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Daniele Rustioni

© Davide Cerati

Da­nie­le Rus­tio­ni ist ei­ner der be­deu­tends­ten Di­ri­gen­ten der Ge­gen­wart und steht re­gel­mä­ßig am Pult welt­weit füh­ren­der Or­ches­ter und Opern­häu­ser.

Im Sep­tem­ber 2025 wur­de er zum Ers­ten Gast­di­ri­gen­ten der New Yor­ker Me­tro­po­li­tan Ope­ra er­nannt – Da­nie­le Rus­tio­ni ist erst der drit­te in der Ge­schich­te die­ser le­gen­dä­ren Büh­ne. Im April 2026 wur­de er zu­dem Ers­ter Gast­di­ri­gent des To­kyo Me­tro­po­li­tan Or­ches­tra. 2022 wur­de Da­nie­le Rus­tio­ni bei den In­ter­na­tio­nal Ope­ra Awards als »Bes­ter Di­ri­gent« aus­ge­zeich­net.

Sei­ne mu­si­ka­li­sche Lauf­bahn be­gann 1993 als Mit­glied des Kin­der­chors der Mai­län­der Sca­la. Da­nach setz­te er sei­ne Stu­di­en am Mai­län­der Kon­ser­va­to­ri­um Giu­sep­pe Ver­di, an der Ac­ca­de­mia Mu­si­ca­le Chi­gia­na in Sie­na, Ita­li­en, und an der Roy­al Aca­de­my of Mu­sic in Lon­don, Ver­ei­nig­tes Kö­nig­reich, fort.

2012–2014 war er Mu­sik­di­rek­tor des Tea­tro Pe­truz­zel­li in Ba­ri, Ita­li­en, 2014–2020 Chef­di­ri­gent des Or­ches­tra del­la To­s­ca­na, 2017 wur­de er Chef­di­ri­gent und 2022 Mu­sik­di­rek­tor an der Oper in Ly­on, Frank­reich. 2021–2023 war er 1. Gast­di­ri­gent der Baye­ri­schen Staats­oper.

Zu den Hö­he­punk­ten der Sai­son 2025/26 zäh­len De­büts am Pult des Dal­las Sym­pho­ny Or­ches­tra, der Ene­s­cu Phil­har­mo­nic, des Or­ches­tre Na­tio­nal de Fran­ce, des San Fran­cis­co Sym­pho­ny Or­ches­tra, des Seat­tle Sym­pho­ny Or­ches­tra und des Or­ches­tra del Tea­tro del Mag­gio Mu­si­ca­le Fio­ren­ti­no. Au­ßer­dem gibt er sein Abon­ne­ment-De­büt beim Cle­ve­land Or­ches­tra und kehrt zum BBC Sym­pho­ny Or­ches­tra und zum Pitts­burgh Sym­pho­ny Or­ches­tra zu­rück.

Auch in den letz­ten Spiel­zei­ten hat Da­nie­le Rus­tio­ni zahl­rei­che wich­ti­ge De­büts ge­ge­ben, un­ter an­de­rem am Pult des Lon­don Sym­pho­ny Or­ches­tra, des Los An­ge­les Phil­har­mo­nic, des Met Or­ches­tra in der Car­ne­gie Hall, des New York Phil­har­mo­nic, des Or­ches­tra dell’Ac­ca­de­mia Na­zio­na­le di San­ta Ce­ci­lia und des Phi­la­del­phia Or­ches­tra.

Im Mai 2026 de­bü­tiert er an der Wie­ner Staats­oper mit der Neu­pro­duk­ti­on von Les Pê­cheurs de per­les von Ge­or­ges Bi­zet, im Ok­to­ber 2026 wird er mit ei­ner Neu­pro­duk­ti­on von Faust von Charles Gou­nod an die Mai­län­der Sca­la zu­rück­keh­ren.

2024 wur­de Da­nie­le Rus­tio­ni zum Che­va­lier des Arts et Lettres der Fran­zö­si­schen Re­pu­blik er­nannt.

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