Hanna-Elisabeth Müller
Hanna-Elisabeth Müller gilt als eine der führenden Interpretinnen des Lied- und Konzertrepertoires und ist eine gefragte Opernsängerin. Ihr internationaler Durchbruch gelang 2014 bei den Salzburger Osterfestspielen als Zdenka (Arabella) unter Christian Thielemann. Anschließend wurde sie von der Opernwelt zur Nachwuchskünstlerin des Jahres gekürt.
Seitdem ist sie an vielen der weltweit führenden Opernhäuser und Festivals zu Gast, darunter die Bayerische Staatsoper (München, Deutschland), die Wiener Staatsoper, die Metropolitan Opera (New York, USA), die Semperoper Dresden (Deutschland), die Mailänder Scala (Mailand, Italien), das Royal Opera House (London, Vereinigtes Königreich), das Opernhaus Zürich (Schweiz) und die Salzburger Festspiele.
In der Spielzeit 2025/26 übernimmt sie drei große Neuproduktionen an führenden Häusern: Beim Japan-Gastspiel der Wiener Staatsoper sang sie die Figaro-Gräfin Contessa. In derselben Rolle gibt sie ihr Debüt an der Pariser Oper (Paris, Frankreich) in einer Neuproduktion. Außerdem kehrt sie an die Wiener Staatsoper als Vitellia in einer Neuproduktion von La clemenza di Tito zurück.
Auf der Konzertbühne tritt sie mit den Wiener Symphonikern unter Petr Popelka in Bergs Sieben frühen Liedern und mit dem Orchestre National de France unter Philippe Jordan in Schumanns Das Paradies und die Peri auf. Bei den Salzburger Osterfestspielen singt sie Haydns Die Schöpfung mit den Berliner Philharmonikern unter Daniel Harding.
Weitere Höhepunkte sind Beethovens Missa Solemnis mit Zubin Mehta und dem Maggio Musicale Fiorentino Orchestra (Florenz, Italien), Mahlers Sinfonie Nr. 2 in Utrecht (Niederlande) mit Karina Canellakis sowie Strauss’ Vier letzte Liederbeim Weiwuying International Music Festival (Kaohsiung, Taiwan).
Hanna-Elisabeth Müller ist Exklusivkünstlerin bei Pentatone. Auf ihr Debütalbum Traumgekrönt (2017) mit Liedern von Strauss, Berg und Schönberg folgte Reine de Coeur (2020) mit Werken von Schumann, Zemlinsky und Poulenc. Ihre jüngste Veröffentlichung, Sinnbild (2022), ein ausschließlich Strauss gewidmetes Programm, das live mit dem WDR Sinfonieorchester und Christoph Eschenbach aufgenommen wurde, fand große Anerkennung.
Hanna-Elisabeth Müller studierte bei Rudolf Piernay und nahm an Meisterkursen bei Dietrich Fischer-Dieskau, Julia Várady, Elly Ameling und Thomas Hampson teil.
Vorstellungen mit Hanna-Elisabeth Müller
mit Katleho Mokhoabane, Hanna-Elisabeth Müller, Florina Ilie, Emily D'Angelo, Musikalische Leitung: Pablo Heras-Casado
La clemenza di Tito
Besetzung am Freitag 27. März 2026
Zyklus »Neuproduktionen«
Ticketinformationen
Zu den für das Publikum zweifellos begehrtesten Aufführungen gehören die Vorstellungsserien der Premierenproduktionen. Die Aufmerksamkeit richtet sich gleichermaßen auf die szenischen wie musikalischen Neuinterpretationen von Schlüsselwerken der Musiktheaterliteratur.