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»Gemeinsam« ist das Zauberwort

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Am 10. Oktober wird die neue Wanderoper »Geheimmission Zauberflöte« im Gebäude der Wiener Staatsoper uraufgeführt

Wer hat ihn nicht – den gro­ßen, in­ni­gen Her­zens­wunsch! Ob man ihn nun auf der Zun­ge trägt, in der Hoff­nung, da­durch eine bal­di­ge Ver­wirk­li­chung her­bei­zu­füh­ren oder im tiefs­ten In­ne­ren ver­birgt, um ihn vor der viel­leicht ver­ständ­nis­lo­sen Be­ur­tei­lung der All­ge­mein­heit zu be­wah­ren, än­dert nichts da­ran, dass man zu­min­dest ein wirk­lich er­sehn­tes An­lie­gen hat. Frei­lich ver­liert sich die Mög­lich­keit der Rea­li­sie­rung des­sel­ben nicht sel­ten an je­nem Ho­ri­zont, an dem Wirk­lich­keit, per­sön­li­cher Ein­satz und Uto­pie zu ei­ner schwer greif­ba­ren Ge­men­ge­la­ge wer­den. Nicht so im Mär­chen. Nicht so an der Wiener Staatsoper, wenn die viel­leicht po­pu­lärs­ten Ge­stal­ten des Mu­sik­thea­ters, jene aus Mozarts Zauberflöte von Papageno bis Pamina, den be­kann­ten Hand­lungs­rah­men ver­las­sen und zu ei­ner ganz neu­en, auf­re­gen­den Ge­heim­mis­si­on auf­bre­chen. Und das an den un­ter­schied­lichs­ten Or­ten, in den un­ter­schied­lichs­ten Räum­lich­kei­ten des alt­ehr­wür­di­gen, prunk­vol­len Hau­ses am Ring.

Wer in den ver­gan­ge­nen Jah­ren mit Kin­dern, Nich­ten, Nef­fen, En­keln in die Mu­sik­thea­ter­pro­jek­te der Staatsoper ein­ge­taucht ist, ahnt wohl schon, wo­von hier die Rede sein muss: Von ei­ner wei­te­ren viel­ver­spre­chen­den Blü­te je­ner Kin­der­opern­idee, die bei je­der ein­zel­nen Vor­stel­lung alle An­we­sen­den au­gen­blick­lich in den Bann zieht und al­lein schon durch das Par­ti­zi­pa­ti­ons­an­ge­bot pure Be­geis­te­rung aus­löst.

Es geht na­tür­lich um die viel­ge­prie­se­ne Wan­der­oper. Von Nina Blum auf Ba­sis des er­folg­rei­chen Mär­chen­som­mer­ge­dan­kens in­i­ti­iert, ent­wi­ckelt und in­sze­niert, folgt nach Entführung ins Zauberreich und Das verfluchte Geisterschiff ab 10. Ok­to­ber Geheimmission Zauberflöte. Das er­folg­rei­che Kon­zept, nach dem die jun­gen Be­su­che­rin­nen und Be­su­cher mit den Dar­stel­len­den und den auf­spie­len­den Mu­si­ke­rin­nen und Mu­si­kern die ein­zel­nen mär­chen­haf­ten Schau­plät­ze der Hand­lung ge­mein­sam er­wan­dern und da­bei so­gar ei­ner auf­re­gen­den Auf­ga­be zur Lö­sung ver­hel­fen, wur­de auch dies­mal bei­be­hal­ten (sie­he In­ter­view). Das be­währ­te Team rund um Nina Blum, den Komponisten Gerald Resch und die Autorin Margit Mezgolich hat die Staatsoper, an­ders ge­sagt, ein wei­te­res Mal in ein fan­ta­sie­vol­les Zau­ber­reich ver­wan­delt, in dem dies­mal ein ge­heim­nis­vol­ler Vo­gel, Zau­ber­in­stru­men­te und vor al­lem das Wun­der, das aus der Viel­falt ei­ner Ge­mein­schaft ent­steht, zum Hap­py End füh­ren, bei dem alle Her­zens­wün­sche in Er­fül­lung ge­hen.

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