zum Inhalt springen zur Navigation springen
Richard Wagner

Parsifal

Oper

Bühnenweihfestspiel in drei Aufzügen

Text Richard Wagner

Sprache Deutsch

Altersempfehlung 14 +

Sonntag 5. April 2026 17:00 – 22:00 2 Pausen Großer Saal
Laden
U27

Besetzung am
5. April 2026

Der damalige Parsifal

Erster Gralsritter

Zweiter Gralsritter

Erster Knappe

Zweiter Knappe

Dritter Knappe

Vierter Knappe

Erstes Blumenmädchen 1.Gruppe

Zweites Blumenmädchen 1.Gruppe

Drittes Blumenmädchen 1.Gruppe

Erstes Blumenmädchen 2.Gruppe

Zweites Blumenmädchen 2.Gruppe

Drittes Blumenmädchen 2.Gruppe

Musikalische Leitung

Inszenierung, Bühne & Kostüme

Licht

Franck Evin

Ko-Regie

Evgeny Kulagin

Mitarbeit Bühne

Olga Pavluk

Mitarbeit Kostüm

Tatiana Dolmatovskaya

Video & Foto Designer

Aleksei Fokin

Yurii Karih

Kampfmeister

Ran Arthur Braun

Dramaturgie


2 weitere Termine

Parsifal

Besetzung am Donnerstag 2. April 2026

Der damalige Parsifal

Erster Gralsritter

Zweiter Gralsritter

Erster Knappe

Zweiter Knappe

Dritter Knappe

Vierter Knappe

Erstes Blumenmädchen 1.Gruppe

Zweites Blumenmädchen 1.Gruppe

Drittes Blumenmädchen 1.Gruppe

Erstes Blumenmädchen 2.Gruppe

Zweites Blumenmädchen 2.Gruppe

Drittes Blumenmädchen 2.Gruppe

Musikalische Leitung

Inszenierung, Bühne & Kostüme

Licht

Franck Evin

Ko-Regie

Evgeny Kulagin

Mitarbeit Bühne

Olga Pavluk

Mitarbeit Kostüm

Tatiana Dolmatovskaya

Video & Foto Designer

Aleksei Fokin

Yurii Karih

Kampfmeister

Ran Arthur Braun

Dramaturgie

Parsifal

Besetzung am Mittwoch 8. April 2026

Der damalige Parsifal

Erster Gralsritter

Zweiter Gralsritter

Erster Knappe

Zweiter Knappe

Dritter Knappe

Vierter Knappe

Erstes Blumenmädchen 1.Gruppe

Zweites Blumenmädchen 1.Gruppe

Drittes Blumenmädchen 1.Gruppe

Erstes Blumenmädchen 2.Gruppe

Zweites Blumenmädchen 2.Gruppe

Drittes Blumenmädchen 2.Gruppe

Musikalische Leitung

Inszenierung, Bühne & Kostüme

Licht

Franck Evin

Ko-Regie

Evgeny Kulagin

Mitarbeit Bühne

Olga Pavluk

Mitarbeit Kostüm

Tatiana Dolmatovskaya

Video & Foto Designer

Aleksei Fokin

Yurii Karih

Kampfmeister

Ran Arthur Braun

Dramaturgie

BT-Card   Enthalten in: Abo 11
Abo 11

Einen Wochentag und Lieblingsplätze wählen und fünf Vorstellungen in einer Saison genießen.

In diesem Abo sind folgende Vorstellungen enthalten:

01. Oktober 2025Il barbiere di Siviglia
03. Dezember 2025Věc Makropulos
11. März 2026Don Pasquale
08. April 2026Parsifal
27. Mai 2026Manon (Ballett)

Über das Werk

Der Män­ner­bund der Grals­rit­ter ist in die Kri­se ge­ra­ten. Denn im­mer wie­der de­ser­tie­ren Rit­ter in das Ge­gen­reich des Zau­be­rers Kling­sor, der vom Kreis der Rit­ter zu­vor zu­rück­ge­wie­sen wor­den war.

Mit Hil­fe von ver­füh­re­ri­schen Frau­en, al­len vor­an Kun­dry, ge­lingt es die­sem, die Rit­ter zu Fall zu brin­gen. So­gar Grals­kö­nig Am­for­tas kann er so zu ei­nem Fehl­tritt ver­lei­ten. Er ent­wen­det ihm sei­nen hei­li­gen Speer und schlägt ihm ei­ne un­heil­ba­re Wun­de. Da­durch ist Am­for­tas sei­ne ri­tu­el­le Pflicht der Grals­ent­hül­lung zur Tor­tur ge­wor­den. Ein­zig ei­nem rei­nen To­ren ist es be­stimmt, den Sün­den­fall des Grals­kö­nigs rück­gän­gig zu ma­chen und sei­ne ver­hee­ren­den Fol­gen auf­zu­he­ben.

