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Richard Strauss

Salome

Oper

Oper in einem Akt

Text Hedwig Lachmann

nach Oscar Wilde

Sprache Deutsch

Altersempfehlung 14 +

Montag 4. Mai 2026 19:30 – 21:15 Keine Pause Großer Saal
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Abo 14

Ticketinformationen

Einen Wochentag und Lieblingsplätze wählen und fünf Vorstellungen in einer Saison genießen.

In diesem Abo sind folgende Vorstellungen enthalten:

13. Oktober 2025Die verkaufte Braut
24. November 2025Die Fledermaus (Ballett)
02. Februar 2026L'elisir d'amore
16. März 2026La Clemenza di Tito
04. Mai 2026Salome

Besetzung am
4. Mai 2026

Erster Jude

Zweiter Jude

Dritter Jude

Vierter Jude

Fünfter Jude

Erster Nazarener

Zweiter Nazarener

Erster Soldat

Zweiter Soldat

Musikalische Leitung

Inszenierung

Künstlerische Mitarbeit

Céline Gaudier

Bühne

Valérie Grall

Kostüme

Marie La Rocca

Licht

Julien Boizard

Video

Mehdi Toutain-Lopez

Video - Live Kamera

Rémy Nguyen

Choreographie

Magdalena Chowaniec

3 weitere Termine

Salome

Besetzung am Freitag 1. Mai 2026

Musikalische Leitung

Inszenierung

Künstlerische Mitarbeit

Céline Gaudier

Bühne

Valérie Grall

Kostüme

Marie La Rocca

Licht

Julien Boizard

Video

Mehdi Toutain-Lopez

Video - Live Kamera

Rémy Nguyen

Choreographie

Magdalena Chowaniec
Ö1 U27  
Salome

Besetzung am Mittwoch 6. Mai 2026

Musikalische Leitung

Inszenierung

Künstlerische Mitarbeit

Céline Gaudier

Bühne

Valérie Grall

Kostüme

Marie La Rocca

Licht

Julien Boizard

Video

Mehdi Toutain-Lopez

Video - Live Kamera

Rémy Nguyen

Choreographie

Magdalena Chowaniec
Enthalten in: Abo 12
Abo 12

Einen Wochentag und Lieblingsplätze wählen und fünf Vorstellungen in einer Saison genießen.

In diesem Abo sind folgende Vorstellungen enthalten:

26. November 2025Dialogues des Carmélites
07. Jänner 2026Kallirhoe (Ballett)
22. April 2026Der fliegende Holländer
06. Mai 2026Salome
03. Juni 2026Carmen
Salome

Besetzung am Sonntag 10. Mai 2026

Musikalische Leitung

Inszenierung

Künstlerische Mitarbeit

Céline Gaudier

Bühne

Valérie Grall

Kostüme

Marie La Rocca

Licht

Julien Boizard

Video

Mehdi Toutain-Lopez

Video - Live Kamera

Rémy Nguyen

Choreographie

Magdalena Chowaniec
BT-Card  

Über das Werk

Sa­lo­me wächst in ei­ner er­schre­cken­den, grau­en­haf­ten und zu­tiefst ver­let­zen­den Um­ge­bung auf.

Ei­ne Flucht aus die­ser Welt scheint ihr der as­ke­ti­sche Pro­phet Jo­cha­na­an, der Um­kehr pre­digt. Er weist ih­re Sehn­sucht je­doch ab. Voll un­rei­fem Zorn for­dert sie sei­nen Kopf. Als Sa­lo­me den blu­ti­gen Mund des Pro­phe­ten küsst, be­fiehlt ihr Stief­va­ter He­ro­des, sie zu tö­ten.

Salome

Handlung

Im Kreis ei­ner er­le­se­nen Gäs­te­schar fei­ert der Te­trarch He­ro­des sei­nen Ge­burts­tag. Zwei Sol­da­ten und der Haupt­mann Nar­ra­both be­wa­chen den Ge­fan­ge­nen Jo­cha­na­an. Nar­ra­both ist ver­liebt in He­ro­des’ Stief­toch­ter Sa­lo­me. Die War­nun­gen des Pa­gen igno­riert er. Aus dem Ker­ker er­tönt die Stim­me des Pro­phe­ten. Er ver­kün­det die An­kunft des Mes­si­as.

An­ge­wi­dert von der Zu­dring­lich­keit ih­res Stief­va­ters ver­lässt Sa­lo­me die Ta­fel. Sie lauscht den Mah­nun­gen des Pro­phe­ten und möch­te ihn se­hen. Sie über­re­det Nar­ra­both, dem aus­drück­li­chen Ver­bot des Te­trar­chen zu­wi­der­zu­han­deln und ih­ren Wunsch zu er­fül­len.

