Sarah Aristidou
Die preisgekrönte französische Koloratursopranistin Sarah Aristidou ist sowohl im Opern- und Konzertbereich als auch in der Volksmusik und als Live-Improvisationskünstlerin gefragt. Sie zählt zu den innovativsten und kreativsten Künstlerinnen ihrer Generation und wurde 2022 als erste Sängerin mit dem Belmont-Preis für zeitgenössische Musik ausgezeichnet.
Ihr Debütalbum AETHER (2021), gemeinsam mit Thomas Guggeis und Daniel Barenboim, Emmanuel Pahud und Christian Rivet, wurde für einen BBC Music Magazine Award nominiert und umfasst Komponisten von Händel bis Varèse sowie Jörg Widmanns Labyrinth V. Zu ihrer umfangreichen Diskografie gehören ihr zweites Soloalbum Enigma, das mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet wurde, sowie Thomas Larchers The Living Mountain (ECM), S’Agapo mit Kaan Bulak (Feral Note) und Max Coopers EP Seme, die im Rahmen des Osterfestivals Salzburg 2024 aufgeführt wurde.
Größtes Echo hinterließ sie als Venus und Gepopo in Ligetis Le Grande Macabre in zwei gefeierten Neuproduktionen: an der Wiener Staatsoper und an der Bayerischen Staatsoper (München, Deutschland). Als Zerbinetta in Ariadne auf Naxos trat sie an der Wiener Staatsoper, der Staatsoper Unter den Linden (Berlin, Deutschland), der Oper Frankfurt (Frankfurt am Main, Deutschland) und der Semperoper Dresden (Dresden, Deutschland) auf; als Ismene in Mitridatewirkte sie in Produktionen in Kopenhagen (Dänemark), Malmö (Schweden) und Berlin (Deutschland) mit.
Sie gab ihr gefeiertes Debüt bei den Salzburger Festspielen (Österreich) in Morton Feldmans Neither und kehrte in der vergangenen Saison sowohl mit dem Klangforum Wien unter Beat Furrer, der sein eigenes Werk Begehren dirigierte, als auch mit Georg Friedrich Haas’ Koma zurück.
Mit den Berliner Philharmonikern debütierte sie in Edgard Varèses Offrandes, mit Transfiguré – 12 vies de Schönbergmit dem Orchestre de Paris. Mit der Staatskapelle Berlin präsentierte sie George Benjamins Into the Little Hill und Mind of Fire, mit dem WDR Sinfonieorchester Ligetis Mysteries of the Macabre, mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin Schönbergs Pierrot Lunaire und mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks – unter der Leitung des Komponisten – Matthias Pintschers With Lilies White.
Außergewöhnliche Kritiken erhielt Sarah Aristidou auch für ihre Darbietungen als Shoko in der Welturaufführung von Thomas Larchers Das Jagdgewehr in Koproduktion mit den Bregenzer Festspielen (Österreich) und dem Aldeburgh Festival (Großbritannien) sowie als Hanako in Toshio Hosokawas Hanjo, mit der sie ihr Debüt an der Bayerischen Staatsoper (München, Deutschland) in einer Gemeinschaftsproduktion des Choreografen Sidi Larbi Cherkaoui und des thailändischen Künstlers Rirkrit Tiravanija gab.
Zu einer weiteren Welturaufführung, an der sie mitwirkte, zählt Beat Furrers Das Große Feuer, in der sie die Rolle der Aquella Muchacha kreierte.
Kürzlich debütierte sie außerdem mit dem Cleveland Orchestra unter Franz Welser-Möst mit Poulencs La Voix Humaine und gab ihr Debüt bei den BBC Proms (London, Großbritannien) mit dem Ensemble Intercontemporain.
Die Saison 2025/26 umfasst unter anderem Venus/Gepopo in Ligetis Le Grande Macabre an der Wiener Staatsoper, Auftritte beim Helsinki Festival (Finnland), die Mitwirkung bei der Eröffnung des Musikfest Berlin 2026 sowie Engagements in Bukarest (Rumänien), beim London Festival of Chamber Music (Großbritannien), beim Prager Frühlingsfestival (Tschechien) sowie in Pascal Dusapins Passion bei den Salzburger Festspielen (Österreich).
Sarah Aristidous Stimme hat mehrere Kompositionen inspiriert, darunter Aribert Reimanns Cinq fragments lyriques sowie Jörg Widmanns Labyrinth IV.
Vorstellungen mit Sarah Aristidou
mit Georg Nigl, Sarah Aristidou, Xavier Sabata, Maria Nazarova, Isabel Signoret, Wolfgang Bankl, Marina Prudenskaya, Gerhard Siegel, Musikalische Leitung: Pablo Heras-Casado
Le Grand Macabre
Besetzung am Sonntag 15. März 2026
Abo 21
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In diesem Abo sind folgende Vorstellungen enthalten:
| 02. November 2025 | Pelléas et Mélisande |
| 01. Februar 2026 | La Traviata |
| 15. Februar 2026 | Jewels (Ballett) |
| 15. März 2026 | Le grand macabre |
| 21. Juni 2026 | Il trittico |
mit Georg Nigl, Sarah Aristidou, Xavier Sabata, Maria Nazarova, Isabel Signoret, Wolfgang Bankl, Marina Prudenskaya, Gerhard Siegel, Musikalische Leitung: Pablo Heras-Casado
Le Grand Macabre
Besetzung am Freitag 20. März 2026
Abo 5
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| 12. September 2025 | Die Zauberflöte |
| 05. Dezember 2025 | Madama Butterfly |
| 30. Jänner 2026 | Jewels (Ballett) |
| 20. Februar 2026 | Le grand macabre |
| 24. April 2026 | Simon Boccanegra |
mit Georg Nigl, Sarah Aristidou, Xavier Sabata, Maria Nazarova, Isabel Signoret, Wolfgang Bankl, Marina Prudenskaya, Gerhard Siegel, Musikalische Leitung: Pablo Heras-Casado
Le Grand Macabre
Besetzung am Sonntag 22. März 2026
Abo 24
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| 21. September 2025 | Tannhäuser |
| 25. Jänner 2026 | Idomeneo |
| 22. Februar 2026 | Ariadne auf Naxos |
| 22. März 2026 | Le Grand Macabre |
| 26. April 2026 | Giselle (Ballett) |
mit Georg Nigl, Sarah Aristidou, Xavier Sabata, Maria Nazarova, Isabel Signoret, Wolfgang Bankl, Marina Prudenskaya, Gerhard Siegel, Musikalische Leitung: Pablo Heras-Casado
Le Grand Macabre
Besetzung am Mittwoch 25. März 2026
Abo 10
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In diesem Abo sind folgende Vorstellungen enthalten:
| 17. September 2025 | Tannhäsuer |
| 22. Oktober 2025 | Kallirhoe (Ballett) |
| 12. November 2025 | Faust |
| 25. März 2026 | Le grand macabre |
| 20. Mai 2026 | Les Pêcheurs de perles |