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Wolfgang Amadeus Mozart

Le nozze

di Figaro

Oper

Comedia per musica in vier Akten

Text Lorenzo Da Ponte

nach Pierre Augustin Caron de Beaumarchais

Sprache Italienisch

Montag 26. Jänner 2026 18:30 – 22:15 Eine Pause Großer Saal
Ö1 U27
Zyklus »Da Ponte«

Ticketinformationen

Die ge­mein­sa­men Opern des Kom­po­nis­ten Wolf­gang Ama­de­us Mo­zart und des Li­bret­tis­ten Lo­ren­zo Da Pon­te zäh­len zu den sel­te­nen Aus­nah­me­fäl­len ei­ner kon­ge­nia­len künst­le­ri­schen Zu­sam­men­ar­beit. Wort und Mu­sik – ide­al auf­ein­an­der be­zo­gen, man er­lebt sprach­li­che wie mu­si­ka­li­sche Meis­ter­wer­ke. In die­sem Zy­klus – al­le drei Aben­de hat Bar­rie Kos­ky in­sze­niert – sind die­se drei Ge­nie­strei­che nun ver­eint.

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Besetzung am
26. Jänner 2026

Musikalische Leitung

Inszenierung

Bühne

Rufus Didwiszus

Kostüme

Victoria Behr

Licht

Franck Evin

Bühnenbildassistenz

Jan Freese

Über das Werk

Es soll­te ei­gent­lich der schöns­te Tag für Su­san­na und Fi­ga­ro wer­den: ihr Hoch­zeits­tag. Doch der Graf Al­ma­vi­va stellt der Braut nach.

Don Ba­si­lio be­läs­tigt Su­san­na mit sei­ner Für­spra­che für den Gra­fen, Mar­cel­li­na will den al­ten Ehe­ver­trag mit Fi­ga­ro ein­kla­gen, und Dok­tor Bar­to­lo un­ter­stützt sie da­bei, auch aus al­tem Zorn ge­gen Fi­ga­ro. Und dann ist da noch der Pa­ge Che­ru­bi­no, der in al­le Frau­en ver­liebt ist und den al­le Frau­en um sich ha­ben wol­len, am liebs­ten als Mäd­chen ver­klei­det … Nur mit den ver­ein­ten Kräf­ten von Fi­ga­ros Fan­ta­sie, Su­san­nas Klug­heit und der Un­ter­stüt­zung der be­tro­ge­nen Grä­fin kann es ge­lin­gen, die­sen »tol­len Tag« zu ei­nem glück­li­chen En­de zu brin­gen.

Le nozze

di Figaro

Handlung

Der Mor­gen des Hoch­zeits­ta­ges von Su­san­na und Fi­ga­ro. Fi­ga­ro ver­misst das Zim­mer, das der Graf Al­ma­vi­va als Wohn­raum für ihn und Su­san­na be­stimmt hat. Su­san­na ist mit der Wahl des Zim­mers, das zwi­schen den Ge­mä­chern des Gra­fen und de­nen der Grä­fin liegt, nicht ein­ver­stan­den.

Der Graf, so er­klärt sie Fi­ga­ro, be­reue, auf sei­nen Län­de­rei­en das Her­ren­recht ab­ge­schafft zu ha­ben, das dem Herrn die ers­te Nacht mit je­der neu­en Braut si­chert. Nun ma­che er ihr Avan­cen. Das Zim­mer ha­be er aus­ge­sucht, um in Su­san­nas Nä­he zu sein. Fi­ga­ro schwört, die Plä­ne des Gra­fen zu durch­kreu­zen.

Mar­cel­li­na will al­te An­sprü­che auf Fi­ga­ro gel­tend ma­chen. Sie hat ihm sei­ner­zeit ein Dar­le­hen ge­währt. Kann er es nicht zu­rück­zah­len, muss er sie hei­ra­ten, so steht es im Ver­trag. Dok­tor Bar­to­lo un­ter­stützt sei­ne Haus­häl­te­rin Mar­cel­li­na, um sich an Fi­ga­ro zu rä­chen. Bar­to­lo woll­te die nun­meh­ri­ge Grä­fin einst selbst hei­ra­ten, aber der Graf kam ihm zu­vor – mit Fi­ga­ros Un­ter­stüt­zung.

