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Ein Mann im Rokoko-Kostüm küsst ehrerbietig die Hand einer adelig gekleideten Frau mit kunstvoller Frisur.
Richard Strauss

Der Rosen­kavalier

Oper

Komödie für Musik in drei Akten

Text Hugo von Hofmannsthal

Sprache Deutsch

4 Termine

Der Rosen­kavalier

Besetzung am Samstag 9. Mai 2026

Feldmarschallin

Baron Ochs auf Lerchenau

Herr von Faninal

Sophie

Nikola Hillebrand

Jungfrau Marianne Leitmetzerin

Ein Polizeikommissar

Der Haushofmeister bei Faninal

Ein Notar

Ein Sänger

Eine Modistin

Musikalische Leitung

Inszenierung

Otto Schenk

Bühne

Rudolf Heinrich

Kostüme

Erni Kniepert
Der Rosen­kavalier

Besetzung am Dienstag 12. Mai 2026

Feldmarschallin

Baron Ochs auf Lerchenau

Herr von Faninal

Sophie

Nikola Hillebrand

Jungfrau Marianne Leitmetzerin

Ein Polizeikommissar

Der Haushofmeister bei Faninal

Ein Notar

Ein Sänger

Eine Modistin

Musikalische Leitung

Inszenierung

Otto Schenk

Bühne

Rudolf Heinrich

Kostüme

Erni Kniepert
Enthalten in: Abo 3
Abo 3

Einen Wochentag und Lieblingsplätze wählen und fünf Vorstellungen in einer Saison genießen.

In diesem Abo sind folgende Vorstellungen enthalten:

23. September 2025Giselle (Ballett)
13. Jänner 2026Rusalka
10. März 2026Madama Butterfly
12. Mai 2026Der Rosenkavalier
30. Juni 2026Il trittico
Der Rosen­kavalier

Besetzung am Freitag 15. Mai 2026

Feldmarschallin

Baron Ochs auf Lerchenau

Herr von Faninal

Sophie

Nikola Hillebrand

Jungfrau Marianne Leitmetzerin

Ein Polizeikommissar

Der Haushofmeister bei Faninal

Ein Notar

Ein Sänger

Eine Modistin

Musikalische Leitung

Inszenierung

Otto Schenk

Bühne

Rudolf Heinrich

Kostüme

Erni Kniepert
U27  
Der Rosen­kavalier

Besetzung am Montag 18. Mai 2026

Feldmarschallin

Baron Ochs auf Lerchenau

Herr von Faninal

Sophie

Nikola Hillebrand

Jungfrau Marianne Leitmetzerin

Ein Polizeikommissar

Der Haushofmeister bei Faninal

Ein Notar

Ein Sänger

Eine Modistin

Musikalische Leitung

Inszenierung

Otto Schenk

Bühne

Rudolf Heinrich

Kostüme

Erni Kniepert
Enthalten in: Abo 15
Abo 15

Einen Wochentag und Lieblingsplätze wählen und fünf Vorstellungen in einer Saison genießen.

In diesem Abo sind folgende Vorstellungen enthalten:

29. September 2025Tosca
15. Dezember 2025La Bohème
12. Jänner 2026Kallirhoe (Ballett)
13. April 2026Wozzeck
18. Mai 2026Der Rosenkavalier

Über das Werk

Die Mar­schal­lin hat ei­ne Nacht mit ih­rem jun­gen Ge­lieb­ten Octavian ver­bracht. Das mor­gend­li­che Zu­sam­men­sein wird durch Ba­ron Ochs auf Ler­che­nau ge­stört.

Die­ser bit­tet die Mar­schal­lin um ei­nen ge­eig­ne­ten Kan­di­da­ten, der sei­ner blut­jun­gen Braut So­phie – Toch­ter des neu­ge­adel­ten, rei­chen Herrn von Faninal – ei­ne sil­ber­ne Ro­se über­brin­gen soll. Die Mar­schal­lin schlägt Octavian vor. Me­lan­cho­lisch sin­niert sie über die Ver­gäng­lich­keit des Le­bens. Mit »leich­tem Herz und leich­ten Hän­den« will sie Octavian einst zie­hen las­sen…
Als die­ser So­phie be­geg­net, ver­liebt er sich in sie. So­phie, die den we­nig an­zie­hen­den Ochs nicht hei­ra­ten will, emp­fin­det Glei­ches für Octavian. Doch erst nach­dem dem Ba­ron Ochs ei­ne Fal­le ge­stellt wur­de und er als zu­künf­ti­ger Ehe­mann un­trag­bar ge­wor­den ist, scheint das Lie­bes­glück von So­phie und Octavian ge­si­chert. Zu­mal die Mar­schal­lin sich treu bleibt und, wenn auch schwe­ren Her­zens, Octavian zie­hen lässt.

