Roberto Frontali
Roberto Frontali gilt als einer der wichtigsten Baritone seiner Generation. Zunächst widmete er sich Belcanto-Rollen, später dem Verdi-Repertoire und in letzter Zeit auch Puccini und dem Verismo. In den frühen 1990er-Jahren gab er die Debüts an der New Yorker Metropolitan Opera (L’elisir d’amore) und der Mailänder Scala (Beatrice di Tenda).
Sein Wirken umfasst alle wichtigen internationalen Bühnen u. a. in Wien, Mailand, New York, London, Paris, Rom, Hamburg, Florenz, München, Palermo, Zürich, Berlin, Madrid, Tokio, Venedig, San Francisco und Neapel.
Zu den aktuellen und zukünftigen Engagements zählen Jago (Otello) und Salvatore (Il nome della rosa) an der Mailänder Scala, Michonnet (Adriana Lecouvreur) am Palau de les Arts in Valencia, Don Pasquale an der Hamburgischen Staatsoper, Don Giovanni beim Caracalla-Festival in Rom, Scarpia am La Fenice in Venedig und am Teatro Regio in Turin, Fra Melitone (La forza del destino) am Opernhaus Zürich und Giorgio Germont (La traviata) am New National Theatre Tokyo sowie in Venedig.
An der Wiener Staatsoper debütierte er 1992 und sang ein breites Repertoire, u. a. Carlo Gérard (Andrea Chénier), Titelrolle in Guillaume Tell, Rigoletto und Il barbiere di Siviglia, Conte di Luna (Il trovatore), Jack Rance (Fanciulla del West), Scarpia, Ankarström (Un ballo in maschera), Michonnet, Rodrigo (Don Carlo) und Enrico (Lucia di Lammermoor).