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Pjotr I. Tschaikowski

Pique

Dame

Oper

Oper in drei Akten

Text Alexander Puschkin & Modest I. Tschaikowski

Sprache Russisch

Mittwoch 24. März 2027 2 Pausen Großer Saal
Laden
Abo 9

Ticketinformationen

Einen Wochentag und Lieblingsplätze wählen und fünf Vorstellungen in einer Saison genießen.

In diesem Abo sind folgende Vorstellungen enthalten:

10. September 2025Iolanta
08. Oktober 2025Die verkaufte Braut
05. November 2025Pelléas et Mélisande
04. Februar 2026Jewels (Ballett)
29. April 2026Der fliegende Holländer
09. September 2026Le nozze di Figaro
27. Jänner 2027Don Carlos
24. März 2027Pique Dame
21. April 2027Ariadne auf Naxos
09. Juni 2027Woolf Works

Besetzung am
24. März 2027

Musikalische Leitung

Inszenierung

Evgeny Titov

Bühne

Rufus Didwiszus

Kostüme

Emma Ryott

Licht

Martin Gebhardt

Video

Emma Zimmel

Choreografie

Otto Pichler

5 weitere Termine

Pique Dame

Besetzung am Freitag 12. März 2027

Musikalische Leitung

Inszenierung

Evgeny Titov

Bühne

Rufus Didwiszus

Kostüme

Emma Ryott

Licht

Martin Gebhardt

Video

Emma Zimmel

Choreografie

Otto Pichler
Pique Dame

Besetzung am Montag 15. März 2027

Musikalische Leitung

Inszenierung

Evgeny Titov

Bühne

Rufus Didwiszus

Kostüme

Emma Ryott

Licht

Martin Gebhardt

Video

Emma Zimmel

Choreografie

Otto Pichler
Pique Dame

Besetzung am Donnerstag 18. März 2027

Musikalische Leitung

Inszenierung

Evgeny Titov

Bühne

Rufus Didwiszus

Kostüme

Emma Ryott

Licht

Martin Gebhardt

Video

Emma Zimmel

Choreografie

Otto Pichler
Enthalten in: Abo 20
Abo 20

Einen Wochentag und Lieblingsplätze wählen und fünf Vorstellungen in einer Saison genießen.

In diesem Abo sind folgende Vorstellungen enthalten:

30. Oktober 2025Pelléas et Mélisande
08. Jänner 2026Rusalka
19. Februar 2026Ariadne auf Naxos
16. April 2026Simon Boccanegra
21. Mai 2026Manon (Ballett)
01. Oktober 2026Macbeth
21. Jänner 2027Don Giovanni
18. Februar 2027Schwanensee
18. März 2027Pique Dame
10. Juni 2027Der fliegende Holländer
Pique Dame

Besetzung am Sonntag 21. März 2027

Musikalische Leitung

Inszenierung

Evgeny Titov

Bühne

Rufus Didwiszus

Kostüme

Emma Ryott

Licht

Martin Gebhardt

Video

Emma Zimmel

Choreografie

Otto Pichler
Enthalten in: Zyklus »Neuproduktionen«
Zyklus »Neuproduktionen«

Zu den für das Pu­bli­kum zwei­fel­los be­gehr­tes­ten Auf­füh­run­gen ge­hö­ren die Vor­stel­lungs­se­ri­en der Pre­mie­ren­pro­duk­tio­nen. Die Auf­merk­sam­keit rich­tet sich glei­cher­ma­ßen auf die sze­ni­schen wie mu­si­ka­li­schen Neu­in­ter­pre­ta­tio­nen von Schlüs­sel­wer­ken der Mu­sik­thea­ter­li­te­ra­tur.

Alle Termine Des Zykus 2025/26

Alle Termine des Zyklus 2026/27

Mehr über Zyklen

Pique Dame

Besetzung am Samstag 27. März 2027

Musikalische Leitung

Inszenierung

Evgeny Titov

Bühne

Rufus Didwiszus

Kostüme

Emma Ryott

Licht

Martin Gebhardt

Video

Emma Zimmel

Choreografie

Otto Pichler
Enthalten in: Zyklus »Meisterwerke aus vier Jahrhunderten«
Zyklus »Meisterwerke aus vier Jahrhunderten«

Um 1600 wur­de ei­ne mu­si­ka­li­sche Gat­tung ge­bo­ren, die bis heu­te ein in­ter­na­tio­na­les Pu­bli­kum bannt, ver­zau­bert, ver­führt, mit­reißt: die Oper. Ei­nen Quer­schnitt durch ei­ni­ge der wich­tigs­ten Wer­ke die­ser Gat­tung gibt es in chro­no­lo­gi­scher Rei­hen­fol­ge in die­sem Zy­klus. Vier Jahr­hun­der­ten an vier Aben­den!

Alle Termine des Zyklus

Mehr über Zyklen

Über das Werk

Ein Of­fi­zier, ei­ne un­er­reich­ba­re Lie­be und ein töd­li­ches Ge­heim­nis: Her­mann liebt Lisa, die un­ter der Ob­hut der al­ten Grä­fin steht, doch als mit­tel­lo­sem Au­ßen­sei­ter bleibt ihm der Weg zu ihr ver­sperrt. 