Der Rosen­kavalier

Handlung

Die Mar­schal­lin hat ei­ne Nacht mit ih­rem jun­gen Ge­lieb­ten Octavian ver­bracht.

Das mor­gend­li­che Zu­sam­men­sein wird durch Ba­ron Ochs auf Ler­che­nau ge­stört. Die­ser bit­tet die Mar­schal­lin um ei­nen ge­eig­ne­ten Kan­di­da­ten, der sei­ner blut­jun­gen Braut So­phie – Toch­ter des neu­ge­adel­ten, rei­chen Herrn von Faninal – ei­ne sil­ber­ne Ro­se über­brin­gen soll. Die Mar­schal­lin schlägt Octavian vor.

Me­lan­cho­lisch sin­niert sie über die Ver­gäng­lich­keit des Le­bens. Mit »leich­tem Herz und leich­ten Hän­den« will sie Octavian einst zie­hen las­sen…
Als die­ser So­phie be­geg­net, ver­liebt er sich in sie. So­phie, die den we­nig an­zie­hen­den Ochs nicht hei­ra­ten will, emp­fin­det Glei­ches für Octavian.

Doch erst nach­dem dem Ba­ron Ochs ei­ne Fal­le ge­stellt wur­de und er als zu­künf­ti­ger Ehe­mann un­trag­bar ge­wor­den ist, scheint das Lie­bes­glück von So­phie und Octavian ge­si­chert. Zu­mal die Mar­schal­lin sich treu bleibt und, wenn auch schwe­ren Her­zens, Octavian zie­hen lässt.

1. Akt ca. 70 Minuten
Pause ca. 25 Minuten
2. Akt ca. 60 Minuten
Pause ca. 25 Minuten
3. Akt ca. 60 Minuten

Am 13. April 1968 fei­er­te die Pro­duk­ti­on ih­re Pre­mie­re im Haus am Ring – mit Leonard Bernstein am Pult, Christa Ludwig in der Rol­le der Mar­schal­lin und Walter Berry als Ochs. Zur Wie­der­auf­nah­me im De­zem­ber 2010 er­füll­te Re­gis­seur Otto Schenk sei­ne In­sze­nie­rung in den Büh­nen­bil­dern von Rudolf Heinrich per­sön­lich wie­der mit neu­em Le­ben. Der Re­gis­seur: »Al­les, was ich bei ei­ner In­sze­nie­rung er­fin­de, er­fin­de ich dank je­ner, mit de­nen ich ar­bei­ten darf. Wo­bei Der Rosenkavalier ein sehr ‘ge­ge­be­nes’ Werk ist. Vie­les ist durch Mu­sik und Text vor­ge­zeich­net und braucht nur noch nach­voll­zo­gen zu wer­den. Es gibt ein Ro­ko­ko-Mi­lieu, das vom Ju­gend­stil pa­ti­niert ist; es gibt ei­ne (er­fun­de­ne) Spra­che, die sehr rea­lis­tisch be­dient wer­den muss. Und es gibt die Mo­men­te, in de­nen die rei­ne Schön­heit re­gel­recht aus­ar­tet. In mei­nen fünf In­sze­nie­run­gen die­ser Oper ha­be ich im­mer ver­sucht, die­se Ge­ge­ben­hei­ten zu er­fül­len, es war nie mei­ne Art, et­was Ge­gen­tei­li­ges zu er­fin­den – die­ses Ta­lent be­sit­ze ich nicht.«

