das wohl­ha­ben­de Bür­ger­tum mit Künst­lern der Oper und der Ope­ret­te um­gibt – ein Ort, an dem Ernst und Un­ter­hal­tung, gro­ße Oper und leich­te Mu­se selbst­ver­ständ­lich in­ein­an­der­grei­fen.

Für Kos­ky liegt die Her­aus­for­de­rung des Stücks im stän­di­gen Um­schla­gen zwi­schen Pa­thos und Leich­tig­keit. Die­se Ge­gen­sät­ze trei­ben sich ge­gen­sei­tig an und dro­hen im­mer wie­der aus der Ba­lan­ce zu ge­ra­ten. Wird das ei­ne zu schwer, kippt das an­de­re. Ge­ra­de aus die­sem Mo­men­tum her­aus ent­steht je­ne Span­nung, die den Abend trägt.

Zer­bi­net­ta und ih­re Trup­pe ge­hö­ren äu­ßer­lich zur Com­me­dia dell’ar­te. Kos­ky legt je­doch of­fen, was sich hin­ter die­ser Chif­fre ver­birgt: der Kos­mos der Ope­ret­te mit ei­ner neu­en Ge­ne­ra­ti­on eman­zi­pier­ter Frau­en. Zer­bi­net­ta steht für Be­we­gung, Wech­sel und die Frei­heit, sich im­mer neu zu bin­den. Die Vor­stel­lung, ei­nem ein­zi­gen Mann treu zu blei­ben, ist ihr fremd. Ari­ad­ne da­ge­gen hält an ge­nau die­ser Idee fest – und mit ihr an ei­ner Ernst­haf­tig­keit, die Schmerz und Ver­lust nicht re­la­ti­viert. Zwi­schen bei­den ent­steht kein sim­pler Ge­gen­satz, son­dern ein Span­nungs­feld zwei­er Hal­tun­gen zum Le­ben und zur Welt.

Am En­de steht Bac­chus: Dio­ny­sos, der Gott des Thea­ters. Für Kos­ky ist er ei­ne Fi­gur, die die­se Ge­gen­sät­ze nicht auf­löst, son­dern ver­wan­delt. Das Thea­ter be­ginnt dort, wo sich Tra­gi­sches und Ko­mi­sches ge­gen­sei­tig an­trei­ben, Fun­ken schla­gen – und et­was Neu­es ent­steht.

Ariadne auf Naxos ge­hört zu den sub­tils­ten Par­ti­tu­ren von Ri­chard Strauss. Cha­rak­te­ris­tisch ist der flie­ßen­de Wech­sel zwi­schen ge­gen­sätz­li­chen mu­si­ka­li­schen Ebe­nen: Im Vor­spiel über­wiegt ein be­weg­li­cher, re­zi­ta­ti­vi­scher Duk­tus, wäh­rend die Oper in der Oper stär­ker von gro­ßen, weit­ge­spann­ten Bö­gen ge­prägt ist – bei­de Aus­drucks­for­men durch­drin­gen je­doch das ge­sam­te Werk.

Da­bei ver­langt die Mu­sik ei­ne be­son­de­re Ba­lan­ce. Ko­mö­di­an­ti­sche Leich­tig­keit und he­roi­scher Ton müs­sen naht­los in­ein­an­der­grei­fen, oh­ne ein­an­der zu über­de­cken. Ge­ra­de die­se Ver­bin­dung macht den Reiz der Par­ti­tur aus: Strauss ar­bei­tet mit fei­nen Über­gän­gen, nicht mit schar­fen Brü­chen.

Trotz ver­gleichs­wei­se klei­ner Or­ches­ter­be­set­zung ent­steht ei­ne er­staun­li­che Viel­falt an Far­ben und Aus­drucks­for­men. Im­mer wie­der öff­net sich die Mu­sik zu gro­ßer Em­pha­se, et­wa in den letz­ten Mi­nu­ten der Oper, die wie ein Hö­he­punkt ei­ner durch­ge­hen­den mu­si­ka­li­schen Wel­len­be­we­gung wir­ken.

Zu­gleich bleibt die Mu­sik eng an Spra­che und Sze­ne ge­bun­den. Der spe­zi­fi­sche Ton­fall des Li­bret­tos – ge­prägt vom Wie­ner Sprach­duk­tus der Zeit – wird mu­si­ka­lisch auf­ge­nom­men und wei­ter­ge­führt.

