Gefährliches Spiel
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Der Startschuss für die Proben zur ersten Premiere der Saison ist gefallen: Auf der Probenbühne im Arsenal stimmten sich das Sängerensemble und das Leading Team auf die kommenden sechs Wochen ein, in denen gemeinsam Alexander Zemlinskys Eine florentinische Tragödie und Béla Bartóks Herzog Blaubarts Burg erarbeitet werden. Beide Werke kehren nach langer Zeit zurück ans Haus am Ring: Eine florentinische Tragödie ist zuletzt 1917 an der Staatsoper erklungen, Herzog Blaubarts Burg 1989. Regisseur Vasily Barkhatov, der mit dieser Produktion sein Staatsopern-Debüt feiert, verbindet beide Opern zu einer übergreifenden Geschichte eines Paares, das sich im Laufe der Jahre auseinandergelebt hat und wieder zueinanderfinden will. Was aber als spielerisches Therapie-Experiment startet, gewinnt bald mehr Macht über die Beteiligten als erwartet …
Musikalisch wird die Produktion von Alain Altinoglu geleitet, der nach längerer Zeit wieder als Premierendirigent an der Staatsoper zu erleben ist. Asmik Grigorian wird beide Frauenrollen – Bianca und Judith – singen, den Simone gibt Christopher Maltman, Dmitry Golovnin singt Guido, als Blaubart steht Florian Boesch auf der Bühne.