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In einer mediterranen Dorfkulisse tanzen festlich gekleidete Männer und Frauen auf einer Bühne, während andere an langen Tischen sitzen.
Gaetano Donizetti

L'Elisir

d'Amore

Oper

Melodramma giocoso in zwei Akten

Text Felice Romani

Sprache Italienisch

Dienstag 27. Jänner 2026 20:00 – 22:30 Eine Pause Großer Saal
U27

Besetzung am
27. Jänner 2026

Musikalische Leitung

Inszenierung

Otto Schenk

Bühne und Kostüme

Jürgen Rose

3 weitere Termine

L'Elisir d'Amore

Besetzung am Dienstag 5. Mai 2026

Musikalische Leitung

Inszenierung

Otto Schenk

Bühne und Kostüme

Jürgen Rose
Ö1  
L'Elisir d'Amore

Besetzung am Donnerstag 7. Mai 2026

Musikalische Leitung

Inszenierung

Otto Schenk

Bühne und Kostüme

Jürgen Rose
BT-Card U27   Enthalten in: Zyklus »Komische Oper«
Zyklus »Komische Oper«

Hu­mor­vol­le In­sze­nie­run­gen und mit­rei­ßen­de mu­si­ka­li­sche In­ter­pre­ta­tio­nen ent­füh­ren das Pu­bli­kum in ei­ne Welt vol­ler Ko­mik, Sa­ti­re und le­ben­di­ger Cha­rak­te­re.

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L'Elisir d'Amore

Besetzung am Montag 11. Mai 2026

Musikalische Leitung

Inszenierung

Otto Schenk

Bühne und Kostüme

Jürgen Rose
Enthalten in: Abo 16
Abo 16

Einen Wochentag und Lieblingsplätze wählen und fünf Vorstellungen in einer Saison genießen.

In diesem Abo sind folgende Vorstellungen enthalten:

27. Oktober 2025Pelléas et Mélisande
22. Dezember 2025Fidelio
19. Jänner 2026Idomeneo
09. Februar 2026Jewels (Ballett)
11. Mai 2026L'elisir d'amore

Über das Werk

Der mit­tel­lo­se und un­si­che­re Nemorino ist un­sterb­lich in die rei­che und be­le­se­ne Adina ver­liebt.

Ein ver­meint­li­cher Lie­bes­trank, ver­kauft vom win­di­gen Dulcamara, soll ihm zum Glück ver­hel­fen – und sorgt für tur­bu­len­te Ver­wick­lun­gen. Zwi­schen Ei­fer­sucht, Miss­ver­ständ­nis­sen und gro­ßen Emo­tio­nen zeigt sich: Wah­re Lie­be braucht kei­nen Zau­ber. Ein hei­te­res Meis­ter­werk mit un­ver­gess­li­chen Me­lo­di­en.

L'Elisir

d'Amore

Handlung

Die jun­ge Guts­päch­te­rin Adi­na, jung, reich und be­le­sen, wird vom mit­tel­lo­sen und un­si­che­ren Ne­mo­ri­no um­schwärmt.

In ei­ner Ar­beits­pau­se trägt sie den Dorf­be­woh­nern, nicht oh­ne Iro­nie, die Ge­schich­te von Tris­tan und Isol­de und dem wun­der­ba­ren Lie­bes­trank vor. Ser­geant Bel­co­re rückt ein und be­zieht mit sei­nen Sol­da­ten Quar­tier. So­gleich wirbt er um Adi­na und for­dert selbst­be­wusst ih­re Lie­be. Sie aber weicht aus und bit­tet um Ge­duld.