Ariadne auf Naxos hat ei­ne un­ge­wöhn­li­che Ent­ste­hungs­ge­schich­te. In der ers­ten Fas­sung von 1912 war die Oper Teil ei­nes Thea­ter­abends nach Mo­liè­res Der Bürger als Edelmann. Zu­nächst wur­de ein Schau­spiel mit ei­ge­ner Hand­lung ge­spielt, an des­sen En­de die Oper als fest­li­che Ein­la­ge folg­te – auch Zer­bi­net­ta und ih­re Trup­pe tre­ten hier als Teil die­ses Büh­nen­pro­gramms auf.

Erst die Über­ar­bei­tung von 1916 brach­te die heu­te be­kann­te Form. Das Schau­spiel wur­de ge­stri­chen und durch ein neu kom­po­nier­tes Vor­spiel er­setzt, das un­mit­tel­bar vor Be­ginn der Oper spielt. Zum ers­ten Mal wird da­mit die Ent­ste­hung der Auf­füh­rung selbst zum The­ma – und die Oper zu ei­nem Stück über das Thea­ter.

Im Zen­trum steht ein The­ma, das Hof­manns­thal als »sim­ples und un­ge­heu­res Le­bens­pro­blem« be­zeich­ne­te: die Treue. Wäh­rend Zer­bi­net­ta den stän­di­gen Wech­sel der Lie­be als selbst­ver­ständ­lich be­greift, hält Ari­ad­ne an der Idee ei­ner ein­zi­gen, ab­so­lu­ten Bin­dung fest.
Ge­ra­de die­se Ver­bin­dung von Thea­ter­re­fle­xi­on und exis­ten­zi­el­ler Fra­ge macht Ariadne auf Naxos bis heu­te so be­son­ders.

Häufige Fragen

Tickets für unsere Stehplätze können am Vorstellungstag ab 10 Uhr online oder an den Bundestheaterkassen erworben werden. Besitzer*innen einer BundestheaterCard können Stehplätze bereits am Tag vor der Vorstellung online buchen.

Zusätzlich steht für reguläre Abendvorstellungen ein fixes Kontingent an Stehplatztickets ab 80 Minuten vor Vorstellungsbeginn an unserer Stehplatzkassa (Eingang Operngasse) zur Verfügung.

Un­se­re Opern wer­den in den Ori­gi­nal­spra­chen ge­sun­gen – die­se sind je nach Werk un­ter­schied­lich und un­ter dem Ti­tel an­ge­ge­ben.

An je­dem Sitz­platz kön­nen Un­ter­ti­tel in ver­schie­de­nen Spra­chen über ei­nen ei­ge­nen Un­ter­ti­tel-Bild­schirm ein- oder aus­ge­schal­tet wer­den. Ne­ben der Ori­gi­nal­spra­che der Oper, Deutsch und Eng­lisch, kön­nen Sie aus bis zu sechs wei­ter­en Spra­chen wäh­len: Ita­lie­nisch, Fran­zö­sisch, Rus­sisch, Ja­pa­nisch, Spa­nisch, Chi­ne­sisch (Man­da­rin).

Bei einer Vorstellungsänderung können Sie Ihre Tickets selbstverständlich zurückgeben oder umtauschen.

Da Umbesetzungen aufgrund von Erkrankungen oder sonstigen Verhinderungen von Künstler*innen nicht auszuschließen sind, besteht in diesem Fall kein Anspruch auf Erstattung des Ticketpreises oder Umtausch.

Bei einem Nicht-Einlass in den Saal durch Zuspätkommen (auch nach der Pause) ist eine Rückgabe oder ein Umtausch des Tickets nicht möglich.

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Garderobe

Die Gar­der­oben be­fin­den sich ne­ben den Ein­gän­gen an der Sei­te Opern­gas­se, auf dem Bal­kon und der Ga­le­rie rechts- und links­sei­tig so­wie in den Lo­gen.
Alle Gar­der­oben im Haus sind kos­ten­frei.

Pünktlichkeit

Wir bit­ten Sie, pünkt­lich zu den Vor­stel­lun­gen zu er­schei­nen. Zu­spät­kom­men­de kön­nen erst in der Pau­se ein­ge­las­sen wer­den. Auch nach der Pau­se ist ein Nach­ein­lass nicht mög­lich.

Gastronomie

Un­se­re Gas­tro­no­mie hat ab Ein­lass für Sie ge­öff­net.
Vor der Vor­stel­lung kön­nen Sie be­reits et­was es­sen und trin­ken, oder ei­nen Tisch für die Pau­se re­ser­vie­ren.

Praktische Infos

Wei­te­re prak­ti­sche In­fos zu Ih­rem Be­such (z. B. Gas­tro­no­mie, Bar­rie­re­frei­heit, …) fin­den Sie hier.

 

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Die Wiener Staatsoper bietet folgende Angebote für vergünstigte Tickets an:

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  • BundestheaterCard
  • Ballett-Bonus
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