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Bedřich Smetana

Die verkaufte

Braut

Oper

PREMIERE

Komische Oper in drei Akten

Text Karel Sabina

Sprache Deutsch

Neue deutsche Textfassung von SUSANNE FELICITAS WOLF in Zusammenarbeit mit SERGIO MORABITO auf Grundlage der Bühnenfassung von CARL RIHA und WINFRIED HÖNTSCH unter Verwendung von Passagen aus den Übertragungen von KURT HONOLKA und PAUL ESTERHAZY

Sonntag 28. September 2025 19:00 – 22:15 Eine Pause Großer Saal
Werkeinführung
30 Minuten vor der Vorstellung
im Gustav Mahler-Saal

Besetzung am
28. September 2025

Musikalische Leitung

Inszenierung

Bühne

Robert Schweer

Kostüme

Alfred Mayerhofer

Choreografie

Annika Dickel

Licht

Tim van ’t Hof

Video

Johannes Kulz

3 weitere Termine

Die verkaufte Braut

Besetzung am Donnerstag 26. März 2026

Musikalische Leitung

Inszenierung

Bühne

Robert Schweer

Kostüme

Alfred Mayerhofer

Choreografie

Annika Dickel

Licht

Tim van ’t Hof

Video

Johannes Kulz
U27   Enthalten in: Abo 17
Abo 17

Einen Wochentag und Lieblingsplätze wählen und fünf Vorstellungen in einer Saison genießen.

In diesem Abo sind folgende Vorstellungen enthalten:

11. September 2025Otello
20. November 2025Dialogues des Carmélites
26. Februar 2026Luisa Miller
26. März 2026Die verkaufte Braut
23. April 2026Giselle (Ballett)
Die verkaufte Braut

Besetzung am Sonntag 29. März 2026

Musikalische Leitung

Inszenierung

Bühne

Robert Schweer

Kostüme

Alfred Mayerhofer

Choreografie

Annika Dickel

Licht

Tim van ’t Hof

Video

Johannes Kulz
U27  
Die verkaufte Braut

Besetzung am Dienstag 31. März 2026

Musikalische Leitung

Inszenierung

Bühne

Robert Schweer

Kostüme

Alfred Mayerhofer

Choreografie

Annika Dickel

Licht

Tim van ’t Hof

Video

Johannes Kulz
U27   Enthalten in: Zyklus »Komische Oper«
Zyklus »Komische Oper«

Hu­mor­vol­le In­sze­nie­run­gen und mit­rei­ßen­de mu­si­ka­li­sche In­ter­pre­ta­tio­nen ent­füh­ren das Pu­bli­kum in ei­ne Welt vol­ler Ko­mik, Sa­ti­re und le­ben­di­ger Cha­rak­te­re.

Alle Termine dieses Zyklus

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Über das Werk

Sme­ta­nas Die verkaufte Braut schil­dert den Aus­nah­me­zu­stand, in den ein gan­zes tsche­chi­sches Dorf wäh­rend der Kirch­weih ge­rät, und den im­mer wie­der aus­weg­los er­schei­nen­den Kampf ei­ner jun­gen Frau um ih­re schein­bar ver­ra­te­ne und ver­kauf­te Lie­be.

Die uto­pi­sche Ge­gen­welt ei­nes Wan­der­zir­kus hält da­bei den au­ßer Rand und Band ge­ra­ten­den Be­gehr­lich­kei­ten der Dorf­be­woh­ner, ih­ren Ab­hän­gig­kei­ten, Ängs­ten und Hoff­nun­gen ei­nen Spie­gel vor.

Die verkaufte

Braut

Handlung

Der Klein­bau­er Kruši­na hat sich bei dem Groß­grund­be­sit­zer Tobias Mícha hoch ver­schul­det. Um sich frei­zu­kau­fen, hat er oh­ne Wis­sen sei­ner Frau Lud­mi­la die ge­mein­sa­me Toch­ter Mařen­ka dem Sohn des Mícha als Braut ver­trag­lich zu­ge­si­chert.

