Samantha Hankey
Die aus Marshfield, Massachusetts (USA), stammende Mezzosopranistin Samantha Hankey sang als Jugendliche im Boston Children’s Chorus. Später wurde die Absolventin der renommierten Juilliard School mit mehreren Auszeichnungen geehrt und gewann zahlreiche Preise bei bedeutenden Gesangswettbewerben.
2019–2021 war sie Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper, an der New Yorker Met gab sie ihr Debüt als Pantalis in Mefistofele. Weitere Debüts brachten sie bald an das Zürcher Opernhaus, die Norske Opera, die Dallas Opera, die Lyric Opera of Chicago, das Liceu in Barcelona (Spanien), die Pariser Opéra, zum Glyndebourne Festival und das Grand Théâtre de Genève (Schweiz).
Zu den Engagements der jüngsten Zeit gehören ihre Debüts mit dem Chicago Symphony Orchestra beim Ravinia Festival in Idomeneo und am New National Theatre Tokyo als Carmen, Auftritte als Octavian in Der Rosenkavalier an der Met und der Bayerischen Staatsoper, Donna Elvira in Don Giovanni bei den Münchner Opernfestspielen 2025, Dorabella in Così fan tutte am Londoner Royal Opera House und in Zürich, Santuzza in Cavalleria rusticana in Kansas City (USA), Mélisande in Pelléas et Mélisande in Santa Fe (USA), Hänsel in Hänsel und Gretel in Chicago, den Komponisten in Ariadne auf Naxos am Liceu sowie Cherubino in Le nozze di Figaro an der Bayerischen Staatsoper.
Zu den Höhepunkten 2025/26 zählen ihre Debüts an der Berliner Staatsoper als Muse/Nicklausse in Les Contes d’Hoffmann und mit dem Boston Symphony Orchestra als Erika in Vanessa. Beim Japan-Gastspiel der Wiener Staatsoper sang sie Octavian, beim Gastspiel der Wiener Staatsoper in Monte-Carlo (Monaco) wird sie Dorabella verkörpern. Zum Abschluss der Spielzeit gibt sie erneut den Komponisten in Glyndebourne.