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Zum Tod von Dame Felicity Lott

Vom Haus |

Die Wiener Staatsoper nimmt Abschied von Felicity Lott

Die ge­fei­er­te bri­ti­sche So­pra­nis­tin, Dame Felicity Lott, ist am 15. Mai im Al­ter von 79 Jah­ren ge­stor­ben. Auch an der Wie­ner Staats­oper war die fei­ne, un­ge­mein be­rüh­ren­de Sän­ge­rin, die sich be­son­ders als Mozart- und Strauss-In­ter­pre­tin in die in­ter­na­tio­na­le Auf­füh­rungs­ge­schich­te ein­ge­schrie­ben hat, vie­le Ma­le in ih­rer Pa­ra­de­rol­le der Mar­schal­lin im Ro­sen­ka­va­lier zu er­le­ben ge­we­sen. In­sbe­son­de­re un­ter Carlos Kleiber in je­ner le­gen­dä­ren Auf­füh­rungs­se­rie 1994, die zu den ab­so­lu­ten Stern­stun­den in der Ge­schich­te des Hau­ses ge­hört und glück­li­cher­wei­se vom Ös­ter­rei­chi­schen Fern­se­hen ver­ewigt wor­den ist. 

We­nig spä­ter be­glei­te­te Lott die Wie­ner Staats­oper in die­ser Par­tie auch auf ein Ja­pan-Gast­spiel, das eben­falls und nicht zu­letzt durch ihr Zu­sam­men­spiel mit Kleiber bis heu­te den Ruf der Ein­zig­ar­tig­keit be­sitzt. Ih­re Ele­ganz und No­bles­se, ih­re mu­si­ka­li­sche In­tel­li­genz und ih­re warm­her­zig-mensch­li­che Aus­strah­lung mach­ten sie je­den­falls zur Mar­schal­lin par ex­cel­lence. Nicht we­ni­ger be­rü­ckend und Maß­stä­be set­zend wa­ren ih­re Ca­pric­cio-Grä­fin und ih­re Ara­bel­la, die sie in meh­re­ren Se­ri­en eben­falls im Haus am Ring ver­kör­per­te.

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