Der Pa­ge Che­ru­bi­no bit­tet Su­san­na um Hil­fe: Der Graf hat ihn am Vor­abend im Zim­mer von Su­san­nas Cou­si­ne Bar­ba­ri­na er­wischt. Nun will er ihn ent­las­sen. Su­san­na soll die Grä­fin bit­ten, ein gu­tes Wort für Che­ru­bi­no ein­zu­le­gen. Als der Graf ein­tritt, ver­steckt sich Che­ru­bi­no.

Von sei­nem Ver­steck aus hört er, wie der Graf Su­san­na be­drängt. Als die Stim­me Don Ba­si­li­os zu hö­ren ist, muss sich auch der Graf ver­ste­cken, um nicht in kom­pro­mit­tie­ren­der La­ge ent­deckt zu wer­den. Er wählt aus­ge­rech­net Che­ru­bi­nos Ver­steck. Der Pa­ge kann sich recht­zei­tig ret­ten und wird von Su­san­na un­ter ei­nem Tuch ver­bor­gen.

Don Ba­si­lio wirbt bei Su­san­na für den Gra­fen. Als er er­wähnt, dass al­le im Schloss die Schwär­me­rei Che­ru­bi­nos für die Grä­fin be­merkt hät­ten, kommt der Graf wü­tend aus sei­nem Ver­steck her­vor. Su­san­na und Ba­si­lio ver­su­chen bei­de, den Gra­fen zu be­schwich­ti­gen. Der Graf de­mons­triert, wie er am ver­gan­ge­nen Abend Che­ru­bi­no bei Bar­ba­ri­na er­wischt hat. Da­bei hebt er das Tuch an, un­ter dem Che­ru­bi­no sich ver­steckt, und ent­deckt ihn er­neut.

Fi­ga­ro führt Be­diens­te­te her­ein, die dem Gra­fen für sei­ne Groß­mut dan­ken, das »Recht der ers­ten Nacht« ab­ge­schafft zu ha­ben. Fi­ga­ro bit­tet den Gra­fen, Su­san­na den wei­ßen Schlei­er als Zei­chen der Keusch­heit an­zu­le­gen. Der Graf ver­spricht, die Ze­re­mo­nie ab­zu­hal­ten, er­sucht aber um Auf­schub.

Che­ru­bi­no bit­tet den Gra­fen um Ver­ge­bung. Der ge­währt sie, macht Che­ru­bi­no aber zum Of­fi­zier bei sei­nem Re­gi­ment, was be­deu­tet, dass der Pa­ge un­ver­züg­lich nach Se­vil­la ab­rei­sen muss.

Die Grä­fin trau­ert der Lie­be des Gra­fen nach. Von Su­san­na lässt sie sich über die Ver­füh­rungs­ver­su­che des Gra­fen Be­richt er­stat­ten. Fi­ga­ro plant ei­ne dop­pel­te In­tri­ge. Durch Ba­si­lio soll dem Gra­fen ein Brief über­bracht wer­den, in dem die Grä­fin ei­ner Af­fä­re be­zich­tigt wird. Su­san­na soll zu­gleich dem Gra­fen ein Ren­dez­vous ge­wäh­ren, zu dem Che­ru­bi­no in Frau­en­klei­dern ge­schickt wer­den soll, um den Gra­fen zu dü­pie­ren.

Su­san­na und die Grä­fin sind da­bei, Che­ru­bi­no zu ver­klei­den, da klopft der Graf an die Tür. Schnell wird Che­ru­bi­no in ei­nem Ka­bi­nett ver­steckt und die Tür ver­schlos­sen. Auch Su­san­na ver­steckt sich. Der Graf, durch Fi­ga­ros Bil­lett in Ra­ge ver­setzt, ver­mu­tet bei sei­ner Frau ei­nen Lieb­ha­ber. Ein Ge­räusch im Ka­bi­nett scheint sei­nen Ver­dacht zu be­stä­ti­gen, er ver­langt, dass die Tür ge­öff­net wer­de. Die Grä­fin er­klärt, Su­san­na pro­bie­re dort ihr Hoch­zeits­kleid, und wei­gert sich. Der Graf will Werk­zeug ho­len, um die Tür ge­walt­sam zu öff­nen, und zwingt die Grä­fin, ihn zu be­glei­ten. Die Tür zum Zim­mer der Grä­fin ver­schließt er von au­ßen. Su­san­na holt Che­ru­bi­no aus dem Ka­bi­nett. Der Pa­ge ret­tet sich durch ei­nen Sprung vom Bal­kon in den Gar­ten. Su­san­na schließt sich im Ka­bi­nett ein.

