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In einem reich dekorierten Raum steht eine Frau im viktorianischen Dienstmädchenkostüm einer sitzenden, gestikulierenden Männerfigur in rotem Hausmantel gegenüber.
Johann Strauß

Die

Fleder­maus

Oper

Text Karl Haffner & Richard Genée

Sprache Deutsch

Mittwoch 31. Dezember 2025 18:00 – 21:30 2 Pausen Großer Saal

Besetzung am
31. Dezember 2025

Gabriel von Eisenstein

Rosalinde

Prinz Orlofsky

Alfred, ein Tenor

Dr. Falke

Musikalische Leitung

Inszenierung

Otto Schenk

Bühne

Günther Schneider-Siemssen

Kostüme

Milena Canonero

Choreographie im 2. Akt "Unter Donner und Blitz"

Gerlinde Dill

Über das Werk

In­tri­gen, Ver­wechs­lun­gen und amou­rö­se Aben­teu­er im Wien des 19. Jahr­hun­derts. Der rei­che Gabriel von Eisenstein wird zu ei­ner Ge­fäng­nis­stra­fe ver­ur­teilt, ent­geht aber sei­nem Schick­sal, in­dem er auf ei­ne Fei­er geht.

Dort trifft er auf al­te Be­kann­te, dar­un­ter auch sei­ne Frau Ro­sa­lin­de, die sich als mys­te­riö­se Un­be­kann­te tarnt. Ver­klei­dun­gen, Ver­wechs­lun­gen und un­er­war­te­te Wen­dun­gen hal­ten die Gäs­te auf Trab, wäh­rend sie sich in ei­nem Stru­del aus Mu­sik, Cham­pa­gner und In­tri­gen ver­fan­gen. Am En­de klä­ren sich al­le Miss­ver­ständ­nis­se auf, und die Cha­rak­te­re fei­ern fröh­lich das Le­ben und die Freund­schaft.

Die

Fleder­maus

Handlung

Die Hand­lung rankt sich um den Ball beim Prin­zen Orlofsky. Zu ihm wer­den im 1. Akt al­le han­deln­den Per­so­nen, mit Aus­nah­me Al­freds, des in Ro­sa­lin­de ver­lieb­ten Te­nors, der ko­me­ten­gleich am Ran­de des Ge­sche­hens da­hin­wan­delt, ma­gne­tisch hin­ge­zo­gen: 

Das Stu­ben­mäd­chen Ade­le wird, wie sie glaubt, durch ih­re Schwes­ter Ida dort­hin ein­ge­la­den und muss ei­ne rüh­ren­de Ge­schich­te von ei­ner kran­ken Tan­te er­fin­den, um nach ei­ni­gem Hin und Her Aus­gang zu be­kom­men, und ihr Brot­herr, der Ren­tier Eisenstein, wird durch sei­nen Freund Dr. Falke über­re­det, sich mit ihm bei Orlofsky zu amü­sie­ren, statt ei­ne Ge­fäng­nis­stra­fe an­zu­tre­ten, die ihm we­gen ei­ner Amts­eh­ren­be­lei­di­gung zu­ge­mes­sen wur­de – frei­lich ver­folgt Dr. Falke da­mit sei­nen ei­ge­nen Plan, denn Eisenstein hat ihn ein­mal vor der gan­zen Stadt bla­miert, als er ihn nach ei­nem Mas­ken­ball be­trun­ken und als Fle­der­maus ver­klei­det durch die Stra­ßen nach Hau­se ge­hen ließ.

Nun sieht Fal­ke die Ge­le­gen­heit zur Ra­che ge­kom­men. Da­rum lädt er zum Schluss auch Eisensteins Gat­tin Ro­sa­lin­de zum Ball ein. Die­se ge­rät vor­her noch in be­trächt­li­che Ver­wir­rung, als nach Eisensteins ver­meint­li­chem Ab­gang in den Ar­rest ihr frü­he­rer Ver­eh­rer Al­fred auf­taucht, ihr Herz be­drängt, aber vom Ge­fäng­nis­di­rek­tor Frank an Eisensteins Stel­le ver­haf­tet wird. Frank be­gibt sich nach die­ser Amts­hand­lung be­frie­digt zum Ball bei Orlofsky.

Beim Ball des Prinzen Orlofsky geraten alle von Dr. Falke arrangierten Verwicklungen aufs Beste. 

Eisenstein begegnet zu seiner Verblüffung seinem Stubenmädchen Adele, die ihre Identität frech leugnet, schließt Freundschaft mit dem Gefängnisdirektor und verliebt sich schließlich in seine eigene, als ungarische Gräfin kostümierte und maskierte Gattin.

