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Jules Massenet

Werther

Oper

Drame lyrique in vier Akten

Text Édouard Blau & Paul Milliet & Georges Hartmann

nach Johann Wolfgang von Goethe

Sprache Französisch

Sonntag 10. Jänner 2027 Eine Pause Großer Saal
Laden

Besetzung am
10. Jänner 2027

Charlotte

Sophie

Sandra Hamaoui

Musikalische Leitung

Inszenierung

Andrei Serban

Bühne und Kostüme

Peter Pabst

Kostümmitarbeit

Petra Reinhardt

3 weitere Termine

Werther

Besetzung am Montag 4. Jänner 2027

Charlotte

Sophie

Sandra Hamaoui

Musikalische Leitung

Inszenierung

Andrei Serban

Bühne und Kostüme

Peter Pabst

Kostümmitarbeit

Petra Reinhardt
Enthalten in: Abo 14
Abo 14

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In diesem Abo sind folgende Vorstellungen enthalten:

13. Oktober 2025Die verkaufte Braut
24. November 2025Die Fledermaus (Ballett)
02. Februar 2026L'elisir d'amore
16. März 2026La Clemenza di Tito
04. Mai 2026Salome
12. Oktober 2026Eine florentinische Tragödie/Herzog Blaubarts Burg
23. November 2026Luisa Miller
04. Jänner 2027Werther
08. Februar 2027Der Rosenkavalier
03. Mai 2027Woolf Works
Werther

Besetzung am Donnerstag 7. Jänner 2027

Charlotte

Sophie

Sandra Hamaoui

Musikalische Leitung

Inszenierung

Andrei Serban

Bühne und Kostüme

Peter Pabst

Kostümmitarbeit

Petra Reinhardt
Enthalten in: Abo 18
Abo 18

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In diesem Abo sind folgende Vorstellungen enthalten:

04. September 2025Otello
16. Oktober 2025Così fan tutte
05. Februar 2026Jewels (Ballett)
28. Mai 2026Eugen Onegin
25. Juni 2026Il trittico
17. September 2026Le nozze di Figaro
15. Oktober 2026Die Entführung aus dem Serail
07. Jänner 2027Werther
11. Februar 2027Living Legacies
01. April 2027Parsifal
Werther

Besetzung am Mittwoch 13. Jänner 2027

Charlotte

Sophie

Sandra Hamaoui

Musikalische Leitung

Inszenierung

Andrei Serban

Bühne und Kostüme

Peter Pabst

Kostümmitarbeit

Petra Reinhardt

Über das Werk

Als der jun­ge Wer­ther sieht, wie lie­be­voll die Amts­manns­toch­ter Char­lot­te mit ih­ren klei­nen Ge­schwis­tern um­geht, ver­liebt er sich un­sterb­lich in sie.

Auch Char­lot­te ent­wi­ckelt Ge­füh­le für ihn, muss ihn aber ab­wei­sen. Sie hat ih­rer ster­ben­den Mut­ter ver­spro­chen, ih­ren Ver­lob­ten Al­bert zu hei­ra­ten. Wer­ther kann sich nicht in sein Schick­sal fü­gen und ge­steht Char­lot­te nach ih­rer Hoch­zeit mit Al­bert er­neut sei­ne Lie­be. Die wach­sen­de Zu­nei­gung zwi­schen bei­den gip­felt im tra­gi­schen En­de: Wer­ther nimmt sich das Le­ben, Char­lot­te kann sich nur mehr an­ge­sichts des Ster­ben­den zu ih­rer Lie­be be­ken­nen.

Werther

Handlung

Mit­ten im Hoch­som­mer probt der ver­wit­we­te Amts­mann mit sei­nen noch min­der­jäh­ri­gen Kin­dern Weih­nachts­lie­der.

Wer­ther, der zu Be­such kommt, ge­rät über die wun­der­ba­re Na­tur ins Schwär­men. Als er die gro­ße Lie­be sieht, die die Kin­der ih­rer Schwes­ter Char­lot­te ent­ge­gen­brin­gen, der ein­zi­gen er­wach­se­nen Toch­ter des Amts­man­nes, ist er tief be­ein­druckt. Mit Char­lot­te al­lein ge­blie­ben, ge­steht er ihr sei­ne Lie­be. Doch Char­lot­te weicht ihm aus und weist ihn auf ei­nen Schwur hin, den sie ih­rer ster­ben­den Mut­ter ge­leis­tet hat­te: Al­bert, ih­ren Ver­lob­ten, zu hei­ra­ten. Da trifft die Nach­richt ein, dass Al­bert zu­rück­ge­kehrt ist. Wer­ther bleibt ver­zwei­felt zu­rück.

