Teresa Sales Rebordão
Die portugiesische Mezzosopranistin Teresa Sales Rebordão ist Mitglied des Studios der Wiener Staatsoper.
Teresa wurde in Lissabon, Portugal, geboren und begann ihr Gesangsstudium am Instituto Gregoriano de Lisboa bei Armando Possante. Anschließend studierte sie an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Deutschland, wo sie unter der Leitung von Prof. Claudia Kunz-Eisenlohr ihren Bachelorabschluss in Gesang sowie ihren Masterabschluss in Oper mit Auszeichnung absolvierte.
Während ihres Studiums sang Teresa Rollen wie Annio (La clemenza di Tito), Dido (Dido und Aeneas), Hänsel (Hänsel und Gretel), La messaggiera (L’Orfeo), L’enfant (L’Enfant et les sortilèges) sowie die Stewardess (Flight). In Deutschland entdeckte sie ihr großes Interesse für das deutsche Lied und arbeitete regelmäßig mit Prof. Ulrich Eisenlohr zusammen. Außerdem absolvierte sie Fortbildungen bei Ingeborg Danz, Anne Le Bozec und Jan Philip Schulze.
Als Mitglied des Studios konnte sie unter anderem mit KS Brigitte Fassbaender, Helmut Deutsch, Nicole Car und Audrey Saint-Gil in Meisterkursen arbeiten. Derzeit studiert Teresa bei der Sopranistin Romana Noack.
Teresa ist Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe, darunter des Internationalen Gesangswettbewerbs Cascais Ópera 2024, bei dem sie einen Vertrag mit dem Marvão International Music Festival als Preis erhielt, verliehen von Juliane Banse. Beim Vocallis Festival 2021 in den Niederlanden wurde sie mit dem Song Award ausgezeichnet.
Zu ihren Partien an der Wiener Staatsoper zählen Laura (Iolanta), die Dritte Magd (Elektra), Siegrune (Die Walküre), Mercédès (Carmen), die Zweite Dame (Die Zauberflöte), Rosette (Manon) sowie Laura in der Neuproduktion von Luisa Miller. Zu Beginn dieser Saison gab Teresa ihr Rollendebüt als Cherubino (Le nozze di Figaro) im Tokyo Bunka Kaikan in Tokio, Japan, in einer Gastvorstellung der Wiener Staatsoper.