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Richard Strauss

Arabella

Oper

Lyrische Komödie in drei Aufzügen

Text Hugo von Hofmannsthal

Sprache Deutsch

Samstag 29. Mai 2027 Eine Pause Großer Saal
Laden

Besetzung am
29. Mai 2027

Graf Waldner

Bartosz Urbanowicz

Mandryka

Michael Nagy

Graf Elemer

Graf Dominik

Die Fiakermilli

Sara Blanch

Musikalische Leitung

Constantin Trinks

Inszenierung

Sven-Eric Bechtolf

Bühne

Rolf Glittenberg

Kostüme

Marianne Glittenberg

3 weitere Termine

Arabella

Besetzung am Samstag 22. Mai 2027

Graf Waldner

Bartosz Urbanowicz

Mandryka

Michael Nagy

Graf Elemer

Graf Dominik

Die Fiakermilli

Sara Blanch

Musikalische Leitung

Constantin Trinks

Inszenierung

Sven-Eric Bechtolf

Bühne

Rolf Glittenberg

Kostüme

Marianne Glittenberg
Enthalten in: Zyklus »Strauss«
Zyklus »Strauss«

Mit Salome re­vo­lu­tio­nier­te Strauss die Oper, mit Ariadne auf Naxos schrieb er mit Hof­manns­thal Wie­ner Ur­auf­füh­rungs­ge­schich­te, mit Arabella schu­fen sie ein be­rüh­ren­des Meis­ter­werk. Al­le drei Opern ver­eint die­ser Zy­klus – in­klu­si­ve Neu­pro­duk­ti­on von Ariadne.

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Arabella

Besetzung am Donnerstag 27. Mai 2027

Graf Waldner

Bartosz Urbanowicz

Mandryka

Michael Nagy

Graf Elemer

Graf Dominik

Die Fiakermilli

Sara Blanch

Musikalische Leitung

Constantin Trinks

Inszenierung

Sven-Eric Bechtolf

Bühne

Rolf Glittenberg

Kostüme

Marianne Glittenberg
Arabella

Besetzung am Dienstag 1. Juni 2027

Graf Waldner

Bartosz Urbanowicz

Mandryka

Michael Nagy

Graf Elemer

Graf Dominik

Die Fiakermilli

Sara Blanch

Musikalische Leitung

Constantin Trinks

Inszenierung

Sven-Eric Bechtolf

Bühne

Rolf Glittenberg

Kostüme

Marianne Glittenberg
Enthalten in: Abo 4
Abo 4

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In diesem Abo sind folgende Vorstellungen enthalten:

28. Oktober 2025Kallirhoe (Ballett)
25. November 2025Lucia di Lammermoor
23. Dezember 2025Elektra
17. März 2026Madama Butterfly
16. Juni 2026Animal Farm
29. September 2026La clemenza di Tito
22. Dezember 2026Les Pêcheurs de perles
16. März 2027Visionary Dances
04. Mai 2027Carmen
01. Juni 2027Arabella

Über das Werk

Die schö­ne Arabella will sich so lan­ge nicht bin­den, bis sie auf den Rich­ti­gen trifft, »der ein­mal da­ste­hen wird vor ihr«.

Und tat­säch­lich fin­det sie die­sen in Mandryka: Ei­nem von der de­ka­den­ten Groß­stadt un­ver­dor­be­nen Land­ade­li­gen. Doch be­vor es zum Happy End kommt, ge­fähr­det ein Miss­ver­ständ­nis samt Mandrykas Ei­fer­sucht die von gro­ßer ge­gen­sei­ti­ger Lie­be ge­tra­ge­ne Be­zie­hung.

Arabella

Handlung

Arabella, die schöne Tochter des Grafen Waldner, wird von vielen Männern begehrt:

Drei Grafen werben um sie, und auch der junge Offizier Matteo ist in sie verliebt. Seine Hoffnungen werden von der ihm zugetanen Zdenka genährt. Sie ist die jüngere Schwester Arabellas, die jedoch als Bub auftritt, da sich die Familie Waldner außerstande sieht, zwei Töchter standesgemäß in Wien auszuführen. Arabella aber möchte auf den Richtigen warten und zeigt Zdenka vom Fenster aus einen fremden Mann, dem sie zuvor auf der Straße begegnet war und der auf sie einen starken Eindruck gemacht hatte.