Als Ne­mo­ri­no um sie wirbt, weist sie ihn zu­rück: Die Lie­be sei für sie nur Spiel, und sie wol­le auch fort­an un­ge­bun­den blei­ben. Der Quack­sal­ber Dul­ca­ma­ra trifft ein und preist dem Volk voll­mun­dig sein Kön­nen an. Ne­mo­ri­no fasst sich ein Herz und fragt den Wun­der­arzt nach dem be­rühm­ten Lie­bes­trank. Dul­ca­ma­ra durch­schaut die La­ge und ver­kauft dem dank­ba­ren Ne­mo­ri­no um des­sen gan­ze Bar­schaft das be­gehr­te Eli­xier – in Wahr­heit ei­ne Fla­sche Wein. Nicht oh­ne Ne­mo­ri­no dar­auf hin­zu­wei­sen, dass der ver­meint­li­che Trank erst nach 24 Stun­den wir­ke (al­so nach­dem Dul­ca­ma­ra das Dorf be­reits wie­der ver­las­sen hat).

So­gleich kos­tet Ne­mo­ri­no das Mit­tel – und sei­ne Stim­mung bes­sert sich. Adi­na ge­gen­über ge­winnt er an Si­cher­heit und gibt vor, nicht mehr an ihr in­ter­es­siert zu sein. Nun mö­ge sie um ihn wer­ben. Die­se plötz­li­che Sin­nes­um­kehr ist Adi­na auch wie­der nicht recht. Sie will her­aus­fin­den, ob Ne­mo­ri­nos Ge­füh­le tat­säch­lich er­kal­tet sind, und er­klärt kur­zer­hand, Bel­co­re auf der Stel­le hei­ra­ten zu wol­len. Ne­mo­ri­no ist völ­lig ver­dat­tert. So hat er sich die Wir­kung des Lie­bes­tranks nicht vor­ge­stellt.

Die Hoch­zeit wird vor­be­rei­tet, doch Adi­na ver­zö­gert den Ab­schluss des Ehe­kon­trakts.

In sei­ner Ver­zweif­lung möch­te Ne­mo­ri­no von Dul­ca­ma­ra ei­ne zwei­te Fla­sche des Wun­der­eli­xiers. Da er kein Geld mehr hat, lässt er sich von Bel­co­re als Sol­dat an­wer­ben und be­schafft sich für das er­hal­te­ne Hand­geld ei­ne wei­te­re Fla­sche. Der ver­meint­li­che Lie­bes­trank wirkt un­er­war­tet schnell:

Ei­ne gan­ze Schar Mäd­chen um­schmei­chelt Ne­mo­ri­no. Al­ler­dings ahnt er den wah­ren Hin­ter­grund der Zu­nei­gung nicht: Gian­net­ta hat die bis da­hin ge­hei­me Neu­ig­keit ver­brei­tet, dass Ne­mo­ri­nos be­gü­ter­ter On­kel ge­stor­ben sei und ihn als Al­lein­er­ben ein­ge­setzt ha­be. Ne­mo­ri­no fin­det die Mäd­chen­ge­sell­schaft äu­ßerst an­ge­nehm und gibt vor, Adi­na zu ig­no­rie­ren, was ih­re Ei­fer­sucht weckt. Von Dul­ca­ma­ra er­fährt sie schließ­lich, war­um Ne­mo­ri­no sich hat an­wer­ben las­sen.

Als der Quack­sal­ber nun ihr den Lie­bes­trank an­bie­tet, lehnt sie ab: Sie weiß ein pro­ba­te­res Mit­tel, um Ne­mo­ri­no, dem sie ja doch zu­ge­tan ist, zu ge­win­nen: ih­re Au­gen. Sie zahlt Bel­co­re das Hand­geld zu­rück, kauft da­mit Ne­mo­ri­no frei und ge­steht ihm ih­re Lie­be. Zu ih­rem Lie­bes­glück kommt das fi­nan­zi­el­le: Ne­mo­ri­no und Adi­na er­fah­ren von der Erb­schaft. Zu­letzt nützt Dul­ca­ma­ra die Si­tua­ti­on für sich: Er brüs­tet sich mit sei­ner Kunst, dank wel­cher Ne­mo­ri­no so­wohl zu sei­nem Lie­bes­glück als auch zu Ver­mö­gen ge­kom­men sei.