Ei­ni­ge Mo­na­te nach der Hoch­zeit von Al­bert und Char­lot­te kommt es zu ei­ner Aus­spra­che zwi­schen den bei­den Ri­va­len. Doch Al­bert scheint Wer­ther die frü­he­re Lei­den­schaft zu ver­zei­hen. Kaum sind Char­lot­te und Wer­ther al­lein, be­teu­ert er ihr ge­gen­über je­doch er­neut sei­ne Lie­be. Char­lot­te weist ihn aber­mals zu­rück und er­laubt ihm erst zur Weih­nachts­zeit das nächs­te Wie­der­se­hen. Wer­ther flieht und lässt So­phie, die 15-jäh­ri­ge Schwes­ter Char­lot­tes, wei­nend zu­rück. Sie hat sich un­glück­lich in ihn ver­liebt.

Am Weih­nachts­tag liest Char­lot­te, die nun eben­falls Wer­ther zu­ge­tan ist, sei­ne Brie­fe. Ei­ne dar­in ent­hal­te­ne Selbst­mord­dro­hung lässt sie er­schre­cken.

Als So­phie hin­zu­kommt und von Wer­ther spricht, bricht Char­lot­te in Trä­nen aus. Als sie wie­der al­lein ist, kommt Wer­ther ganz un­er­war­tet zu ihr. Er for­dert ei­nen Kuss, den ihm Char­lot­te aber ver­wei­gert. Dar­auf­hin ver­lässt Wer­ther Char­lot­te und schickt Al­bert ei­nen Brief, in dem er ihn um sei­ne Pis­to­le bit­tet, die die­ser ihm auch schi­cken lässt.

Als Char­lot­te die Selbst­mord­ab­sich­ten Wer­thers be­wusst wer­den, be­gibt sie sich auf die Su­che nach ihm. Doch sie trifft ihn nur mehr ster­bend an. Jetzt, wo al­les zu spät ist, be­kennt sie ihm ih­re Lie­be. Im Hin­ter­grund sin­gen die Kin­der je­nes Weih­nachts­lied, das sie im Som­mer ein­stu­diert hat­ten.

1. & 2. Akt ca. 65 Minuten
Pause ca. 25 Minuten
3. & 4. Akt ca. 55 Minuten

An­drei Ser­bans 2005 ent­stan­de­ne In­sze­nie­rung ver­legt die Hand­lung in be­hut­sa­mer Wei­se in die 50er Jah­re des 20. Jahr­hun­derts. Auf der Büh­ne von Pe­ter Pabst ent­wi­ckelt sich die Hand­lung un­ter, um und in dem gro­ßen Baum im Zen­trum. Die in sei­ner Kro­ne sicht­bar wech­seln­den Jah­res­zei­ten bil­den un­über­seh­bar das in Werther so wich­ti­ge The­ma der ver­ge­hen­den Zeit ab.

Als ei­nes der wich­tigs­ten Wer­ke des fran­zö­si­schen ro­man­ti­schen Re­per­toires be­sticht Werther zu­gleich durch ei­nen Form­plu­ra­lis­mus, den Carl Dahl­haus als im bes­ten Sin­ne ek­lek­ti­zis­tisch be­schrieb: »Ek­lek­ti­zis­mus be­deu­tet bei Mas­se­net nicht ei­nen Ver­zicht auf Ori­gi­na­li­tät […], son­dern die Frei­heit, wech­seln­den Her­aus­for­de­run­gen des Ge­gen­stands be­geg­nen zu kön­nen.« Auch wenn Mas­se­net mit Werther an den Tri­umph sei­ner Manon an­schlie­ßen woll­te, ver­wei­ger­te er sich dem Dik­tat des Di­rek­tors der Pa­ri­ser Opéra-Comique, der von ihm hin­sicht­lich Form und Stil ei­ne Ko­pie der Er­folgs­oper ver­lang­te. Viel­mehr such­te er nach neu­en schöp­fe­ri­schen We­gen und Aus­drucks­for­men: So setz­te sich Mas­se­net ei­ner­seits mit dem Werk Ri­chard Wag­ners aus­ein­an­der und ex­pe­ri­men­tier­te an­de­rer­seits mit der Or­ches­tra­ti­on. Un­ter an­de­rem er­gänz­te er das In­stru­men­ta­ri­um durch das so­lis­tisch ein­ge­setz­te Sa­xo­phon und er­ziel­te so pro­to­im­pres­sio­nis­tisch an­mu­ten­de Klang­far­ben.