Dieser Fremde ist Madryka. Ein Brief Waldners an seinen verstorbenen Onkel gleichen Namens hat ihn nach Wien gerufen. Waldner hat, von Schulden bedrängt, seinem reichen Freund und Regimentskameraden nach Slawonien geschrieben und ein Bild Arabellas beigelegt. Der junge Mandryka und alleinige Erbe hatte sich auf Anhieb in das Bild verliebt und hält nun bei Waldner um Arabellas Hand an. Da er der Richtige ist, gibt auch sie ihm ihr Wort, möchte aber während des Fiakerballs mit einem letzten Tanz von ihren Verehrern aus ihrer Mädchenzeit Abschied nehmen.

Dem verzweifelten Matteo steckt Zdenka ein Kuvert zu, in dem sich, wie sie ihm sagt, der Schlüssel zu Arabellas Zimmer befände, wo diese ihn noch diese Nacht erwarten würde.

Mandryka wird zufällig Zeuge dieses Gesprächs und glaubt sich von Arabella betrogen. Diese ist inzwischen vom Ball heimgekehrt und trifft in der Hotelhalle auf Matteo, der meint, sie eben in ihrem Zimmer in den Armen gehalten zu haben, und nicht versteht, dass sie nun so spröde ist. Mandryka erscheint in Begleitung von Arabellas Eltern und glaubt, sie der Untreue überführt zu haben.

Da aber stürzt Zdenka, als Mädchen erkenntlich, herbei. Sie selbst hat Matteo im dunklen Zimmer empfangen und will sich nun in die Donau stürzen. Der beschämte Mandryka aber hält für Matteo um die Hand Zdenkas an. Und auch sein Glück wird besiegelt: Arabella verzeiht ihm und reicht ihm dafür, dem Brauch seiner Heimat entsprechend, ein Glas reinen, klaren Wassers.

1. Aufzug ca. 60 Minuten
Pause ca. 25 Minuten
2. & 3. Aufzug ca. 95 Minuten

Regisseur Sven-Eric Bechtolf und Bühnenbildner Rolf Glittenberg verlegten die Handlung in die Entstehungszeit der Oper, also in die Zeit um 1930, um deutlicher unterstreichen zu können, dass es sich beim Personal des Stückes um keinerlei Operetten-Archetypen handelt.

Inspiriert von Mozarts Idomeneo, schuf Strauss trotz des großen Orchesters eine sehr transparente Partitur. Zugleich verlieh er dieser Komödie eine zutiefst lyrische Grundierung, in die er Themen von südslawischen Volksliedern hineinverwob.

Richard Strauss’ und Hugo von Hofmannsthals letzte gemeinsame Oper Arabella ist aufgespannt zwischen zwei Aussagen der Titelfigur: »Aber der Richtige, wenn's einen gibt für mich, wird einmal da stehn vor mir« im 1. Aufzug und »So sind wir Verbundene auf Leid und Freud und Wehtun und Verzeihn!« im 3. Aufzug. Das Werk hätte ursprünglich eine Operette oder ein zweiter Rosenkavalier werden sollen. Herausgekommen ist ein Bekenntnis zum unbedingten Glauben an die Liebe zwischen zwei Menschen, die zueinander gehören – und die auch zusammenfinden, selbst wenn alle Zeichen zunächst dagegensprechen.