Die Grä­fin ge­steht ih­rem Mann, dass Che­ru­bi­no sich im Ka­bi­nett be­fän­de. Der Graf ist au­ßer sich und be­schul­digt sie der Un­treue. Da tritt Su­san­na aus dem Ka­bi­nett. Der Graf ist ver­wirrt, die Grä­fin er­klärt, ihn nur auf die Pro­be ge­stellt zu ha­ben. Das kom­pro­mit­tie­ren­de Bil­lett ha­be Fi­ga­ro ver­fasst.

Fi­ga­ro kün­digt die Mu­si­kan­ten für die Hoch­zeit an. Der Graf fragt ihn nach dem Bil­lett. Fi­ga­ro gibt sich un­wis­send.

Der Gärt­ner An­to­nio, Bar­ba­ri­nas Va­ter, kommt wü­tend ge­lau­fen: Je­mand sei vom Bal­kon in den Gar­ten ge­sprun­gen und ha­be sei­ne Nel­ken zer­tram­pelt. Er ver­däch­tigt Che­ru­bi­no. Fi­ga­ro er­klärt, er sei ge­sprun­gen. An­to­nio will ihm dar­auf­hin das Pa­pier über­ge­ben, das Che­ru­bi­no beim Sprung ver­lo­ren hat. Der Graf nimmt das Pa­pier an sich. Es ist das Of­fi­ziers­pa­tent des Pa­gen. Mit­hil­fe der Ein­flüs­te­run­gen Su­san­nas und der Grä­fin fin­det Fi­ga­ro die pas­sen­de Er­klä­rung: Auf dem Pa­tent feh­le das Sie­gel, dar­um ha­be es ihm der Pa­ge ge­ge­ben.

Mar­cel­li­na, Bar­to­lo und Ba­si­lio ver­lan­gen, dass Fi­ga­ro den Ver­trag mit Mar­cel­li­na ein­hält. Der Graf ver­spricht, die Sa­che zu prü­fen.

Die Grä­fin und Su­san­na pla­nen nun ih­re ei­ge­ne In­tri­ge. Su­san­na soll den Gra­fen um ein Ren­dez­vous bit­ten, die Grä­fin will an ih­rer Stel­le hin­ge­hen. Fi­ga­ro wird nicht ein­ge­weiht.

Der Graf spricht sein Ur­teil: Fi­ga­ro muss Mar­cel­li­na die ge­for­der­te Sum­me zah­len oder sie hei­ra­ten. Durch ei­nen Zu­fall stellt sich aber her­aus, dass Fi­ga­ro Mar­cel­li­nas ver­lo­ren ge­glaub­ter Sohn ist. Der Va­ter ist Dok­tor Bar­to­lo. Die hin­zu­kom­men­de Su­san­na wird in die neu­en Fa­mi­li­en­ver­hält­nis­se ein­ge­weiht. Aus der ge­plan­ten Hoch­zeit soll ei­ne Dop­pel­hoch­zeit wer­den, denn auch Mar­cel­li­na und Bar­to­lo wol­len nun hei­ra­ten.

Bar­ba­ri­na will Che­ru­bi­no als Mäd­chen ver­klei­den. Un­er­kannt soll er so mit ihr und an­de­ren Mäd­chen der Grä­fin Blu­men über­brin­gen. Die Grä­fin ha­dert mit dem Schick­sal, das sie in ei­ne so un­wür­di­ge La­ge ge­bracht hat. An­to­nio hat Che­ru­bi­nos Hut ge­fun­den und fol­gert, dass sich der Pa­ge noch im Schloss be­fin­den muss. Die Grä­fin und Su­san­na schrei­ben ei­ne Ein­la­dung an den Gra­fen. Su­san­na wol­le ihn nachts im Gar­ten tref­fen. Das Sie­gel, ei­ne Na­del, soll er als Zei­chen des Ein­ver­ständ­nis­ses zu­rück­schi­cken.

Als Che­ru­bi­no mit den Mäd­chen bei der Grä­fin ein­trifft, wird er von An­to­nio ent­tarnt. Bar­ba­ri­na er­in­nert den wü­ten­den Gra­fen dar­an, dass er ihr als Ge­gen­leis­tung für Zärt­lich­kei­ten die Er­fül­lung je­den Wun­sches ver­spro­chen hat. Nun wünscht sie sich Che­ru­bi­no zum Ehe­mann. Die Ze­re­mo­nie zur Vor­be­rei­tung der Dop­pel­hoch­zeit nutzt Su­san­na, um dem Gra­fen den Brief zu­zu­ste­cken.

