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Ein leidenschaftliches Liebespaar steht in inniger Umarmung im rechten Vordergrund einer monumentalen, düsteren Kirchenkulisse, während farbiges Licht durch das hohe Buntglasfenster fällt.
Giacomo Puccini

Tosca

Oper

Melodramma in drei Akten

Text Luigi Illica & Giuseppe Giacosa

Sprache Italienisch

Sonntag 12. April 2026 19:00 – 22:00 2 Pausen Großer Saal
Laden

Besetzung am
12. April 2026

Floria Tosca

Mario Cavaradossi

Ivan Gyngazov

Baron Scarpia

Cesare Angelotti

Ein Schließer

Musikalische Leitung

Daniel Oren

Inszenierung

Margarethe Wallmann

Bühne und Kostüme

Nicola Benois

3 weitere Termine

Tosca

Besetzung am Mittwoch 15. April 2026

Floria Tosca

Mario Cavaradossi

Ivan Gyngazov

Baron Scarpia

Cesare Angelotti

Ein Schließer

Musikalische Leitung

Daniel Oren

Inszenierung

Margarethe Wallmann

Bühne und Kostüme

Nicola Benois
Tosca

Besetzung am Samstag 18. April 2026

Floria Tosca

Mario Cavaradossi

Ivan Gyngazov

Baron Scarpia

Cesare Angelotti

Ein Schließer

Musikalische Leitung

Daniel Oren

Inszenierung

Margarethe Wallmann

Bühne und Kostüme

Nicola Benois
Tosca

Besetzung am Montag 20. April 2026

Floria Tosca

Mario Cavaradossi

Ivan Gyngazov

Baron Scarpia

Cesare Angelotti

Ein Schließer

Musikalische Leitung

Daniel Oren

Inszenierung

Margarethe Wallmann

Bühne und Kostüme

Nicola Benois
U27  

Über das Werk

Der ehe­ma­li­ge Kon­sul An­ge­lot­ti ist der Ge­fan­gen­schaft ent­kom­men. In der Kir­che Sant’Andrea della Valle trifft er auf den Ma­ler Ma­rio Ca­va­ra­dos­si, der ihm hilft.

Doch es ge­lingt dem Po­li­zei­chef Scar­pia, Ca­va­ra­dos­si auf die Spur zu kom­men: Er soll hin­ge­rich­tet wer­den. Für sei­ne Ret­tung ver­langt Scar­pia von Tos­ca, der Ge­lieb­ten Ca­va­ra­dos­sis, kör­per­li­che Hin­ga­be. Sie wil­ligt ein, er­hält die Zu­sa­ge ei­ner Schein­hin­rich­tung – und er­mor­det Scar­pia. Die­ser hat sie je­doch be­tro­gen, und Ca­va­ra­dos­si wird tat­säch­lich er­schos­sen. Für Tos­ca ist das Le­ben sinn­los ge­wor­den, und sie stürzt sich von der En­gels­burg.

Tosca

Handlung

Rom im Jah­re 1800. An­ge­lot­ti, Kon­sul der ehe­ma­li­gen Rö­mi­schen Re­pu­blik, ist der En­gels­burg, in der er ge­fan­gen ge­hal­ten wur­de, ent­kom­men. In der Kir­che Sant’Andrea della Valle trifft er auf den Ma­ler Ma­rio Ca­va­ra­dos­si, ei­nem Sym­pa­thi­san­ten der Re­pu­blik, der ihm Hil­fe zu­si­chert.

Zu­dem hat ihm sei­ne Schwes­ter, die Mar­che­sa At­ta­van­ti, in ih­rer Fa­mi­li­en­ka­pel­le Frau­en­klei­der zur Tar­nung hin­ter­legt. Flo­ria Tos­ca, ei­ne be­rühm­te Sän­ge­rin und zur Ei­fer­sucht nei­gen­de Ge­lieb­te Ca­va­ra­dos­sis, trifft ein, um sich mit dem Ma­ler zu ei­ner Lie­bes­nacht in ih­rer Vil­la zu ver­ab­re­den.