Eine elegant gekleidete Frau in schwarzem Abendkleid sitzt auf einem Stuhl auf der Bühne und blickt zur Seite.
Eine Person in Anzug und Haube lehnt sich über ein Bett mit blauer Decke und roten Blumen, im Hintergrund eine stilisierte Wand mit leuchtenden Buchstaben.
Ein älterer Mann im Mantel betrachtet nachdenklich ein Blatt Papier, während er ein Taschentuch hält; im Hintergrund leuchten Buchstaben durch ein Fenster.
Eine Frau im schwarzen Abendkleid steht vor einer dunklen Wand mit goldenen Linien und blickt gespannt zur Seite.
Eine Frau im schwarzen Kleid und ein Mann im Smoking stehen dicht nebeneinander auf der Bühne vor einem kunstvoll gemusterten Hintergrund und wirken emotional bewegt.
Ein Mann in dunkler Kleidung sitzt lässig auf einem Barhocker, während im Hintergrund zwei Personen an einer Bar miteinander sprechen, eine von ihnen hält einen Blumenstrauß.
Ein Mann in dunkler Kleidung umarmt eine Frau in weißem Kleid zärtlich vor einer breiten Treppe, während im Hintergrund zwei Personen in schwarzer Kleidung sitzen und zuschauen.

Eine Koproduktion mit der Hamburgischen Staatsoper.

Diese Produktion wird gefördert von

Häufige Fragen

Tickets für unsere Stehplätze können am Vorstellungstag ab 10 Uhr online oder an den Bundestheaterkassen erworben werden. Besitzer*innen einer BundestheaterCard können Stehplätze bereits am Tag vor der Vorstellung online buchen.

Zusätzlich steht für reguläre Abendvorstellungen ein fixes Kontingent an Stehplatztickets ab 80 Minuten vor Vorstellungsbeginn an unserer Stehplatzkassa (Eingang Operngasse) zur Verfügung.

Un­se­re Opern wer­den in den Ori­gi­nal­spra­chen ge­sun­gen – die­se sind je nach Werk un­ter­schied­lich und un­ter dem Ti­tel an­ge­ge­ben.

An je­dem Sitz­platz kön­nen Un­ter­ti­tel in ver­schie­de­nen Spra­chen über ei­nen ei­ge­nen Un­ter­ti­tel-Bild­schirm ein- oder aus­ge­schal­tet wer­den. Ne­ben der Ori­gi­nal­spra­che der Oper, Deutsch und Eng­lisch, kön­nen Sie aus bis zu sechs wei­ter­en Spra­chen wäh­len: Ita­lie­nisch, Fran­zö­sisch, Rus­sisch, Ja­pa­nisch, Spa­nisch, Chi­ne­sisch (Man­da­rin).

Bei einer Vorstellungsänderung können Sie Ihre Tickets selbstverständlich zurückgeben oder umtauschen.

Da Umbesetzungen aufgrund von Erkrankungen oder sonstigen Verhinderungen von Künstler*innen nicht auszuschließen sind, besteht in diesem Fall kein Anspruch auf Erstattung des Ticketpreises oder Umtausch.

Bei einem Nicht-Einlass in den Saal durch Zuspätkommen (auch nach der Pause) ist eine Rückgabe oder ein Umtausch des Tickets nicht möglich.

Infos zu Ihrem Besuch

Garderobe

Die Gar­der­oben be­fin­den sich ne­ben den Ein­gän­gen an der Sei­te Opern­gas­se, auf dem Bal­kon und der Ga­le­rie rechts- und links­sei­tig so­wie in den Lo­gen.
Alle Gar­der­oben im Haus sind kos­ten­frei.

Pünktlichkeit

Wir bit­ten Sie, pünkt­lich zu den Vor­stel­lun­gen zu er­schei­nen. Zu­spät­kom­men­de kön­nen erst in der Pau­se ein­ge­las­sen wer­den. Auch nach der Pau­se ist ein Nach­ein­lass nicht mög­lich.

Gastronomie

Un­se­re Gas­tro­no­mie hat ab Ein­lass für Sie ge­öff­net.
Vor der Vor­stel­lung kön­nen Sie be­reits et­was es­sen und trin­ken, oder ei­nen Tisch für die Pau­se re­ser­vie­ren.

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Wei­te­re prak­ti­sche In­fos zu Ih­rem Be­such (z. B. Gas­tro­no­mie, Bar­rie­re­frei­heit, …) fin­den Sie hier.

 

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