Als Her­mann er­fährt, dass die Grä­fin ein Ge­heim­nis aus ih­rer Ver­gan­gen­heit hü­tet, er­öff­net sich ihm ei­ne Mög­lich­keit: Sie kennt drei Spiel­kar­ten, die nie­mals ver­lie­ren. Von die­ser Ver­hei­ßung er­grif­fen, dringt Her­mann zu ihr vor – und setzt al­les auf ei­ne ein­zi­ge Chan­ce. Tschaikowskis Pique Dame er­zählt von der fa­ta­len Hoff­nung, das ei­ge­ne Schick­sal mit ei­nem Schlag ver­än­dern zu kön­nen.

Re­gis­seur Evgeny Titov rich­tet den Blick auf den exis­ten­zi­el­len Kern von Pique Dame. Im Zen­trum steht für ihn nicht das Spiel als ge­sell­schaft­li­ches Phä­no­men, son­dern ei­ne ra­di­ka­le in­ne­re Be­we­gung: die Vor­stel­lung, das ei­ge­ne Le­ben mit ei­nem ein­zi­gen Akt grund­le­gend ver­än­dern zu kön­nen.

Her­mann ist kein blo­ßer Spie­ler, son­dern ein Ge­trie­be­ner. Aus der Lie­be zu Lisa wächst ei­ne Ob­ses­si­on, die sich ver­schiebt und ver­selbst­stän­digt. Der Wunsch nach Geld wird zum Selbst­zweck, die Hoff­nung zur Be­ses­sen­heit. Für Titov liegt dar­in ein ent­schei­den­der Um­schlag: Der Weg wird zum Ziel – und ent­zieht sich da­mit je­der Kon­trol­le.

Da­bei in­ter­es­siert ihn be­son­ders die Am­bi­va­lenz zwi­schen Rea­li­tät und Wahn. We­der die Er­schei­nung der Grä­fin noch das Ge­heim­nis der drei Kar­ten las­sen sich ein­deu­tig er­klä­ren. Bei­des bleibt in ei­nem Zu­stand des Un­ent­scheid­ba­ren: über­na­tür­lich denk­bar und zu­gleich Aus­druck ei­ner in­ne­ren Es­ka­la­ti­on. Ge­ra­de die­se Schwe­be macht das Ge­sche­hen für Titov zu ei­nem Psy­cho­thril­ler – und rückt die Ge­schich­te in die Nä­he un­se­rer Ge­gen­wart.

Pique Dame ge­hört zu den dra­ma­tisch dich­tes­ten Par­ti­tu­ren Tschaikowskis. Der Kom­po­nist ver­bin­det ei­ne hoch ex­pres­si­ve, oft düs­ter ge­färb­te Klang­spra­che mit ei­ner un­ge­wöhn­li­chen sti­lis­ti­schen Viel­falt. Ne­ben lei­den­schaft­lich auf­ge­la­de­nen Sze­nen ste­hen be­wusst ein­ge­setz­te Kon­tras­te: hö­fi­sche Tän­ze, pas­to­ra­le Ein­schü­be und An­klän­ge an äl­te­re mu­si­ka­li­sche For­men.

Die­se sti­lis­ti­schen Brü­che sind kein blo­ßer Ef­fekt. Sie spie­geln die in­ne­re Zer­ris­sen­heit der Fi­gu­ren und die Span­nung zwi­schen äu­ße­rer Ge­sell­schaft und in­ne­rem Ab­grund. Be­son­ders Her­mann er­hält ei­ne mu­si­ka­li­sche Spra­che, die zwi­schen ly­ri­scher Emp­fin­dung und ob­ses­si­ver Ver­dich­tung chan­giert.

Zu­gleich durch­zie­hen Leit­mo­ti­ve und wie­der­keh­ren­de Klang­ges­ten das Werk und ver­bin­den die Sze­nen zu ei­nem psy­cho­lo­gi­schen Kon­ti­nu­um. So ent­steht ei­ne Mu­sik, die we­ni­ger er­zählt als vor­an­treibt – ei­ne Klang­welt, in der sich Lei­den­schaft, Wahn und Un­aus­weich­lich­keit un­auf­halt­sam ver­dich­ten.

Pique Dame ent­stand 1890 nach ei­ner Er­zäh­lung von Alexander Puschkin. Das Li­bret­to schrieb Modest Tschaikowsky, der Bru­der des Kom­po­nis­ten, der die Vor­la­ge ent­schei­dend um­form­te: Aus Puschkins kon­zen­trier­tem, psy­cho­lo­gisch zu­ge­spitz­tem Kam­mer­spiel ent­wi­ckel­te er ei­ne gro­ße Oper mit aus­ge­dehn­ten Ge­sell­schafts­sze­nen und Ta­bleaus. Wäh­rend Puschkins Text nüch­tern, iro­nisch und bei­na­he kli­nisch in sei­ner Be­ob­ach­tung bleibt, rückt die Oper die Lei­den­schaf­ten der Fi­gu­ren in den Mit­tel­punkt.