Drei mu­si­ka­li­sche »Sphä­ren« be­stim­men die mu­si­ka­li­sche Struk­tur des Rosenkavaliers: Das über wei­te Stre­cken do­mi­nie­ren­de Par­lan­do, die ly­ri­schen und me­lo­disch breit aus­ge­führ­ten So­lo- und En­sem­ble­sze­nen und die Wal­zer, die vor­ran­gig (aber nicht aus­schließ­lich) die Welt des Ochs auf Ler­che­nau cha­rak­te­ri­sie­ren. Ha­ben da­her be­reits die­se »Sphä­ren« ei­ne leit­mo­ti­vi­sche – oder leit­idio­ma­ti­sche – Funk­ti­on, so wer­den auch The­men und Mo­ti­ve im Sin­ne von Er­in­ne­rungs­mo­ti­ven an the­ma­tisch ana­lo­gen Stel­len wie­der auf­ge­grif­fen, al­ler­dings nicht in der strin­gen­ten Wei­se, wie dies in Wag­ners Spät­wer­ken ge­schieht. Sehr we­sent­lich für Strauss’ mu­si­ka­li­sches Den­ken ist je­doch ne­ben der Mo­ti­vik die Ton­ar­ten­cha­rak­te­ris­tik, de­ren Be­deu­tung im Rosenkavalier be­reits die ers­ten Skiz­zen in den Text­ent­wür­fen Hof­manns­thals zei­gen: Noch vor The­men und Mo­ti­ven no­tier­te Strauss die Ton­art des je­wei­li­gen Ab­schnitts. (Thomas Leibnitz)

 

Wie soll­te die neue »Spiel­oper« hei­ßen? Zu die­ser Fra­ge ent­spann sich ab 1909 zwi­schen Hof­manns­thal, Strauss und Harry Graf Kessler, dem Mit­au­tor des Sze­na­ri­os, ein brief­li­ches Wech­sel­spiel der Ideen – und der Ti­tel­fi­gu­ren. Kessler wünsch­te sich zu­nächst Quin-quin, was Hof­manns­thal fast em­pört ab­lehn­te, nicht oh­ne selbst Vor­schlä­ge zu ma­chen: Ma­ri­an­del sei ei­ne Mög­lich­keit, »mit ir­gend­ei­nem Ad­jec­tiv (aber wel­chem?) Oder Der Rosenkavalier, was sagst du da­zu?« Kessler sag­te zu­nächst nichts da­zu und än­der­te statt­des­sen den Fo­kus: Der Grobian in Liebesnot war ei­ner sei­ner Vor­schlä­ge – Ba­ron von Ochs soll­te al­so zur Ti­tel­fi­gur wer­den. 

Im sel­ben Fahr­was­ser kam ein Vor­schlag von Strauss, den Hof­manns­thal lan­ge fa­vo­ri­sier­te: Der Ochs von Lerchenau und die silberne Rose. »Ich bin ziem­lich fest für den Ti­tel Ochs von Lerchenau ent­schlos­sen, der den buf­fo in die Mit­te stellt, das der­be Ele­ment an­deu­tet und ganz gut klingt und aus­sieht«, schrieb Hof­manns­thal an Kessler. Als er schließ­lich doch Der Rosenkavalier durch­setz­te, schmoll­te der Graf brief­lich (»ab­scheu­li­cher Ti­tel!«), und Richard Strauss for­mu­lier­te sei­ne Zu­stim­mung (im Mai 1910 an Alfred Roller) als Pro­test: »Mir ge­fällt Der Rosenkavalier gar nicht, mir ge­fällt der Ochs! Aber was will man ma­chen. Hof­manns­thal liebt das Zar­te, Äs­the­ti­sche, mei­ne Frau be­fiehlt: Der Rosenkavalier. Al­so Der Rosenkavalier! Der Teu­fel hol ihn!«