1. Akt ca. 70 Minuten
Pause ca. 25 Minuten
2. Akt ca. 50 Minuten

Ot­to Schenks klas­si­sche In­sze­nie­rung hüllt das Werk in ein war­mes, »men­schel­ndes« und hei­te­res Licht. In kla­ren Bil­dern er­zählt er die Ge­schich­te von Adi­na und Ne­mo­ri­no, formt aus den Opern­fi­gu­ren an­zie­hend ge­stal­te­te Cha­rak­te­re, de­ren Glück man sich als Zu­schau­er förm­lich her­bei­wünscht. Wie so oft bei sei­nen Ar­bei­ten zählt auch bei sei­ner L’elisir d’amore-Pro­duk­ti­on in ers­ter Li­nie ei­ne Sinn­lich­keit des Le­bens und der Fi­gu­ren – ei­nem rein in­tel­lek­tu­el­len, »ver­kopf­ten« Zu­gang stand er stets kri­tisch ge­gen­über. Oder, wie es ei­ne lang­jäh­ri­ge Mit­ar­bei­te­rin und Ober­spiel­lei­te­rin for­mu­lier­te: »Wenn man über Ot­to Schenks Ar­bei­ten spricht, ist die Kern­aus­sa­ge wohl, dass es ihm im­mer um den Men­schen ging. Mit Mit­ge­fühl, mit ei­nem lie­be­vol­len, aber durch­aus auch kri­ti­schen Blick.«

»Ich wä­re sehr froh, wenn ich den Lie­bes­trank kom­po­niert hät­te.« (Fe­lix Men­dels­sohn Bar­thol­dy)

Ei­nen sei­ner größ­ten und blei­bends­ten Er­fol­ge fei­er­te Do­ni­zet­ti mit L’elisir d’amore – auch wenn auf­grund der Um­stän­de der Ent­ste­hung al­les an­de­re als ein Tri­umph zu er­war­ten ge­we­sen war: Die Di­rek­ti­on des Mai­län­der Tea­tro del­la Ca­nob­bia­na hat­te sich Mit­te April 1832 hän­de­rin­gend mit der Bit­te um ei­ne Oper an den be­kannt­lich schnell ar­bei­ten­den Do­ni­zet­ti ge­wandt, weil ein an­de­rer Kom­po­nist kurz­fris­tig ab­ge­sprun­gen war. Tat­säch­lich schuf Do­ni­zet­ti ge­mein­sam mit dem Li­bret­tis­ten Fe­li­ce Ro­ma­ni in­ner­halb kür­zes­ter Zeit – in der Li­te­ra­tur fin­det sich stets der Hin­weis »in­ner­halb von zwei Wo­chen« – ei­ne neue zwei­ak­ti­ge Oper, eben L’elisir d’amore. Und im Ge­gen­satz zu vie­len an­de­ren heu­te po­pu­lä­ren Opern der Mu­sik­ge­schich­te zeig­te das Werk kei­ner­lei An­lauf­schwie­rig­kei­ten bei den Zu­schau­e­rin­nen und Zu­schau­ern: L’elisir d’amore war von der Ur­auf­füh­rung am 12. Mai 1832 an ein Pu­bli­kums­ren­ner, der sehr bald von zahl­lo­sen Opern­häu­sern in und au­ßer­halb Ita­li­ens nach­ge­spielt wur­de.

Eine Gruppe von Soldaten in grünen Uniformen marschiert mit Gewehren über eine Opernbühne im historischen Stil.
Eine große Gruppe von Dorfbewohnern in bunter historischer Kleidung steht erwartungsvoll auf einer Opernbühne.
Zwei Soldaten in grüner Uniform unterhalten sich ernsthaft auf einer Bühne mit ländlicher Kulisse.
Eine Frau hebt mahnend den Finger, während ein Mann neben ihr mit verschränkten Armen abgewandt steht, beide in historischer Kleidung auf einer Bühne.
Zwei Männer in unterschiedlicher historischer Kleidung stehen in lebhafter Diskussion auf einer Opernbühne mit Zeltkulisse.
Eine junge Frau in historischer Kleidung steht lächelnd mit einer roten Gießkanne vor Blumenkübeln auf einer Opernbühne.
Ein Mann mit Flasche und eine Frau stehen nebeneinander, sie schaut ihn mit verschränkten Armen skeptisch an.
Ein Soldat taucht eine Frau in einer verspielten Tanzpose, während ein lachender Mann mit Flasche danebensteht.
Ein älterer Mann spricht energisch auf einen jüngeren ein, der zurückweicht und überrascht wirkt, beide auf einer Bühnenkulisse.
Eine Gruppe von Frauen in historischer Kleidung steht eng beieinander und blickt aufgeregt in eine Richtung auf der Bühne.
Ein junger Mann mit Korb wird von mehreren Frauen in historischer Kleidung umringt, alle schauen erwartungsvoll nach oben.

