Über dieses Event
Es war ein Event, nein: ein Ereignis.
Zu Beginn der letzten Spielzeit fand erstmals ein Opern Air der Wiener Staatsoper im Wiener Burggarten statt. Das Konzept war einfach: Man nehme einen besonderen, auch historischen Ort in Wien, dazu exzellente Solistinnen und Solisten, das Orchester, den Chor und den Kinderchor der Staatsoper und lasse sie alle an einem lauen Abend in freier Natur auftreten. Dazu ein exquisites musikalisches Programm, das quer durch die Operngeschichte führt. Und das Ganze: bei freiem Eintritt.
Der Erfolg ließ nicht auf sich warten. Voller Vorfreude strömten viele Besucherinnen und Besucher schon lange vor Beginn der Aufführung in den Park, campierten unter den Bäumen, stimmten sich auf den Abend ein. Am Ende waren es Tausende, die die Wiener Staatsoper im Park erlebten. Und da der ORF die Veranstaltung übertrug, konnten noch weit mehr Menschen das Programm genießen.
Es ging um einen musikalisch grandiosen Abend. Es ging um die Saisoneröffnung. Aber es ging auch darum, das Haus am Ring zu öffnen und jenen, die Oper noch nicht kannten, die Möglichkeit zum zwanglosen Hineinschnuppern zu ermöglichen. Und wenn man an die zahlreichen Besucherinnen und Besucher denkt, die nach dem Konzert Richtung Staatsoper strömten, um schnell noch ein Selfie mit dem Haus zu schießen – dann weiß man, wie erfolgreich der Abend war.
Auch in der Spielzeit 2026/27 steht ein Opern Air am Anfang der Saison. Auch diesmal sind wieder klingende Namen dabei: die unvergleichliche Asmik Grigorian, eine der aufregendsten Künstlerinnen unserer Zeit; der Publikumsliebling und umschwärmte Welt-Tenor Piotr Beczała; der stets aufs Neue gefeierte und brillante Tenor Juan Diego Flórez und schließlich eine der schönsten Bariton-Stimmen unserer Zeit: Ludovic Tézier. Und man erlebt Axel Kober, einen der großen Dirigenten unserer Zeit, der auch an der Wiener Staatsoper auf viele packende Abende verweisen kann.