Die Ur­auf­füh­rung fand 1890 am Mariinski-Theater in Sankt Petersburg statt. Be­reits Puschkins Er­zäh­lung ge­hört zu den prä­gen­den li­te­ra­ri­schen My­then die­ser Stadt: ein düs­te­res, psy­chisch auf­ge­la­de­nes Pe­ters­burg, in dem Wahr­neh­mung und Wahn in­ein­an­der über­ge­hen. Wer­ke wie Dostojewskis »Der Dop­pel­gän­ger« oder Gogols »Die Na­se« ste­hen in die­ser Tra­di­ti­on. Tschaikowskys Ver­to­nung ver­lieh dem Stoff dar­über hin­aus ei­ne enor­me kul­tu­rel­le Reich­wei­te und mach­te ihn zu ei­nem der zen­tra­len Wer­ke des rus­si­schen Re­per­toires.

Als mög­li­ches his­to­ri­sches Vor­bild der Grä­fin gilt Natalja Petrowna Golizyna, ei­ne Pe­ters­bur­ger Ade­li­ge des 18. Jahr­hun­derts, der ein ge­heim­nis­vol­les Kar­ten­spiel zu­ge­schrie­ben wur­de, mit dem sie stets ge­wann. Ob Wahr­heit oder Le­gen­de – ge­ra­de die­se Un­ge­wiss­heit zwi­schen Fakt und Fik­ti­on prägt bis heu­te die Fas­zi­na­ti­on der Pique Dame.

Diese Produktion wird gefördert von

Häufige Fragen

Tickets für unsere Stehplätze können am Vorstellungstag ab 10 Uhr online oder an den Bundestheaterkassen erworben werden. Besitzer*innen einer BundestheaterCard können Stehplätze bereits am Tag vor der Vorstellung online buchen.

Zusätzlich steht für reguläre Abendvorstellungen ein fixes Kontingent an Stehplatztickets ab 80 Minuten vor Vorstellungsbeginn an unserer Stehplatzkassa (Eingang Operngasse) zur Verfügung.

Un­se­re Opern wer­den in den Ori­gi­nal­spra­chen ge­sun­gen – die­se sind je nach Werk un­ter­schied­lich und un­ter dem Ti­tel an­ge­ge­ben.

An je­dem Sitz­platz kön­nen Un­ter­ti­tel in ver­schie­de­nen Spra­chen über ei­nen ei­ge­nen Un­ter­ti­tel-Bild­schirm ein- oder aus­ge­schal­tet wer­den. Ne­ben der Ori­gi­nal­spra­che der Oper, Deutsch und Eng­lisch, kön­nen Sie aus bis zu sechs wei­ter­en Spra­chen wäh­len: Ita­lie­nisch, Fran­zö­sisch, Rus­sisch, Ja­pa­nisch, Spa­nisch, Chi­ne­sisch (Man­da­rin).

Bei einer Vorstellungsänderung können Sie Ihre Tickets selbstverständlich zurückgeben oder umtauschen.

Da Umbesetzungen aufgrund von Erkrankungen oder sonstigen Verhinderungen von Künstler*innen nicht auszuschließen sind, besteht in diesem Fall kein Anspruch auf Erstattung des Ticketpreises oder Umtausch.

Bei einem Nicht-Einlass in den Saal durch Zuspätkommen (auch nach der Pause) ist eine Rückgabe oder ein Umtausch des Tickets nicht möglich.

Infos zu Ihrem Besuch

Garderobe

Die Gar­der­oben be­fin­den sich ne­ben den Ein­gän­gen an der Sei­te Opern­gas­se, auf dem Bal­kon und der Ga­le­rie rechts- und links­sei­tig so­wie in den Lo­gen.
Alle Gar­der­oben im Haus sind kos­ten­frei.

Pünktlichkeit

Wir bit­ten Sie, pünkt­lich zu den Vor­stel­lun­gen zu er­schei­nen. Zu­spät­kom­men­de kön­nen erst in der Pau­se ein­ge­las­sen wer­den. Auch nach der Pau­se ist ein Nach­ein­lass nicht mög­lich.

Gastronomie

Un­se­re Gas­tro­no­mie hat ab Ein­lass für Sie ge­öff­net.
Vor der Vor­stel­lung kön­nen Sie be­reits et­was es­sen und trin­ken, oder ei­nen Tisch für die Pau­se re­ser­vie­ren.

Praktische Infos

Wei­te­re prak­ti­sche In­fos zu Ih­rem Be­such (z. B. Gas­tro­no­mie, Bar­rie­re­frei­heit, …) fin­den Sie hier.

 

Infos zu Ermäßigungen, Abos und Zyklen

Ermäßigungen

Die Wiener Staatsoper bietet folgende Angebote für vergünstigte Tickets an:

  • U27
  • Kinder- & Jugendtickets
  • BundestheaterCard
  • Ballett-Bonus
  • Ö1-Club
  • Kulturpass »Hunger auf Kunst und Kultur«
  • Behindertenpass
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