Katleho Mokhoabane
Katleho Mokhoabane begann als Sopranist in seinem örtlichen Kirchenchor zu singen und wechselte danach in Schulchören ins Tenorfach. Später studierte er an der Tshwane University und an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Schon während seines Studiums war er als Ferrando (Così fan tutte) am Theater Aachen und als Alfred (Die Fledermaus) zu hören.
2021/22 wirkte er in diversen Produktionen in Deutschland mit, u. a. an der Oper Bonn als Lerma/Herold (Don Carlo) und am Theater Koblenz als Solo-Insasse in Jake Heggies Dead Man Walking. 2022–2024 war er Mitglied des Opernstudios der Wiener Staatsoper, an der er in Wagners Die Meistersinger von Nürnberg als Kunz Vogelgesang debütierte.
Seit 2024/25 ist er Ensemblemitglied des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, wo er Partien wie Tamino (Die Zauberflöte), Ferrando (Così fan tutte), Alfredo (La traviata) oder den Seemann/jungen Hirten (Tristan und Isolde) singt. Rollendebüts 2026/27 umfassen Nadir (Les Pêcheurs de perles) und Lenski (Eugen Onegin).
2025/26 sang er mit großem Erfolg die Titelpartie in der Neuproduktion von La clemenza di Tito an der Wiener Staatsoper.