Parsifal

Handlung

Die Hand­lung spielt in der Zeit der christ­li­chen Re­con­quis­ta auf der teil­wei­se ara­bisch be­setz­ten spa­ni­schen Halb­in­sel.

Der dort wir­ken­de Män­ner­bund der Grals­rit­ter ist in die Kri­se ge­ra­ten. Denn im­mer wie­der de­ser­tie­ren Rit­ter in das Ge­gen­reich des Zau­be­rers Kling­sor, der sich in sei­nem Stre­ben nach se­xu­el­ler As­ke­se selbst ent­mannt hat­te und vom Kreis der Rit­ter zu­vor zu­rück­ge­wie­sen wor­den war.

Sei­ne Kas­tra­ti­on gab Kling­sor die Macht, Frau­en zu be­herr­schen. Die­se setzt er nun ein, um die keu­schen christ­li­chen Rit­ter zu Fall zu brin­gen. So­gar den Grals­kö­nig Am­for­tas konn­te er zu ei­nem Fehl­tritt ver­lei­ten, bei dem er ihm sei­nen hei­li­gen Speer ent­wen­de­te und ei­ne un­heil­ba­re Wun­de schlug. Da­durch ist Am­for­tas sei­ne ri­tu­el­le Pflicht der Grals­ent­hül­lung zur Tor­tur ge­wor­den, die er nur noch un­ter dem Druck sei­nes »im Gra­be le­ben­den« Va­ters voll­zieht und nach des­sen Tod gänz­lich ver­wei­gert.

Ein­zig ei­nem »rei­nen To­ren« ist es be­stimmt, den Sün­den­fall des Grals­kö­nigs rück­gän­gig zu ma­chen und sei­ne ver­hee­ren­den Fol­gen auf­zu­he­ben. Ei­ne ent­schei­den­de Rol­le bei die­sem Er­lö­sungs­werk kommt ei­ner rät­sel­haf­ten Frau zu, die un­ter ver­schie­de­nen Iden­ti­tä­ten so­wohl auf dem Ge­biet der Grals­burg als auch in Kling­sors Zau­ber­schloss un­ter­wegs ist.

1. Aufzug ca. 100 Minuten
Pause ca. 30 Minuten
2. Aufzug ca. 70 Minuten
Pause ca. 30 Minuten
3. Aufzug ca. 70 Minuten

Es ist Wag­ners kom­po­si­to­ri­sche und dra­ma­tur­gi­sche Er­in­ne­rungs­per­spek­ti­ve im Parsifal, aus der ich mei­ne sze­ni­sche Kon­zep­ti­on ent­wi­ckelt ha­be: Ein er­wach­se­ner Mann mei­nes Al­ters er­in­nert sich an den jun­gen Mann, fast noch den Bur­schen, der er ein­mal war. Wag­ners Mu­sik geht bei uns aus der in­ne­ren Be­we­gung des Pro­ta­go­nis­ten her­vor und steht im Kon­text ei­ner sze­ni­schen Ver­suchs­an­ord­nung. Par­si­fal wird von sei­nen Er­in­ne­run­gen ein­ge­holt oder über­mannt, manch­mal ver­irrt er sich in ih­nen. Er ent­deckt Ver­dräng­tes. Die nicht nur zeit­li­che Zä­sur zwi­schen den ers­ten bei­den und dem drit­ten Akt hat mich da­zu ge­führt, die Ge­schich­te von dem ge­reif­ten Par­si­fal gleich­sam in ei­ner Rück­blen­de er­zäh­len zu las­sen, die uns durch das Ge­sche­hen der ers­ten bei­den Ak­te führt, bis wir im 3. Akt in der Ge­gen­wart des Er­zäh­lers an­ge­kom­men sind. In al­len drei Ak­ten kommt es zu ei­ner in mei­nem Ver­ständ­nis sa­kra­len oder auch mys­ti­schen Be­geg­nung zwi­schen dem da­ma­li­gen und dem heu­ti­gen Par­si­fal. Wich­tig ist mir zu be­to­nen, dass ich ei­nen poe­ti­schen Er­in­ne­rungs­raum ge­schaf­fen ha­be, in dem es – ge­nau wie in un­se­rer Er­in­ne­rung auch – Wi­der­sprü­che ge­ben kann und in dem sich ver­schie­de­ne Ebe­nen über­la­gern oder wie in ei­ner Über­blen­dung ab­lö­sen kön­nen. (Ki­rill Se­re­bren­ni­kov)

Wir emp­feh­len den Be­such die­ser Pro­duk­ti­on ab 14 Jah­ren.