Bar­ba­ri­na hat die Na­del ver­lo­ren, die ihr der Graf für Su­san­na ge­ge­ben hat. Sie er­zählt Fi­ga­ro arg­los vom Auf­trag des Gra­fen. Fi­ga­ro, den die Frau­en nicht ein­ge­weiht ha­ben, ver­däch­tigt nun Su­san­na der Un­treue. Er weint sich bei Mar­cel­li­na aus. Die glaubt an Su­san­nas Un­schuld und warnt sie vor Fi­ga­ros Zorn. Fi­ga­ro hat Bar­to­lo und Ba­si­lio als Zeu­gen für Su­san­nas Un­treue in den Gar­ten be­stellt.

Su­san­na und die Grä­fin sind in ih­ren ver­tausch­ten Klei­dern im Gar­ten ein­ge­trof­fen. Su­san­na weiß von Fi­ga­ros Ei­fer­sucht und singt, um ihn zu rei­zen, ein Lie­bes­lied, das der ver­steck­te Fi­ga­ro als an den Gra­fen ge­rich­tet in­ter­pre­tiert.

Che­ru­bi­no kommt des We­ges und sieht die als Su­san­na ver­klei­de­te Grä­fin. Er will die Ge­le­gen­heit nut­zen, um von der ver­meint­li­chen Su­san­na ei­nen Kuss zu ver­lan­gen. Wäh­rend die Grä­fin sich noch ge­gen Che­ru­bi­no zur Wehr setzt, trifft der Graf ein. Che­ru­bi­no ver­schwin­det, und der Graf be­müht sich ve­he­ment um sei­ne ver­klei­de­te Frau, die er für Su­san­na hält. Erst als er Stim­men hört, lässt er von ihr ab.

Fi­ga­ro er­kennt die als Grä­fin ver­klei­de­te Su­san­na an ih­rer Stim­me. Er tut aber so, als hiel­te er sie für die Grä­fin und um­wirbt sie hef­tig, bis sie wü­tend auf ihn ein­schlägt. Fi­ga­ro klärt Su­san­na auf und die bei­den ver­söh­nen sich.

Um den Gra­fen zu pro­vo­zie­ren, mar­kie­ren Fi­ga­ro und die ver­klei­de­te Su­san­na ei­ne Lie­bes­sze­ne. Der Graf schreit um Hil­fe. Im Dun­keln stö­bert er Che­ru­bi­no, Bar­ba­ri­na und Mar­cel­li­na auf. Fi­ga­ro und Su­san­na bit­ten heu­chelnd um Ver­ge­bung, der Graf schlägt sie ab. Als die Grä­fin ih­re Ver­klei­dung lüf­tet, durch­schaut der Graf die La­ge. Er bit­tet nun sei­ner­seits die Grä­fin um Ver­ge­bung, die sie ihm ge­währt.

Al­le fei­ern das En­de des tol­len Ta­ges und den Be­ginn des Hoch­zeits­fes­tes.

1. & 2. Akt ca. 100 Minuten
Pause ca. 30 Minuten
3. & 4. Akt ca. 80 Minuten

In Bar­rie Kos­kys tem­po­rei­cher In­sze­nie­rung müs­sen Su­san­na und Fi­ga­ro sich von dem en­gen Zwi­schen­raum, den ih­nen der Graf zu­ge­wie­sen hat, durch die Pracht­räu­me des Al­ma­vi­va-Pa­lais kämp­fen, ehe sich im vier­ten Akt end­lich der Au­ßen­raum als Per­spek­ti­ve auf­tut. Bar­rie Kos­ky: »Wir wis­sen von Shake­speare, dass ein Gar­ten oder ein Wald – vor al­lem am Abend – ein de­mo­kra­ti­scher Raum ist. Dort ist al­les mög­lich.«