Mícha hat – be­zie­hungs­wei­se hat­te – zwei Söh­ne. Der äl­te­re aus ers­ter Ehe wur­de von sei­ner Stief­mut­ter Háta, Michás zwei­ter Frau, zu­guns­ten ih­res Soh­nes Vašek vom Hof ver­drängt und gilt als seit­her ver­schol­len. Nun soll Mařen­ka Vašek hei­ra­ten. Mařen­ka liebt aber Jeník, ei­nen frem­den Bur­schen, der im Dorf Ar­beit ge­fun­den hat und der sie eben­falls liebt.

Auf dem Land wird Kirchweih gefeiert. Heute soll Mařenka dem von ihrem Vater gewünschten Bräutigam Vašek vorgestellt werden. Mařenka ist beunruhigt über die Sorglosigkeit Jeníks. Auf ihre Bitte, von seiner Vergangenheit zu berichten, gibt Jeník nur so viel preis, dass er aus einem reichen Haus stamme, aber von seiner Stiefmutter um sein Erbe gebracht wurde. Die beiden Liebenden versprechen, sich ewig treu zu bleiben.

Kruši­na hat den Hei­rats­ver­mitt­ler Ke­cal be­auf­tragt, die Ver­hei­ra­tung Mařen­kas mit Vašek un­ter Dach und Fach zu brin­gen. Lud­mi­las Ein­wän­de wer­den von den bei­den Män­nern vom Tisch ge­wischt, doch Mařen­ka ver­tei­digt ent­schlos­sen ih­re Lie­be zu Jeník. Sie wei­gert sich, den vor­be­rei­te­ten Ehe­ver­trag zu un­ter­schrei­ben. Das Dorf fei­ert aus­ge­las­sen.

Die Männer besingen die sorgenbrechende Kraft des Bieres, Jeník preist die Macht der Liebe, Kecal die des Geldes. Mařenka hat dem herausgeputzten Vašek aufgelauert. Sie nutzt aus, dass beide sich nie gesehen haben und schildert die ihm zugedachte Braut als gewalttätiges Scheusal. Auf Vašeks Avancen ihr gegenüber geht sie nur so weit ein, als sie ihm den Schwur abnimmt, auf Krušinas Tochter für immer zu verzichten.

Kecal gelingt es inzwischen, Jeník durch das Angebot von 300 Gulden einerseits und Drohungen andererseits zum Verzicht auf Mařenka zu bewegen. Jeník stellt aber zwei Bedingungen: Er verzichtet zu keines anderen Gunsten als des Mícha Sohn, und mit der Hochzeit müssen die Schulden des Brautvaters als verjährt gelten. Jeníks Brautverkauf wird vor den Augen und zur Empörung des feiernden Dorfs vertraglich besiegelt.

Ein Zir­kus hat auf der Fest­wie­se sein Zelt auf­ge­schla­gen. Vor Vašek ge­ben die Ar­tis­ten ei­ne Pro­be ih­rer Kunst. Da­bei ver­liebt sich Vašek in die Schau­stel­le­rin Es­me­ral­da, und die­se kann ihn über­re­den, bei der Vor­stel­lung für den be­trun­ke­nen Dar­stel­ler des Tanz­bä­ren ein­zu­sprin­gen. Ke­cal will das Ge­schäft in An­we­sen­heit der El­tern­paa­re ab­schlie­ßen, doch Vašek er­klärt, Mařen­ka auf kei­nen Fall neh­men zu wol­len.

Ke­cal und Kruši­na kon­fron­tie­ren Mařen­ka mit Jeníks Un­ter­schrift, mit der er ih­ren Ver­kauf be­sie­gelt hat. Vašek er­kennt in Mařen­ka die at­trak­ti­ve War­ne­rin vom Vor­mit­tag und wil­ligt sei­ner­seits in die Hoch­zeit ein. Der ver­stör­ten Mařen­ka wird ei­ne kur­ze Be­denk­zeit ein­ge­räumt. Sie kann Jeníks Lie­bes­ver­rat nicht be­grei­fen.