Für die weit­ge­hend in­tui­ti­ve Ver­ständ­lich­keit sei­ner Mo­ti­ve sorgt Wag­ner ein­mal mehr durch reich­hal­ti­ges Zi­tie­ren aus dem To­pos­schatz der eu­ro­päi­schen Mu­sik: Das Abend­mahl­the­ma ge­mahnt an die Klang­sphä­re des Cho­rals; der Blech­blä­ser­klang von Grals- und Par­si­fal-Mo­tiv steht für die Herr­schafts­dis­po­si­ti­on ein, wo­bei die Ton­sprün­ge, Punk­tie­run­gen und quir­li­ge Rhyth­mik des zwei­ten un­be­küm­mer­te Nai­vi­tät dar­stel­len. Dar­über hin­aus voll­zie­hen die äu­ßerst fle­xi­bel be­han­del­ten Mo­ti­ve auch die in­ne­ren und äu­ße­ren Ver­wand­lun­gen mit. Be­son­ders das Par­si­fal-The­ma wird in Ein­heit mit dem Rei­fungs­pro­zess des Hel­den viel­fach um­ge­stal­tet, bis es zu­letzt kö­nig­lich da­her­kommt. (Me­la­nie Wald-Fuhr­mann)

Wag­ner selbst hat­te ei­nen eher nüch­ter­nen Be­griff von Wei­he, wie zu­min­dest sein Auf­satz Das Büh­nen­weih­fest­spiel in Bay­reuth 1882, ein Rück­blick auf die Fest­spie­le des Jah­res 1882 mit den ers­ten Parsifal-Auf­füh­run­gen, aus­weist. Wei­he ist dar­in iden­tisch mit der Be­geis­te­rung, wel­che die aus­füh­ren­den Mu­si­ker, Sän­ger und Dar­stel­ler und das ge­sam­te En­sem­ble der Mit­wir­ken­den bei der künst­le­ri­schen Ar­beit be­seel­te und ein­te; Wei­he be­schreibt dar­in den ei­gen­tüm­li­chen Geist der Auf­füh­run­gen, de­ren Be­son­der­heit Wag­ner in der Fer­ne zum ge­wohn­ten Opern­thea­ter und -be­trieb sah und zur All­täg­lich­keit von Welt und Le­ben über­haupt. In die­sem Sin­ne ist die „Wei­he der Welt­ent­rü­ckung“ zu be­grei­fen, von der Wag­ner in dem Auf­satz spricht. Je­den­falls dul­det es kei­nen Zwei­fel, dass Wei­he im Ver­ständ­nis von Wag­ners Auf­satz nicht Re­li­giö­ses, Mys­tisch-Er­ha­be­nes, Kirch­lich-Ze­re­mo­ni­el­les oder der­glei­chen meint. (Egon Voss)

Zwei Männer sitzen vor einer Gitterwand, einer tröstet den anderen, während im Hintergrund zwei weitere Männer stehen und beobachten.
Ein Mann in schwarzer Kleidung sitzt allein und niedergeschlagen auf einem Teppich vor einer grauen Wand.
Ein Mann in Freizeitkleidung steht mit einer Bierdose vor einer Gittertür und spricht gestikulierend.
Eine Frau arbeitet an einem Laptop, während ein Mann sich ihr über den Tisch hinweg zuwendet und sie anspricht.
Eine Frau im beigen Trenchcoat steht nachdenklich vor einer Gitterwand und hält eine schwarze Tasche.
Ein Mann sitzt verzweifelt auf dem Boden, umringt von einer Gruppe schwarz gekleideter Frauen, die ihn emotional ansprechen.
Eine Frau mit silbergrauem Haar sitzt ernst auf einer Bank, hinter ihr stehen Tische und Stühle auf einer erhöhten Plattform.
Eine Frau im Trenchcoat steht vor einem vergitterten Raum, daneben eine uniformierte Wache mit Notizblock.
Ein Mann in zerknittertem Anzug steht gestikulierend zwischen mehreren sitzenden Personen in Winterkleidung.
Eine Frau in schwarzer Kleidung hilft einem am Boden kauernden Mann auf, während ein weiterer Mann im Hintergrund alarmiert reagiert.
Eine Frau mit silbergrauem Haar richtet eine Pistole auf einen Mann in schwarzer Kleidung, der ihr ruhig gegenübersteht.
Ein verletzter Mann in grauem T-Shirt lehnt sich mit blutverschmierter Hand an eine Wand, im Hintergrund stehen umgestürzte Stühle.
Ein Mann sitzt mit einem Becher in der Hand, während eine Frau in warmer Kleidung kniend seine Hände berührt.
Zwei Männer befinden sich in einem Raum mit umgestürzten Tischen; der eine sitzt erschöpft auf einem Stuhl, der andere gestikuliert energisch.
Ein Mann in weißem Kittel steht erhoben vor einer sitzenden Menschenmenge, während eine Person im Vordergrund medizinische Hilfe leistet.