Sie ent­deckt, dass das Ge­mäl­de, an dem Ca­va­ra­dos­si ar­bei­tet, Zü­ge der At­ta­van­ti trägt. Erst nach­dem der Ma­ler ih­re Ei­fer­sucht be­schwich­ti­gen konn­te und sie die Kir­che wie­der ver­las­sen hat, kön­nen Ca­va­ra­dos­si und An­ge­lot­ti die Flucht des ehe­ma­li­gen Kon­suls pla­nen: Er soll sich auf dem Gut Ca­va­ra­dos­sis ver­ste­cken. Ein Ka­no­nen­schuss ver­rät, dass sei­ne Flucht aus der En­gels­burg ent­deckt wur­de, Ca­va­ra­dos­si be­glei­tet An­ge­lot­ti zum Ver­steck. In der Kir­che wird aus­ge­las­sen der ver­meint­li­che Sieg über Na­po­le­on bei Ma­ren­go (und da­mit der Rück­schlag der re­pu­bli­ka­ni­schen Be­stre­bun­gen) ge­fei­ert.

Der bru­ta­le Po­li­zei­chef Ba­ron Scar­pia, der hofft, in der Kir­che Hin­wei­se auf die Flucht An­ge­lot­tis zu ent­de­cken, un­ter­bricht die Fei­er. Es ge­lingt ihm mit­tels ei­nes zu­rück­ge­las­se­nen Fä­chers der Mar­che­sa At­ta­van­ti, die Ei­fer­sucht der zu­rück­ge­kehr­ten Tos­ca zu schü­ren, die dar­auf­hin zu Ca­va­ra­dos­si eilt, um ihn der Un­treue zu über­füh­ren. Scher­gen Scar­pi­as fol­gen ihr. In ei­nem dia­bo­li­schen Mo­no­log sin­niert Scar­pia über sei­ne Lust, Tos­ca zu be­sit­zen und Ca­va­ra­dos­si tot zu se­hen.

Auch im Pa­la­z­zo Far­ne­se wird, un­ter Mit­wir­kung Tos­cas, der Sieg über Na­po­le­on ge­fei­ert. Wäh­rend­des­sen lässt Scar­pia Ca­va­ra­dos­si fol­tern, um An­ge­lot­tis Ver­steck zu er­fah­ren. Als Tos­ca sei­ne Schmer­zens­schreie hört, ver­rät sie die­ses, um ih­ren Ge­lieb­ten zu schüt­zen.

Da trifft die Nach­richt ein, dass Na­po­le­on bei Ma­ren­go ge­siegt hat. Das En­de der Ty­ran­nei steht be­vor. Zu­vor aber soll Ca­va­ra­dos­si hin­ge­rich­tet wer­den. Für sei­ne Ret­tung ver­langt Scar­pia von Tos­ca ih­re kör­per­li­che Hin­ga­be. Sie wil­ligt ein, er­hält die Zu­sa­ge ei­ner Schein­hin­rich­tung so­wie Pas­sier­schei­ne – und er­mor­det Scar­pia.

Auf der Platt­form der En­gels­burg, wo sei­ne Hin­rich­tung statt­fin­den soll, ver­liert sich Ca­va­ra­dos­si in Er­in­ne­run­gen an Tos­ca.

Sie er­scheint und be­rich­tet von sei­ner Ret­tung und der be­vor­ste­hen­den fin­gier­ten Er­schie­ßung. Doch Scar­pia hat sie be­tro­gen, und Ca­va­ra­dos­si wird von den Sol­da­ten tat­säch­lich er­schos­sen. Für Tos­ca ist das Le­ben sinn­los ge­wor­den. Beim Her­an­na­hen von Scar­pi­as Scher­gen stürzt sie sich von der En­gels­burg.