Wolf­gang Ama­de­us Mo­zart hat­te in Lo­ren­zo Da Pon­te end­lich den lan­ge ge­such­ten Dich­ter ge­fun­den, der »das Thea­ter ver­steht«. Die Lust an der wun­der­ba­ren Thea­ter­dich­tung Da Pon­tes ist in je­de No­te von Mo­zarts Mu­sik ein­ge­gan­gen, groß­ar­tig kom­po­nier­te En­sem­bles wie das Sex­tett im drit­ten Akt for­dern die Spiel­freu­de der Sän­ger­dar­stel­le­rin­nen und -dar­stel­ler ge­ra­de­zu her­aus. Aber auch die Ari­en, die Mo­zart et­wa für die Fi­gur der Grä­fin Al­ma­vi­va schreibt, sind nicht nur un­ver­gleich­li­che Mu­sik­stü­cke, son­dern auch mu­sik­dra­ma­tur­gisch klug ge­dach­te stil­le Mo­men­te, in de­nen die Hand­lung nicht ein­fach still­steht, son­dern viel­mehr ru­hig zu at­men scheint.

Es war wohl ein Wag­nis, das Wolf­gang Ama­de­us Mo­zart und Lo­ren­zo Da Pon­te gleich bei ih­rer ers­ten Zu­sam­men­ar­beit ein­gin­gen, auf je­den Fall aber ei­ne im Wien des spä­te­ren 18. Jahr­hun­derts voll­kom­men un­üb­li­che Vor­ge­hens­wei­se: Ei­ne neue Oper zu be­gin­nen, oh­ne da­für zu­vor be­auf­tragt wor­den zu sein, oh­ne ge­si­cher­te Aus­sicht auf ei­ne Auf­füh­rung oder gar Ent­loh­nung. Oben­drein stell­te die vom Kom­po­nis­ten ge­wähl­te Vor­la­ge, Beau­mar­chais’ Ko­mö­die Le Ma­ria­ge de Fi­ga­ro, ei­ne Rea­li­sa­ti­on der ge­plan­ten Oper auf ei­ner öf­fent­li­chen Büh­ne zu­sätz­lich in­fra­ge — hat­te doch Jo­seph II. die Auf­füh­rung des mit re­vo­lu­tio­nä­rem Zünd­stoff auf­ge­la­de­nen Schau­spiels noch 1785 mit der Be­grün­dung un­ter­sagt, dass »das Stück viel An­stö­ßi­ges« ent­hal­te. Lo­ren­zo Da Pon­te ver­zich­te­te auf Fi­ga­ros adels­kri­ti­schen Mo­no­log aus Beau­mar­chais’ Vor­la­ge, der Grund­ton aber blieb – und so ist wo­mög­lich et­was Wah­res an der Dar­stel­lung in den oft sehr frei­en Me­moi­ren des Li­bret­tis­ten, es sei am En­de sei­nem, Da Pon­tes, di­plo­ma­ti­schem Ge­schick ge­schul­det ge­we­sen, dass der Kai­ser die Ur­auf­füh­rung von Le noz­ze di Fi­ga­ro am 1. Mai 1786 im Hof­burg­thea­ter schließ­lich per­sön­lich an­ord­ne­te.

Diese Produktion wird gefördert von

Häufige Fragen

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An je­dem Sitz­platz kön­nen Un­ter­ti­tel in ver­schie­de­nen Spra­chen über ei­nen ei­ge­nen Un­ter­ti­tel-Bild­schirm ein- oder aus­ge­schal­tet wer­den. Ne­ben der Ori­gi­nal­spra­che der Oper, Deutsch und Eng­lisch, kön­nen Sie aus bis zu sechs wei­ter­en Spra­chen wäh­len: Ita­lie­nisch, Fran­zö­sisch, Rus­sisch, Ja­pa­nisch, Spa­nisch, Chi­ne­sisch (Man­da­rin).

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Die Gar­der­oben be­fin­den sich ne­ben den Ein­gän­gen an der Sei­te Opern­gas­se, auf dem Bal­kon und der Ga­le­rie rechts- und links­sei­tig so­wie in den Lo­gen.
Alle Gar­der­oben im Haus sind kos­ten­frei.

Pünktlichkeit

Wir bit­ten Sie, pünkt­lich zu den Vor­stel­lun­gen zu er­schei­nen. Zu­spät­kom­men­de kön­nen erst in der Pau­se ein­ge­las­sen wer­den. Auch nach der Pau­se ist ein Nach­ein­lass nicht mög­lich.

Gastronomie

Un­se­re Gas­tro­no­mie hat ab Ein­lass für Sie ge­öff­net.
Vor der Vor­stel­lung kön­nen Sie be­reits et­was es­sen und trin­ken, oder ei­nen Tisch für die Pau­se re­ser­vie­ren.

Praktische Infos

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