In sei­nen Er­in­ne­run­gen stellt Jules Mas­se­net den Ver­le­ger und Li­bret­tis­ten Ge­or­ges Hart­mann als die trei­ben­de Kraft hin­ter Werther dar. Die bei­den hat­ten 1885 ge­mein­sam die für Mas­se­net so wich­ti­ge Parsifal-Auf­füh­rung in Bay­reuth be­sucht und wa­ren an­schlie­ßend in ver­schie­de­ne deut­sche Städ­te ge­reist, so auch nach Wetz­lar, Schau­platz der Er­eig­nis­se, die Goe­the zu Die Leiden des jungen Werthers in­spi­riert hat­ten. Dort hat­te Hart­mann Mas­se­net auch ei­ne fran­zö­si­sche Über­set­zung von Goe­thes Brief­ro­man über­reicht. Für das Pro­jekt von Mas­se­nets Ver­to­nung des Stof­fes ging Hart­mann sehr weit, wie der Kom­po­nist be­schreibt: »Er sprach ein vor­züg­li­ches Deutsch, er las Goe­the im Ori­gi­nal, er schätz­te die deut­sche See­le, und so leg­te er gro­ßen Wert dar­auf, dass ich mich end­lich mit die­sem Werk be­fass­te. Als man mir ei­nes Ta­ges vor­schlug, ei­ne ly­ri­sche Oper zu La vie de Bohème von Mur­ger zu schrei­ben, ver­ant­wor­te­te er es, oh­ne mich im ge­rings­ten zu be­fra­gen, die­se Ar­beit ab­zu­leh­nen.«

Zwei Männer sitzen an einem grünen Gartentisch, auf dem ein Bierglas steht; im Hintergrund ein großer Baum.
Ein blutverschmierter Mann liegt auf einem Tuch, eine Frau liegt bestürzt über ihm.
Ein Mann im beigen Trenchcoat blickt nach vorne.
Eine junge im hellen Kleid hält einen Blumenstrauß; Im Hintergrund ist eine Treppe zu sehen.
Ein Mann umarmt eine Frau, sie versucht ihn von sich hinweg zu drücken.
Zwei Frauen lugen hinter einem Baumstamm nach vorne; eine hält ein Tablett mit Lebensmitteln.
Eine Frau im dunklen Kleid hält sich eine Pistole an den Hals; im Hintergrund ist eine Bar mit Weingläsern zu sehen.

Diese Produktion wird gefördert von

Häufige Fragen

Tickets für unsere Stehplätze können am Vorstellungstag ab 10 Uhr online oder an den Bundestheaterkassen erworben werden. Besitzer*innen einer BundestheaterCard können Stehplätze bereits am Tag vor der Vorstellung online buchen.

Zusätzlich steht für reguläre Abendvorstellungen ein fixes Kontingent an Stehplatztickets ab 80 Minuten vor Vorstellungsbeginn an unserer Stehplatzkassa (Eingang Operngasse) zur Verfügung.

Un­se­re Opern wer­den in den Ori­gi­nal­spra­chen ge­sun­gen – die­se sind je nach Werk un­ter­schied­lich und un­ter dem Ti­tel an­ge­ge­ben.

An je­dem Sitz­platz kön­nen Un­ter­ti­tel in ver­schie­de­nen Spra­chen über ei­nen ei­ge­nen Un­ter­ti­tel-Bild­schirm ein- oder aus­ge­schal­tet wer­den. Ne­ben der Ori­gi­nal­spra­che der Oper, Deutsch und Eng­lisch, kön­nen Sie aus bis zu sechs wei­ter­en Spra­chen wäh­len: Ita­lie­nisch, Fran­zö­sisch, Rus­sisch, Ja­pa­nisch, Spa­nisch, Chi­ne­sisch (Man­da­rin).

Bei einer Vorstellungsänderung können Sie Ihre Tickets selbstverständlich zurückgeben oder umtauschen.

Da Umbesetzungen aufgrund von Erkrankungen oder sonstigen Verhinderungen von Künstler*innen nicht auszuschließen sind, besteht in diesem Fall kein Anspruch auf Erstattung des Ticketpreises oder Umtausch.

Bei einem Nicht-Einlass in den Saal durch Zuspätkommen (auch nach der Pause) ist eine Rückgabe oder ein Umtausch des Tickets nicht möglich.

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Die Gar­der­oben be­fin­den sich ne­ben den Ein­gän­gen an der Sei­te Opern­gas­se, auf dem Bal­kon und der Ga­le­rie rechts- und links­sei­tig so­wie in den Lo­gen.
Alle Gar­der­oben im Haus sind kos­ten­frei.

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Wir bit­ten Sie, pünkt­lich zu den Vor­stel­lun­gen zu er­schei­nen. Zu­spät­kom­men­de kön­nen erst in der Pau­se ein­ge­las­sen wer­den. Auch nach der Pau­se ist ein Nach­ein­lass nicht mög­lich.

Gastronomie

Un­se­re Gas­tro­no­mie hat ab Ein­lass für Sie ge­öff­net.
Vor der Vor­stel­lung kön­nen Sie be­reits et­was es­sen und trin­ken, oder ei­nen Tisch für die Pau­se re­ser­vie­ren.

Praktische Infos

Wei­te­re prak­ti­sche In­fos zu Ih­rem Be­such (z. B. Gas­tro­no­mie, Bar­rie­re­frei­heit, …) fin­den Sie hier.

 

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