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Michael Gniffke

© Manuel Fischer

Der deut­sche Te­nor Michael Gniffke fand sei­nen Weg zur Oper über ei­ne be­triebs­wirt­schaft­li­che Aus­bil­dung, be­vor er am Konservatorium in Zürich, Schweiz, zum klas­si­schen Sän­ger aus­ge­bil­det wur­de.

Sei­ne Kar­rie­re führ­te ihn an zahl­rei­che re­nom­mier­te Büh­nen. Be­son­ders her­vor­zu­he­ben sind sei­ne En­ga­ge­ments an der Nationaloper Lyon, wo er in der Ur­auf­füh­rung von Alexander Raskatovs Oper GerMANIA mit­wirk­te und spä­ter als Christobald in Schrekers Irrelohe zu hö­ren war.

In Dijon, Frankreich, sang er den Hauptmann in Wozzeck und war zen­tra­ler In­ter­pret in der Ur­auf­füh­rung von Brice Pausets Kafka-Oper Strafen, für die ihm meh­re­re Rol­len ge­wid­met wur­den. Au­ßer­dem war er über meh­re­re Spiel­zei­ten hin­weg Teil der Bayreuther Festspiele.

Sei­ne in­ter­na­tio­na­le Tä­tig­keit um­fasst zu­dem Auf­trit­te an der Dutch National Opera Amsterdam und der Nationaloper Helsinki, Finnland, wo er je­weils in Animal Farm sang, so­wie an der Nationaloper Santiago de Chile, Chile, wo er als Herodes in Salome de­bü­tier­te.

An der Wiener Staatsoper trat Michael Gniffke als Snowball, als Theophilus in Palestrina und als Basilio in Le nozze di Figaro auf. Dar­über hin­aus ist er auch im Kon­zert­fach ver­an­kert.

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