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Zum Tod von KS Mimi Coertse

Vom Haus |

Die Wiener Staatsoper nimmt Abschied von Mimi Coertse – fast 500 Abende prägte sie das Haus am Ring.

Die Wie­ner Staatsoper trau­ert um die gro­ße süd­afri­ka­ni­sche So­pra­nis­tin Mimi Coertse, die am 27. April 2026 in Pretoria ver­stor­ben ist. Die ös­ter­rei­chi­sche Kam­mer­sän­ge­rin wur­de 93 Jah­re alt.

Mimi Coertse war – u. a. als En­sem­ble­sän­ge­rin der Wiener Staatsoper – an rund 500 Aben­den im Haus am Ring zu er­le­ben, an dem sie 1956 als Kö­ni­gin der Nacht in Die Zauberflöte de­bü­tier­te. Eine wei­te­re Mozart-Rol­le wur­de zu ih­rer meist­ge­sun­ge­nen Staats­opern­par­tie: die Konstanze in Die Entführung aus dem Serail, die sie hier 102 Mal ver­kör­per­te und mit der sie auch in­ter­na­tio­nal Maß­stä­be set­zen konn­te. Zu ih­ren ins­ge­samt 28 Rol­len im Haus am Ring zäh­len wei­ters u. a. Fiakermilli (Arabella), Zerbinetta (Ariadne auf Naxos), Fiordiligi (Così fan tutte), Daphne, Donna Anna und Donna Elvira (Don Giovanni), Violetta Valéry (La traviata), Nedda (Pagliacci), Gilda (Rigoletto) so­wie die vier Frau­en­par­tien in Les Contes d’Hoffmann. 1978 war sie als Elisabetta (Don Carlo) zum letz­ten Mal auf der Staats­opern­büh­ne zu er­le­ben.

1967 wur­de sie zur ös­ter­rei­chi­schen Kam­mer­sän­ge­rin er­nannt.

KS Mimi Coertse als Violetta.

KS Mimi Coertse in Mozarts »Die Zauberflöte«.

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