Jo­cha­na­an er­scheint vor Sa­lo­me. Oh­ne ihr zu­nächst Be­ach­tung zu schen­ken, klagt er ih­ren Stief­va­ter der blut­schän­de­ri­schen Ehe mit ih­rer Mut­ter He­ro­di­as an. Der fremd­ar­ti­ge Mann er­weckt Sa­lo­mes Sehn­sucht und Be­gier­de. Es über­kommt sie das Ver­lan­gen, sei­ne Haa­re und sei­nen Kör­per zu be­rüh­ren und sei­nen Mund zu küs­sen. Ih­re Ver­zü­ckung treibt Nar­ra­both in den Selbst­mord. Der Pro­phet weist Sa­lo­me ab, nur ei­nen gä­be es, der sie ret­ten kön­ne: Je­sus von Na­za­reth. Als Sa­lo­me nicht von Jo­cha­na­an ab­lässt, ver­flucht er sie und zieht sich in sein Ge­fäng­nis zu­rück.

Der Te­trarch er­scheint auf der Su­che nach Sa­lo­me. Er­neut ist die mah­nen­de Stim­me des Pro­phe­ten zu hö­ren. He­ro­di­as ver­langt sei­ne Aus­lie­fe­rung an die Ju­den. He­ro­des wi­der­setzt sich, denn er hält Jo­cha­na­an für ei­nen hei­li­gen Mann, ei­ne An­sicht, die ei­nen hef­ti­gen Streit un­ter den Ju­den pro­vo­ziert: wäh­rend ei­ni­ge in ihm ei­nen Schar­la­tan se­hen, ver­eh­ren ihn die Na­za­re­ner als Vor­bo­ten der Er­lö­sung.

He­ro­des for­dert Sa­lo­me auf, für ihn zu tan­zen. Sie wil­ligt erst ein, nach­dem er den Eid ge­leis­tet hat, ihr zum Lohn je­den Wunsch zu er­fül­len. Sa­lo­me tanzt und ver­langt den Kopf des Jo­cha­na­an. Der ent­setz­te He­ro­des bie­tet ihr die kost­bars­ten Schät­ze, doch Sa­lo­me be­steht auf ih­rer For­de­rung. Selbst­ver­ges­sen ver­sinkt sie in den An­blick des ab­ge­schla­ge­nen Haup­tes. Als sie schließ­lich den blu­ti­gen Mund des Pro­phe­ten küsst, be­fiehlt He­ro­des, sie zu tö­ten.

Gesamtlänge ca. 100 Minuten

»Ich weiß vor Be­ginn der ei­gent­li­chen Pro­ben­ar­beit nicht, was ich er­zäh­len wer­de. Denn das ist ab­hän­gig von den Dar­stel­lern. Sie ge­ben mir die Ener­gie, aus der mei­ne Auf­füh­rung ent­steht. Ich bin nur der Kar­to­graf, die Sän­ger sind es, die sich in das Di­ckicht des Wal­des hin­ein­be­ge­ben und es durch­drin­gen. Man muss da­bei auch den Zu­fall zu­las­sen. Der Zu­fall ist ein gro­ßer Dra­ma­turg. Jetzt, drei Wo­chen nach Pro­ben­be­ginn, be­gin­ne ich – viel­leicht – zu ver­ste­hen. Das Thea­ter ist kein Bild, son­dern et­was Le­ben­di­ges. Nur in­dem man es er­lebt, kann man es ver­ste­hen.« (Cy­ril Tes­te)

Wir emp­feh­len den Be­such die­ser Pro­duk­ti­on ab 14 Jah­ren.

»Ein we­sent­li­cher As­pekt die­ses Werks, den man buch­stäb­lich auf den ers­ten Blick wahr­nimmt, ist der gro­ße, weit aus­dif­fe­ren­zier­te Or­ches­ter­ap­pa­rat. Die­ser er­mög­licht ei­ne un­glaub­li­che Pa­let­te an Schat­tie­run­gen und die ge­sam­te Brei­te an Klang­tech­ni­ken. Strauss ent­wirft dank die­ses Or­ches­ters ei­nen gro­ßen at­mo­sphä­ri­schen Zau­ber, man ver­ge­gen­wär­ti­ge sich die schwü­le Abend­stim­mung, die »ori­en­ta­li­sche« Fär­bung, die Klang­bil­der. Er setzt da­für et­wa die Ce­les­ta oder Har­fen ein, aber auch vie­le So­lo-Strei­cher, ei­ne rei­che Aus­wahl an un­ter­schied­li­chen Blas­in­stru­men­ten, vor al­lem Kla­ri­net­ten – ein gan­zes Ba­tail­lon –, auch ge­teil­te Strei­cher, die zum Teil je­weils un­ter­schied­li­che Tech­ni­ken an­wen­den. Nicht zu­letzt gibt es ein un­glaub­li­ches Schlag­werk, un­ter an­de­rem das Glo­cken­spiel und das sehr wich­ti­ge Xy­lo­phon. Und Strauss ver­sucht neu­ar­ti­ge Klang­far­ben aus die­sen In­stru­men­ten her­aus­zu­lo­cken, sol­che, die es vor­her nicht gab.« (Phi­lip­pe Jor­dan)

Der für Wien so wich­ti­ge Opern­di­rek­tor Gus­tav Mah­ler war von Sa­lo­me zu­tiefst be­geis­tert (»Es ist ein ganz ge­nia­les, sehr star­kes Werk, das ent­schie­den zu dem Be­deut­sams­ten ge­hört, was un­se­re Zeit her­vor­ge­bracht! Es ar­bei­tet und lebt da un­ter ei­ner Men­ge Schutt ein Vul­can, ein un­ter­ir­di­sches Feu­er – nicht ein blo­ßes Feu­er­werk!«) und woll­te das Werk an der Wie­ner Hof­oper her­aus­brin­gen. Doch die Zen­sur mach­te ihm ei­nen Strich durch die Rech­nung und ver­bot die Oper we­gen »mo­ra­li­scher« Be­den­ken. Erst 1918 fei­er­te Sa­lo­me ih­re Erst­auf­füh­rung im Haus am Ring.