Als Jeník auf Mařen­ka zu­tritt, weist sie je­den sei­ner Er­klä­rungs­ver­su­che zu­rück und will nur wis­sen, ob die Un­ter­schrift auf dem Ver­trag die sei­ne ist. Jeník be­jaht. Als Jeník sie an der Sei­te Ke­cals auch noch be­drängt, in die Hoch­zeit mit Míchas Sohn ein­zu­wil­li­gen, ruft sie selbst die Braut­el­tern und das gan­ze Dorf zu­sam­men, um die pei­ni­gen­de Si­tua­ti­on zu be­en­den, in­dem sie in ei­ne Ehe mit Vašek ein­wil­ligt. Da er­ken­nen Mícha und Háta in Jeník ih­ren ver­sto­ße­nen Sohn. Sie und der eben­falls ge­prell­te Ke­cal kön­nen Mařen­kas Ehe mit Míchas Erst­ge­bo­re­nen Jeník nicht län­ger ver­hin­dern. Pa­nik bricht aus: Der Bär ist los! Doch es ist Vašek, der in sei­nem Fell wü­tet – Mut­ter Háta ruft ihn zur Ord­nung. Va­ter Mícha reicht Jeník die Hand zur Ver­söh­nung und ver­wei­gert dem Braut­paar sei­nen Se­gen nicht.

1. & 2. Akt ca. 90 Minuten
Pause ca. 30 Minuten
3. Akt ca. 60 Minuten

Auf sei­ner Su­che nach ei­nem spe­zi­fisch tsche­chi­schen Klang ver­such­te der Kom­po­nist auch sei­ner Lie­be und Be­wun­de­rung für die Mu­sik­ko­mö­di­en Mo­zarts und Wag­ners ge­recht zu wer­den – mit stau­nens­wer­tem Er­folg. Das Werk reif­te über ei­ne 1866 erst­auf­ge­führ­te zwei­ak­ti­ge Sing­spiel­fas­sung mit ge­spro­che­nen Dia­lo­gen bis zu sei­ner durch­kom­po­nier­ten drei­ak­ti­gen Form, die ih­re Ur­auf­füh­rung 1870 er­leb­te. Ih­rer Wie­ner Auf­füh­rung an der da­ma­li­gen Hof­oper 1896 ver­dankt die Braut ih­ren Durch­bruch zum Welt­er­folg. Seit­her zählt sie zum Kern­be­stand des Wie­ner Opern­re­per­toires.

An die Wie­ner Tra­di­ti­on knüpft die Neu­pro­duk­ti­on ei­ner­seits an, in­dem sie sich da­für ent­schei­det, das Stück in deut­scher Über­set­zung zu pro­du­zie­ren. Sie löst sich an­de­rer­seits ein Stück weit von ihr, da die his­to­ri­sche Über­set­zung Max Kal­becks den sprach­li­chen Ei­gen­hei­ten des Ori­gi­nals, sei­ner Schlicht­heit, Poe­sie und Di­rekt­heit kaum ge­recht wird. In en­ger Zu­sam­men­ar­beit mit der mu­si­ka­li­schen und sze­ni­schen Lei­tung der Neu­pro­duk­ti­on wur­de ei­ne neue Fas­sung er­stellt.

Auf einem Anhänger mit der Aufschrift "Bier" stehen zwei Männer mit riesigen Biergläsern. Neben dem Wagen stehen viele Menschen, die zu den beiden Männern hinaufblicken. Im Hintergrund sieht man die Stände einer Kirmes.
Eine Frau in einem prunkvollen weißen Kleid steht in einem rot und blau beleuchteten Raum. Hinter ihr steht ein Mann, der sich an ihr festhält.
Ein Mann und eine Frau stehen gemeinsam in einer kleinen blauen Kabine mit weißen Sternen darauf. Am Dach ist der Schriftzug "Love Rodeo" angebracht.
Ein Mann und eine Frau stehen gemeinsam vor einem mechanischen Bullen. Beide sind bunt gekleidet.
Ein Mann in einem Cowboykostüm sitzt auf einem Metallfass. Daneben und im Hintergrund stehen weitere Fässer.
Interview |

Wer bekommt den Tschechischen Trotzkopf?