1. Akt ca. 50 min
Pause ca. 30 min
2. Akt ca. 45 min
Pause ca. 30 min
3. Akt ca. 35 min

Für vie­le Zu­schau­e­rin­nen und Zu­schau­er ist Mar­ga­re­the Wall­manns Tos­ca-In­sze­nie­rung ei­ne be­son­ders ge­lun­ge­ne und at­mo­sphä­risch-stim­mungs­vol­le. Es ist die äl­tes­te Re­gie­ar­beit im Haus am Ring (Pre­mie­re 1958) – doch ist der Zau­ber die­ser tra­di­ti­ons­rei­chen Pro­duk­ti­on un­ge­bro­chen. In plas­tisch-wir­kungs­vol­len Bil­dern wer­den die Lie­bes­ge­schich­te von Ca­va­ra­dos­si und Tos­ca und die po­li­ti­sche Hand­lung ein­drucks­voll mit­ein­an­der ver­wo­ben, der Büh­nen­raum und die Kos­tü­me von Ni­co­la Be­nois zeu­gen von ei­ner so kla­ren wie ein­drück­li­chen Bild­spra­che. Für Ge­ne­ra­tio­nen von Wie­ner Opern­be­su­che­rin­nen und Opern­be­su­chern ist die Wall­mann’sche In­sze­nie­rung schlecht­hin ei­ne Tosca-Pro­duk­ti­on. Ei­nen zu­sätz­li­chen Reiz er­hält die Pro­duk­ti­on durch die be­ein­dru­cken­de An­zahl nam­haf­ter Künst­ler­per­sön­lich­kei­ten, die in ge­nau die­ser Re­gie, in ge­nau die­sen De­ko­ra­tio­nen und in ge­nau die­sen Kos­tü­men in er­in­ne­rungs­wür­di­gen Vor­stel­lun­gen vor das Wie­ner Pu­bli­kum ge­tre­ten sind.

Gia­co­mo Puc­ci­ni spiel­te in die­ser Oper die Sphä­ren der Kunst und Po­li­tik ge­gen­ein­an­der aus und schuf ein Meis­ter­werk von dra­ma­tisch zu­pa­cken­der Mu­sik, aber auch be­rü­cken­der Schön­heit. Ari­en wie »E lu­ce­van le stel­le« oder »Vis­si d’ar­te« zäh­len nicht nur zu den be­kann­tes­ten Mo­men­ten des Werks, son­dern wur­den ge­ra­de­zu Iko­nen der Opern­ge­schich­te.

Gia­co­mo Puc­ci­nis Tosca, ur­auf­ge­führt 1900 in Rom, ba­siert auf dem Schau­spiel La Tosca von Vic­to­ri­en Sar­dou, ei­nem da­mals be­rüch­tig­ten Kol­por­ta­ge­stück, das Sa­rah Ber­nard­t in der Ti­tel­rol­le zum Er­folg führ­te. Puc­ci­nis Oper spielt an zwei ganz ex­akt fest­ge­leg­ten Ta­gen: am 17. Ju­ni 1800, ei­nem Diens­tag, und im Mor­gen­grau­en des fol­gen­den Mitt­wochs. Bei den drei Spiel­or­ten der Tosca – die Kir­che Sant’Andrea della Valle, der Pa­la­z­zo Far­ne­se und die En­gels­burg – han­delt es sich um tat­säch­lich exis­tie­ren­de Bau­wer­ke in Rom. Auch die Glo­cken­klän­ge zu Be­ginn des drit­ten Ak­tes soll der Kom­po­nist der Stadt ab­ge­lauscht ha­ben: Er hol­te vor Kom­po­si­ti­ons­be­ginn phy­si­ka­lisch-akus­ti­sche In­for­ma­tio­nen über den Klang der Glo­cken ein.