Zwei Schauspielerinnen in historischer Kostümierung interagieren intensiv auf einer Bühne. Eine Person im goldenen Kleid schaut die andere, die in brauner Kleidung sitzt, eindringlich an, während sie ihre Hände hält. Der Hintergrund zeigt eine dekorative Kulisse mit Pflanzen.
Zwei Schauspieler stehen einander gegenüber und führen ein intensives Gespräch. Die Frau trägt ein elegantes, helles Kleid mit Spitze und hat geflochtenes Haar mit Blumen. Der Mann in einem weißen, historisch inspirierten Anzug hält einen Gegenstand in der Hand. Im Hintergrund sind weitere Figuren unscharf zu sehen.
Zwei Schauspieler stehen auf einer Theaterbühne. Eine Frau trägt ein elegantes, braunes Kleid und schaut nachdenklich. Ein Mann in einem auffälligen, lila Kostüm mit weißen Strümpfen blickt zur Frau. Rechts von ihnen steht ein leerer, dekorativer Stuhl.
Ein Mann kniet vor einer Frau und küsst sanft ihre Hand. Die Frau, in einem historischen Kleid, lächelt. Im Hintergrund sind schwach beleuchtete Wände und ein Tisch mit Geschirr sichtbar. Die Szene vermittelt einen Moment romantischer Zuneigung.
Zwei Figuren stehen sich gegenüber und umarmen sich zärtlich. Sie sind historisch gekleidet, mit einem langen Kleid und einem Anzug. Ihre Gesichter sind nahe beieinander, was eine intime Verbindung zwischen ihnen zeigt. Der Hintergrund ist dunkel, wodurch die beiden zentralen Figuren hervorgehoben werden.

Diese Produktion wird gefördert von

Häufige Fragen

Tickets für unsere Stehplätze können am Vorstellungstag ab 10 Uhr online oder an den Bundestheaterkassen erworben werden. Besitzer*innen einer BundestheaterCard können Stehplätze bereits am Tag vor der Vorstellung online buchen.

Zusätzlich steht für reguläre Abendvorstellungen ein fixes Kontingent an Stehplatztickets ab 80 Minuten vor Vorstellungsbeginn an unserer Stehplatzkassa (Eingang Operngasse) zur Verfügung.

Un­se­re Opern wer­den in den Ori­gi­nal­spra­chen ge­sun­gen – die­se sind je nach Werk un­ter­schied­lich und un­ter dem Ti­tel an­ge­ge­ben.

An je­dem Sitz­platz kön­nen Un­ter­ti­tel in ver­schie­de­nen Spra­chen über ei­nen ei­ge­nen Un­ter­ti­tel-Bild­schirm ein- oder aus­ge­schal­tet wer­den. Ne­ben der Ori­gi­nal­spra­che der Oper, Deutsch und Eng­lisch, kön­nen Sie aus bis zu sechs wei­ter­en Spra­chen wäh­len: Ita­lie­nisch, Fran­zö­sisch, Rus­sisch, Ja­pa­nisch, Spa­nisch, Chi­ne­sisch (Man­da­rin).

Bei einer Vorstellungsänderung können Sie Ihre Tickets selbstverständlich zurückgeben oder umtauschen.

Da Umbesetzungen aufgrund von Erkrankungen oder sonstigen Verhinderungen von Künstler*innen nicht auszuschließen sind, besteht in diesem Fall kein Anspruch auf Erstattung des Ticketpreises oder Umtausch.

Bei einem Nicht-Einlass in den Saal durch Zuspätkommen (auch nach der Pause) ist eine Rückgabe oder ein Umtausch des Tickets nicht möglich.

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Die Gar­der­oben be­fin­den sich ne­ben den Ein­gän­gen an der Sei­te Opern­gas­se, auf dem Bal­kon und der Ga­le­rie rechts- und links­sei­tig so­wie in den Lo­gen.
Alle Gar­der­oben im Haus sind kos­ten­frei.

Pünktlichkeit

Wir bit­ten Sie, pünkt­lich zu den Vor­stel­lun­gen zu er­schei­nen. Zu­spät­kom­men­de kön­nen erst in der Pau­se ein­ge­las­sen wer­den. Auch nach der Pau­se ist ein Nach­ein­lass nicht mög­lich.

Gastronomie

Un­se­re Gas­tro­no­mie hat ab Ein­lass für Sie ge­öff­net.
Vor der Vor­stel­lung kön­nen Sie be­reits et­was es­sen und trin­ken, oder ei­nen Tisch für die Pau­se re­ser­vie­ren.

Praktische Infos

Wei­te­re prak­ti­sche In­fos zu Ih­rem Be­such (z. B. Gas­tro­no­mie, Bar­rie­re­frei­heit, …) fin­den Sie hier.

 

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  • BundestheaterCard
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