Ein Mann mit lockigem Haar sitzt in dunklem Mantel auf einer schwarzen Kiste und gestikuliert eindringlich vor schwarzem Hintergrund.
Eine Frau in einem weißen Kleid lehnt nachdenklich an einer hellen Wand mit schimmernden Reflexen.
Ein Mann in dunklem Mantel wendet sich ab, während eine Frau im weißen Kleid aufgebracht auf ihn einredet.
Eine elegant gekleidete Frau hält einen Mann im Smoking am Arm, während sie sich inmitten einer festlich gekleideten Gesellschaft befinden.
Eine Frau im weißen Kleid sitzt verzweifelt auf dem Boden einer rot ausgeleuchteten Bühne, umgeben von medizinischem Besteck und im Hintergrund stehenden Personen.

Diese Produktion wird gefördert von

Häufige Fragen

Tickets für unsere Stehplätze können am Vorstellungstag ab 10 Uhr online oder an den Bundestheaterkassen erworben werden. Besitzer*innen einer BundestheaterCard können Stehplätze bereits am Tag vor der Vorstellung online buchen.

Zusätzlich steht für reguläre Abendvorstellungen ein fixes Kontingent an Stehplatztickets ab 80 Minuten vor Vorstellungsbeginn an unserer Stehplatzkassa (Eingang Operngasse) zur Verfügung.

Un­se­re Opern wer­den in den Ori­gi­nal­spra­chen ge­sun­gen – die­se sind je nach Werk un­ter­schied­lich und un­ter dem Ti­tel an­ge­ge­ben.

An je­dem Sitz­platz kön­nen Un­ter­ti­tel in ver­schie­de­nen Spra­chen über ei­nen ei­ge­nen Un­ter­ti­tel-Bild­schirm ein- oder aus­ge­schal­tet wer­den. Ne­ben der Ori­gi­nal­spra­che der Oper, Deutsch und Eng­lisch, kön­nen Sie aus bis zu sechs wei­ter­en Spra­chen wäh­len: Ita­lie­nisch, Fran­zö­sisch, Rus­sisch, Ja­pa­nisch, Spa­nisch, Chi­ne­sisch (Man­da­rin).

Bei einer Vorstellungsänderung können Sie Ihre Tickets selbstverständlich zurückgeben oder umtauschen.

Da Umbesetzungen aufgrund von Erkrankungen oder sonstigen Verhinderungen von Künstler*innen nicht auszuschließen sind, besteht in diesem Fall kein Anspruch auf Erstattung des Ticketpreises oder Umtausch.

Bei einem Nicht-Einlass in den Saal durch Zuspätkommen (auch nach der Pause) ist eine Rückgabe oder ein Umtausch des Tickets nicht möglich.

Infos zu Ihrem Besuch

Garderobe

Die Gar­der­oben be­fin­den sich ne­ben den Ein­gän­gen an der Sei­te Opern­gas­se, auf dem Bal­kon und der Ga­le­rie rechts- und links­sei­tig so­wie in den Lo­gen.
Alle Gar­der­oben im Haus sind kos­ten­frei.

Pünktlichkeit

Wir bit­ten Sie, pünkt­lich zu den Vor­stel­lun­gen zu er­schei­nen. Zu­spät­kom­men­de kön­nen erst in der Pau­se ein­ge­las­sen wer­den. Auch nach der Pau­se ist ein Nach­ein­lass nicht mög­lich.

Gastronomie

Un­se­re Gas­tro­no­mie hat ab Ein­lass für Sie ge­öff­net.
Vor der Vor­stel­lung kön­nen Sie be­reits et­was es­sen und trin­ken, oder ei­nen Tisch für die Pau­se re­ser­vie­ren.

Praktische Infos

Wei­te­re prak­ti­sche In­fos zu Ih­rem Be­such (z. B. Gas­tro­no­mie, Bar­rie­re­frei­heit, …) fin­den Sie hier.

 

Infos zu Ermäßigungen, Abos und Zyklen

Ermäßigungen

Die Wiener Staatsoper bietet folgende Angebote für vergünstigte Tickets an:

  • U27
  • Kinder- & Jugendtickets
  • BundestheaterCard
  • Ballett-Bonus
  • Ö1-Club
  • Kulturpass »Hunger auf Kunst und Kultur«
  • Behindertenpass
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Abonnements

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  • verteilt über die ganze Saison
  • insgesamt bis zu 30 % Ersparnis im Vergleich zum Normalpreis
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