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Das fran­zö­si­sche Kul­tur­mi­nis­te­ri­um ehrt Alessandra Ferri

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Frank­reich zeich­net die Di­rek­to­rin des Wie­ner Staats­bal­letts aus – für ih­re Kar­rie­re und ihr En­ga­ge­ment im Tanz.

Am 19. Fe­bru­ar wur­de die Di­rek­to­rin des Wie­ner Staats­bal­letts Ales­san­dra Fer­ri, ge­fei­er­te Künst­le­rin und pri­ma bal­le­ri­na as­so­lu­ta, im Na­men des fran­zö­si­schen Kul­tur­mi­nis­te­ri­ums zur Of­fi­zie­rin im Or­den für Kunst und Li­te­ra­tur er­nannt. Die Eh­rung wur­de vom fran­zö­si­schen Bot­schaf­ter in Ös­ter­reich Mat­thieu Pey­raud in der Fran­zö­si­schen Bot­schaft am Schwar­zen­berg­platz vor­ge­nom­men. Der Or­den der Küns­te und der Li­te­ra­tur ist die wich­tigs­te kul­tu­rel­le Aus­zeich­nung in Frank­reich und ehrt »Per­so­nen, die sich durch ihr Schaf­fen im künst­le­ri­schen, kul­tu­rel­len oder li­te­ra­ri­schen Be­reich oder durch ih­ren Bei­trag zur Aus­strah­lung der Küns­te und der Li­te­ra­tur in Frank­reich und in der Welt aus­ge­zeich­net ha­ben«. Die­se Aus­zeich­nung wür­digt nicht nur Ales­san­dra Fer­ris au­ßer­ge­wöhn­li­che Kar­rie­re, son­dern auch ihr En­ga­ge­ment für die Tanz­kunst und de­ren Ver­mitt­lung.

Bot­schaf­ter Pey­raud be­ton­te in sei­ner An­spra­che, dass Ales­san­dra Fer­ris »dau­er­haf­te Ver­bin­dung zu Frank­reich« für das Land und sei­ne Kul­tur »sehr wert­voll« sei. Mit ih­rer Er­nen­nung eh­re die Fran­zö­si­sche Re­pu­blik »ei­ne Künst­le­rin, die Wer­ke des fran­zö­si­schen Re­per­toires auf die in­ter­na­tio­na­le Büh­ne ge­bracht hat und de­ren Ar­beit die Ge­schich­te des Tan­zes auf in­ter­na­tio­na­ler Ebe­ne tief­grei­fend ge­prägt hat«.

Ales­san­dra Fer­ri nahm die Eh­rung mit tie­fer Dank­bar­keit ent­ge­gen und be­ton­te in ih­rer Re­de, wie ihr per­sön­li­cher Be­zug zu Frank­reichs Kunst und sei­nen Künst­ler*in­nen, aber auch die Be­geg­nung mit dem fran­zö­si­schen Pu­bli­kum ihr pri­va­tes wie be­ruf­li­ches Le­ben mit­ge­prägt ha­ben: »Frank­reich war ein we­sent­li­cher Teil mei­ner Rei­se. Mei­ne lan­ge und in­ten­si­ve künst­le­ri­sche Be­zie­hung zu Ro­land Pe­tit und dem Bal­let de Mar­seil­le hat mich tief ge­prägt. Durch sei­ne Wer­ke ent­deck­te ich ei­ne thea­tra­li­sche In­ten­si­tät und dra­ma­ti­sche Wahr­heit, die mein Ver­ständ­nis da­von, was Bal­lett aus­drü­cken kann, er­wei­tert hat. Mit Pier­re La­cot­te und dem Bal­let de Nan­cy er­leb­te ich ei­ne wei­te­re Fa­cet­te der fran­zö­si­schen Tra­di­ti­on, ih­re Hin­ga­be an Ge­schich­te, Stil und die le­ben­di­ge Be­wah­rung des klas­si­schen Er­bes. Durch das Tan­zen an der Opéra de Paris konn­te ich den au­ßer­ge­wöhn­li­chen Dia­log zwi­schen Künst­lern und dem fran­zö­si­schen Pu­bli­kum er­le­ben, ei­nen Dia­log der In­tel­li­genz, Sen­si­bi­li­tät und ho­hen Er­war­tun­gen. Die­se Er­fah­run­gen ha­ben mich als Künst­le­rin ge­prägt.« Dar­über hin­aus be­ton­te Fer­ri, dass »Kunst kei­ne Gren­zen ken­ne, denn sie zir­ku­liert, sie ver­wan­delt sich, sie ver­bin­det«.

Die Ze­re­mo­nie en­de­te mit der be­rühm­ten Mé­di­ta­ti­on aus Thaïs des fran­zö­si­schen Kom­po­nis­ten Ju­les Mas­se­net, die von Vic­to­ria Tru­se­wicz und Shi­no Ta­ki­za­wa auf Vio­li­ne und Kla­vier her­vor­ra­gend in­ter­pre­tiert wur­de.

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