Ein Mann und eine Frau sitzen einander zugewandt auf einer Brücke. Sie trägt einen roten Mantel, er einen weißen.
Man sieht einen Mann in einem dunklen Umhang, der vor einem dunklen Hintergrund steht. Er trägt eine weiße Perücke auf dem Kopf und hält einen Fächer in der Hand.
Ein Mann in einem blauen Kostüm steht mit geballter Faust in der rechten Hälfte des Bildes. Hinter ihm steht ein Mann, der eine weiße Perücke und ein violettes Kostüm trägt.
Eine Dame in einem schwarz-gelben Kleid und einer Krone auf dem Kopf sitzt auf einem eher prunkvoll aussehendem Sitzmöbel. Dahinter steht ein Mann mit einer weißen Perücke auf dem Kopf. Sie dreht sich zu ihm um.
Eine Frau mit einer Krone auf dem Kopf kniet am Boden. In ihren Armen hält sie einen blutverschmierten Mann.
Eine Frau in einem schwarz-gelben Kleid und einer Krone auf dem Kopf hält einen Dolch in ihren Händen.
Ein Mann mit einer Platzwunde an der Schläfe kniet vor einem Sockel. Darauf steht eine Laterne, daneben liegt ein Blatt Papier. In der Hand hält der Mann eine Schreibfeder.

Häufige Fragen

Tickets für unsere Stehplätze können am Vorstellungstag ab 10 Uhr online oder an den Bundestheaterkassen erworben werden. Besitzer*innen einer BundestheaterCard können Stehplätze bereits am Tag vor der Vorstellung online buchen.

Zusätzlich steht für reguläre Abendvorstellungen ein fixes Kontingent an Stehplatztickets ab 80 Minuten vor Vorstellungsbeginn an unserer Stehplatzkassa (Eingang Operngasse) zur Verfügung.

Un­se­re Opern wer­den in den Ori­gi­nal­spra­chen ge­sun­gen – die­se sind je nach Werk un­ter­schied­lich und un­ter dem Ti­tel an­ge­ge­ben.

An je­dem Sitz­platz kön­nen Un­ter­ti­tel in ver­schie­de­nen Spra­chen über ei­nen ei­ge­nen Un­ter­ti­tel-Bild­schirm ein- oder aus­ge­schal­tet wer­den. Ne­ben der Ori­gi­nal­spra­che der Oper, Deutsch und Eng­lisch, kön­nen Sie aus bis zu sechs wei­ter­en Spra­chen wäh­len: Ita­lie­nisch, Fran­zö­sisch, Rus­sisch, Ja­pa­nisch, Spa­nisch, Chi­ne­sisch (Man­da­rin).

Bei einer Vorstellungsänderung können Sie Ihre Tickets selbstverständlich zurückgeben oder umtauschen.

Da Umbesetzungen aufgrund von Erkrankungen oder sonstigen Verhinderungen von Künstler*innen nicht auszuschließen sind, besteht in diesem Fall kein Anspruch auf Erstattung des Ticketpreises oder Umtausch.

Bei einem Nicht-Einlass in den Saal durch Zuspätkommen (auch nach der Pause) ist eine Rückgabe oder ein Umtausch des Tickets nicht möglich.

Infos zu Ihrem Besuch

Garderobe

Die Gar­der­oben be­fin­den sich ne­ben den Ein­gän­gen an der Sei­te Opern­gas­se, auf dem Bal­kon und der Ga­le­rie rechts- und links­sei­tig so­wie in den Lo­gen.
Alle Gar­der­oben im Haus sind kos­ten­frei.

Pünktlichkeit

Wir bit­ten Sie, pünkt­lich zu den Vor­stel­lun­gen zu er­schei­nen. Zu­spät­kom­men­de kön­nen erst in der Pau­se ein­ge­las­sen wer­den. Auch nach der Pau­se ist ein Nach­ein­lass nicht mög­lich.

Gastronomie

Un­se­re Gas­tro­no­mie hat ab Ein­lass für Sie ge­öff­net.
Vor der Vor­stel­lung kön­nen Sie be­reits et­was es­sen und trin­ken, oder ei­nen Tisch für die Pau­se re­ser­vie­ren.

Praktische Infos

Wei­te­re prak­ti­sche In­fos zu Ih­rem Be­such (z. B. Gas­tro­no­mie, Bar­rie­re­frei­heit, …) fin­den Sie hier.

 

Infos zu Ermäßigungen, Abos und Zyklen

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