Alexander Vinogradov
Der russische Bass Alexander Vinogradov zählt seit vielen Jahren zu den prägenden Stimmen seines Fachs. Bereits mit 21 Jahren debütierte er am Bolschoi-Theater als Oroveso in Norma und etablierte sich daraufhin rasch auf den großen internationalen Opernbühnen.
Engagements führten ihn an die New Yorker Metropolitan Opera, die Wiener Staatsoper, die Mailänder Scala, die Arena di Verona sowie an zahlreiche weitere renommierte Häuser. In der Spielzeit 2025/26 ist er unter anderem an der Met als Graf Rodolfo in La sonnambula zu erleben, an der Wiener Staatsoper als Wassermann in Rusalka und als Zaccaria in Nabucco sowie am Teatro di San Carlo als Timur in Turandot.
Konzertant interpretiert er Massimiliano in Verdis I masnadieri am Madrider Teatro Real, Schostakowitschs 13. Symphonie im Wiener Musikverein, Fiesco in Simon Boccanegra mit dem Münchner Rundfunkorchester sowie Escamillo in Carmen bei den Tiroler Festspielen.
Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Gustavo Dudamel, Antonio Pappano und Yannick Nézet-Séguin.
An der Wiener Staatsoper debütierte er 2011 und sang hier seither unter anderem Ramfis (Aida) und Escamillo.