Anna Werle
Die Berliner Mezzosopranistin Anna Werle entwickelt sich zunehmend in Richtung dramatisches Fach mit Partien wie Wagners Brangäne und Fricka, wobei ihr weit gespanntes Repertoire vom Barock über Bellini bis hin zu Strauss und Wagner sowie zu den modernen Opern von Henze und Benjamin reicht.
Zuletzt debütierte sie als Fenena (Nabucco) in der Arena di Verona, als Orlofsky (Die Fledermaus) am NCPA Peking sowie am Teatro Filarmonico Verona als 3. Magd (Elektra). Zudem kehrte sie an das Staatstheater Stuttgart zurück, wo sie als Alt-Solistin in Mahlers Das Lied von der Erde im Rahmen des Ballettabends Mahler X Drei Meister sowie als 2. Angel/Marie (Written on Skin) an der Deutschen Oper Berlin zu erleben war.
Im Konzert trat sie als Alt-Solistin in Bruckners Te Deum mit dem Beethovenorchester Bonn im Bonner Münster sowie mit der Berliner Singakademie im Berliner Dom auf. Außerdem war sie als Solistin bei den Weihnachtskonzerten der Philharmonie Südwestfalen zu Gast.
Weitere Höhepunkte der letzten Jahre waren unter anderem Adalgisa (Norma) beim Festival Opera på Skäret sowie Angelina (La Cenerentola) an der Oper Sofia. Auftritte führten sie zudem zu den Salzburger Osterfestspielen, in die Berliner Philharmonie, an die Komische Oper Berlin, das Staatstheater Nürnberg, das Aalto Theater Essen, das Staatstheater Mainz, die Oper Halle, die Staatsoperette Dresden, die Opernfestspiele Heidenheim, die Tiroler Festspiele Erl sowie zum Paphos Aphrodite Festival (Paphos, Zypern).
Die vielseitige Künstlerin ist zudem eine gefragte Konzert- und Liedsängerin. Ihr breites Repertoire reicht von den großen Oratorien von Johann Sebastian Bach über Mozarts und Beethovens Messen bis hin zu den großen romantischen Oratorien und weiteren geistlichen Werken von Mendelssohn, Dvořák, Saint-Saëns und Verdi.