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Ein Mann sitzt auf einer Treppe und trägt ein rotes Oberteil. Er hat dunkle Hosen und braune Schuhe an. Der Hintergrund ist leicht verschwommen und zeigt eine moderne Umgebung. Der Fokus liegt auf dem Mann und seiner entspannten Pose.
Interview |

Musik, die ans Herz geht

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Ein großer Teamplayer des Musiktheaters

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Wer ist Mařenka?

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Das Bild zeigt ein großes, goldenes Karussell in Form des Mondes auf der linken Seite und einen bunten Ballonstrauß auf der rechten Seite. Die Ballons sind in verschiedenen Formen und Farben, darunter Tiere und fröhliche Gesichter.
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Wissenswert & kurzgefasst

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Ein goldener Riesenradbogen in Form eines Monds mit bunten Gondeln ist auf der linken Seite zu sehen. Auf der rechten Seite befindet sich ein großer Haufen bunt bedruckte Luftballons in verschiedenen Formen und Farben, darunter Tiere und Emotionen.
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Erste Premiere der neuen Saison »Die verkaufte Braut«

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Häufige Fragen

Tickets für unsere Stehplätze können am Vorstellungstag ab 10 Uhr online oder an den Bundestheaterkassen erworben werden. Besitzer*innen einer BundestheaterCard können Stehplätze bereits am Tag vor der Vorstellung online buchen.

Zusätzlich steht für reguläre Abendvorstellungen ein fixes Kontingent an Stehplatztickets ab 80 Minuten vor Vorstellungsbeginn an unserer Stehplatzkassa (Eingang Operngasse) zur Verfügung.

Un­se­re Opern wer­den in den Ori­gi­nal­spra­chen ge­sun­gen – die­se sind je nach Werk un­ter­schied­lich und un­ter dem Ti­tel an­ge­ge­ben.

An je­dem Sitz­platz kön­nen Un­ter­ti­tel in ver­schie­de­nen Spra­chen über ei­nen ei­ge­nen Un­ter­ti­tel-Bild­schirm ein- oder aus­ge­schal­tet wer­den. Ne­ben der Ori­gi­nal­spra­che der Oper, Deutsch und Eng­lisch, kön­nen Sie aus bis zu sechs wei­ter­en Spra­chen wäh­len: Ita­lie­nisch, Fran­zö­sisch, Rus­sisch, Ja­pa­nisch, Spa­nisch, Chi­ne­sisch (Man­da­rin).

Bei einer Vorstellungsänderung können Sie Ihre Tickets selbstverständlich zurückgeben oder umtauschen.

Da Umbesetzungen aufgrund von Erkrankungen oder sonstigen Verhinderungen von Künstler*innen nicht auszuschließen sind, besteht in diesem Fall kein Anspruch auf Erstattung des Ticketpreises oder Umtausch.

Bei einem Nicht-Einlass in den Saal durch Zuspätkommen (auch nach der Pause) ist eine Rückgabe oder ein Umtausch des Tickets nicht möglich.

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Garderobe

Die Gar­der­oben be­fin­den sich ne­ben den Ein­gän­gen an der Sei­te Opern­gas­se, auf dem Bal­kon und der Ga­le­rie rechts- und links­sei­tig so­wie in den Lo­gen.
Alle Gar­der­oben im Haus sind kos­ten­frei.

Pünktlichkeit

Wir bit­ten Sie, pünkt­lich zu den Vor­stel­lun­gen zu er­schei­nen. Zu­spät­kom­men­de kön­nen erst in der Pau­se ein­ge­las­sen wer­den. Auch nach der Pau­se ist ein Nach­ein­lass nicht mög­lich.

Gastronomie

Un­se­re Gas­tro­no­mie hat ab Ein­lass für Sie ge­öff­net.
Vor der Vor­stel­lung kön­nen Sie be­reits et­was es­sen und trin­ken, oder ei­nen Tisch für die Pau­se re­ser­vie­ren.

Praktische Infos

Wei­te­re prak­ti­sche In­fos zu Ih­rem Be­such (z. B. Gas­tro­no­mie, Bar­rie­re­frei­heit, …) fin­den Sie hier.

 

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