Dances for the Future
Ballett |
Wie werden wir in 200 Jahren leben? Wie werden wir tanzen? Wie werden wir Musik machen? Anlässlich des 200. Geburtstags von Johann Strauss Sohn untersucht die Uraufführung Strauss 2225: Dances for the Future von Robert Binet diese Fragen eingehend – durch neue Libretti und Kompositionen sowie eine eigens für die Tänzerinnen und Tänzer der Jugendkompanie der Ballettakademie der Wiener Staatsoper geschaffene Choreografie: »Wer auf zwei Jahrhunderte Geschichte zurückblickt, trägt auch die Verantwortung, zwei Jahrhunderte in die Zukunft zu denken. Für mich stellte sich dabei die Frage: Wer wird der Strauss der Zukunft sein? Jemand, der Musik erschafft, die Menschen verbindet und sie die ganze Nacht hindurch tanzen lässt. Mich interessiert nicht nur der Tanz selbst, sondern auch dies: In welcher Welt werden die Menschen in 200 Jahren tanzen?« (Robert Binet)
In vier Teilen setzt sich das junge Ensemble mit der Musik auseinander, gibt sich ihr hin, stürzt sich in sie hinein, sucht und findet sich selbst in ihr sowie in den Texten, die von unterschiedlichsten Persönlichkeiten als alternative Form eines Ballettlibrettos verfasst wurden.
In Dances for the Future sind die Tänzerinnen und Tänzer ganz sie selbst – oder Versionen ihrer selbst: keine Figuren, sondern Menschen in vier unterschiedlichen Universen, mit all ihren Sehnsüchten, Ängsten und Hoffnungen, erzählt durch die Sprache des Tanzes.
Nach der erfolgreichen Aufführungsserie im NEST gastiert das Stück nun mit zwei Vorstellungen beim Next Generation Festival des Royal Ballet in London.