Häufige Fragen

Tickets für unsere Stehplätze können am Vorstellungstag ab 10 Uhr online oder an den Bundestheaterkassen erworben werden. Besitzer*innen einer BundestheaterCard können Stehplätze bereits am Tag vor der Vorstellung online buchen.

Zusätzlich steht für reguläre Abendvorstellungen ein fixes Kontingent an Stehplatztickets ab 80 Minuten vor Vorstellungsbeginn an unserer Stehplatzkassa (Eingang Operngasse) zur Verfügung.

Un­se­re Opern wer­den in den Ori­gi­nal­spra­chen ge­sun­gen – die­se sind je nach Werk un­ter­schied­lich und un­ter dem Ti­tel an­ge­ge­ben.

An je­dem Sitz­platz kön­nen Un­ter­ti­tel in ver­schie­de­nen Spra­chen über ei­nen ei­ge­nen Un­ter­ti­tel-Bild­schirm ein- oder aus­ge­schal­tet wer­den. Ne­ben der Ori­gi­nal­spra­che der Oper, Deutsch und Eng­lisch, kön­nen Sie aus bis zu sechs wei­ter­en Spra­chen wäh­len: Ita­lie­nisch, Fran­zö­sisch, Rus­sisch, Ja­pa­nisch, Spa­nisch, Chi­ne­sisch (Man­da­rin).

Bei einer Vorstellungsänderung können Sie Ihre Tickets selbstverständlich zurückgeben oder umtauschen.

Da Umbesetzungen aufgrund von Erkrankungen oder sonstigen Verhinderungen von Künstler*innen nicht auszuschließen sind, besteht in diesem Fall kein Anspruch auf Erstattung des Ticketpreises oder Umtausch.

Bei einem Nicht-Einlass in den Saal durch Zuspätkommen (auch nach der Pause) ist eine Rückgabe oder ein Umtausch des Tickets nicht möglich.

Infos zu Ihrem Besuch

Garderobe

Die Gar­der­oben be­fin­den sich ne­ben den Ein­gän­gen an der Sei­te Opern­gas­se, auf dem Bal­kon und der Ga­le­rie rechts- und links­sei­tig so­wie in den Lo­gen.
Alle Gar­der­oben im Haus sind kos­ten­frei.

Pünktlichkeit

Wir bit­ten Sie, pünkt­lich zu den Vor­stel­lun­gen zu er­schei­nen. Zu­spät­kom­men­de kön­nen erst in der Pau­se ein­ge­las­sen wer­den. Auch nach der Pau­se ist ein Nach­ein­lass nicht mög­lich.

Gastronomie

Un­se­re Gas­tro­no­mie hat ab Ein­lass für Sie ge­öff­net.
Vor der Vor­stel­lung kön­nen Sie be­reits et­was es­sen und trin­ken, oder ei­nen Tisch für die Pau­se re­ser­vie­ren.

Praktische Infos

Wei­te­re prak­ti­sche In­fos zu Ih­rem Be­such (z. B. Gas­tro­no­mie, Bar­rie­re­frei­heit, …) fin­den Sie hier.

 

Infos zu Ermäßigungen, Abos und Zyklen

Ermäßigungen

Die Wiener Staatsoper bietet folgende Angebote für vergünstigte Tickets an:

  • U27
  • Kinder- & Jugendtickets
  • BundestheaterCard
  • Ballett-Bonus
  • Ö1-Club
  • Kulturpass »Hunger auf Kunst und Kultur«
  • Behindertenpass
Mehr erfahren

Abonnements

Einen Wochentag und Lieblingsplätze wählen und fünf Vorstellungen genießen.

  • 4x Oper, 1x Ballett
  • verteilt über die ganze Saison
  • insgesamt bis zu 30 % Ersparnis im Vergleich zum Normalpreis
Mehr erfahren

Zyklen

Mehrere Vorstellungen gebündelt im Paket kaufen!

  • große Auswahl unterschiedlicher Zyklen
  • zusammengefasst nach Komponist*innen, Interpret*innen oder Themen
  • verteilt über die ganze Saison
  • bis zu 10 % Ermäßigung im Vergleich zum Normalpreis
Mehr erfahren

Sehr geehrte Besucherin,
sehr geehrter Besucher,

um Ihren Besuch auf unserer Website noch attraktiver zu gestalten, laden wir Sie ein, an deren Neugestaltung mitzuwirken. Wir bitten Sie dazu, eine kurze Umfrage auszufüllen. Diese ist selbstverständlich komplett anonym und Ihre Antworten werden ausschließlich zur Optimierung der Website verwendet.