Häufige Fragen

Tickets für unsere Stehplätze können am Vorstellungstag ab 10 Uhr online oder an den Bundestheaterkassen erworben werden. Besitzer*innen einer BundestheaterCard können Stehplätze bereits am Tag vor der Vorstellung online buchen.

Zusätzlich steht für reguläre Abendvorstellungen ein fixes Kontingent an Stehplatztickets ab 80 Minuten vor Vorstellungsbeginn an unserer Stehplatzkassa (Eingang Operngasse) zur Verfügung.

Un­se­re Opern wer­den in den Ori­gi­nal­spra­chen ge­sun­gen – die­se sind je nach Werk un­ter­schied­lich und un­ter dem Ti­tel an­ge­ge­ben.

An je­dem Sitz­platz kön­nen Un­ter­ti­tel in ver­schie­de­nen Spra­chen über ei­nen ei­ge­nen Un­ter­ti­tel-Bild­schirm ein- oder aus­ge­schal­tet wer­den. Ne­ben der Ori­gi­nal­spra­che der Oper, Deutsch und Eng­lisch, kön­nen Sie aus bis zu sechs wei­ter­en Spra­chen wäh­len: Ita­lie­nisch, Fran­zö­sisch, Rus­sisch, Ja­pa­nisch, Spa­nisch, Chi­ne­sisch (Man­da­rin).

Bei einer Vorstellungsänderung können Sie Ihre Tickets selbstverständlich zurückgeben oder umtauschen.

Da Umbesetzungen aufgrund von Erkrankungen oder sonstigen Verhinderungen von Künstler*innen nicht auszuschließen sind, besteht in diesem Fall kein Anspruch auf Erstattung des Ticketpreises oder Umtausch.

Bei einem Nicht-Einlass in den Saal durch Zuspätkommen (auch nach der Pause) ist eine Rückgabe oder ein Umtausch des Tickets nicht möglich.

Infos zu Ihrem Besuch

Garderobe

Die Gar­der­oben be­fin­den sich ne­ben den Ein­gän­gen an der Sei­te Opern­gas­se, auf dem Bal­kon und der Ga­le­rie rechts- und links­sei­tig so­wie in den Lo­gen.
Alle Gar­der­oben im Haus sind kos­ten­frei.

Pünktlichkeit

Wir bit­ten Sie, pünkt­lich zu den Vor­stel­lun­gen zu er­schei­nen. Zu­spät­kom­men­de kön­nen erst in der Pau­se ein­ge­las­sen wer­den. Auch nach der Pau­se ist ein Nach­ein­lass nicht mög­lich.

Gastronomie

Un­se­re Gas­tro­no­mie hat ab Ein­lass für Sie ge­öff­net.
Vor der Vor­stel­lung kön­nen Sie be­reits et­was es­sen und trin­ken, oder ei­nen Tisch für die Pau­se re­ser­vie­ren.

Praktische Infos

Wei­te­re prak­ti­sche In­fos zu Ih­rem Be­such (z. B. Gas­tro­no­mie, Bar­rie­re­frei­heit, …) fin­den Sie hier.

 

Infos zu Ermäßigungen, Abos und Zyklen

Ermäßigungen

Die Wiener Staatsoper bietet folgende Angebote für vergünstigte Tickets an:

  • U27
  • Kinder- & Jugendtickets
  • BundestheaterCard
  • Ballett-Bonus
  • Ö1-Club
  • Kulturpass »Hunger auf Kunst und Kultur«
  • Behindertenpass
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Abonnements

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