Der 3. Akt löst die Kno­ten wie­der. Er spielt im Ge­fäng­nis, wel­ches ei­ne du­bio­se No­te durch den nie­mals nüch­ter­nen Ge­richts­die­ner Frosch er­hält. Al­le fin­den sich dort nach und nach ein: 

Nach dem ver­ka­ter­ten Di­rek­tor Frank zu­nächst Ade­le, die ei­nen Mä­zen zur Aus­bil­dung ih­res dra­ma­ti­schen Ta­lents sucht, nebst ih­rer Schwes­ter Ida, dann Eisenstein, der zu sei­nem Er­stau­nen er­fährt, dass er ja be­reits die gan­ze Nacht ein­ge­sperrt war.

Als auch Ro­sa­lin­de er­scheint und ge­mein­sam mit dem ver­haf­te­ten Al­fred ei­ne Un­ter­re­dung mit ei­nem No­tar for­dert, setzt Eisenstein sich ver­klei­det an die Stel­le des No­tars Dr. Blind und kommt so hin­ter die Er­eig­nis­se des ver­gan­ge­nen Abends. Zum Glück lässt er sich schließ­lich über­zeu­gen, dass auch die­se ein Teil von Dr. Fal­kes Ra­che­plan wa­ren, und so geht al­les gut aus, um­so mehr, als Ade­le im Prin­zen Orlofsky tat­säch­lich ih­ren Mä­zen fin­det.

1. Akt ca. 50 Minuten
Pause ca. 25 Minuten
2. Akt ca. 55 Minuten
Pause ca. 25 Minuten
3. Akt ca. 50 Minuten

Re­gis­seur Otto Schenk, der am 31. De­zem­ber 2011 die Pro­duk­ti­on neu ein­stu­dier­te, sieht in Die Fledermaus zwei Mo­to­ren: die Sen­ti­men­ta­li­tät, das Sich-Hin­ge­ben ei­ner fast hy­po­chon­drisch über­trie­be­nen Stim­mung und die Bla­ma­ge, die durch ei­ne ge­ra­de­zu sa­ta­ni­sche Un­ter­hal­tungs­sucht al­ler Be­tei­lig­ten her­vor­ge­ru­fen wird.

Sel­ten hat ein Werk mit sol­cher Un­mit­tel­bar­keit in Wien ein­ge­schla­gen wie Johann Strauß’ Die Fledermaus. Von der Ur­auf­füh­rung 1874 an brach­te man das Stück in höchs­ter Spiel­dich­te, 1894 kam es zu Hof­opern-Eh­ren, um seit­her na­he­zu durch­ge­hend, und seit 1900 fast im­mer zu Sil­ves­ter, im Re­per­toire zu blei­ben. Die be­rühm­tes­te al­ler Ope­ret­ten nä­hert sich mit glück­li­cher und leich­ter Hand Spiel­ar­ten der ero­ti­schen und so­zia­len Ver­stel­lung und bringt die bür­ger­li­chen Fas­sa­den zum Tan­zen, po­li­ti­sche und ge­sell­schaft­li­che Kom­men­ta­re in­klu­si­ve.

Elegant gekleidete Gäste sitzen dicht beisammen an festlich gedeckten Tischen und verfolgen aufmerksam eine Darbietung.
Ein älterer Mann in historischer Uniform lächelt und hält eine Fahrkarte in den Händen.
Zwei ältere Männer sitzen sich an einem vollgestellten Schreibtisch gegenüber; einer gestikuliert lebhaft, der andere hört aufmerksam zu.
Eine elegant gekleidete Frau mit Pelzstola steht einem Mann im roten Morgenmantel gegenüber, der mit offenen Armen spricht.
Ein Mann im roten Hausmantel hebt mahnend den Finger, während eine Frau in hellem Nachthemd überrascht reagiert; im Hintergrund eine Treppe mit Tapete.
Ein älterer Mann in Uniform steht vor einem großen Stapel Papierstapel und einem Kalenderblatt mit der Aufschrift „32. Dezember“.
Eine Frau im Dienstmädchenkostüm blickt erschrocken auf eine sitzende Person in rosa Kleidung.
Eine Frau in hellem Kleid sitzt auf einem grünen Sessel in einem reich dekorierten Raum und blickt verträumt mit der Hand auf der Brust.
Zwei junge Frauen in prachtvollen Ballkleidern lachen ausgelassen und halten gemeinsam eine Schriftrolle in festlicher Umgebung.
Ein Mann in braunem Anzug beugt sich vor und spricht eindringlich mit einem älteren Mann im roten Morgenmantel, der auf einem Sofa sitzt.

Häufige Fragen

Tickets für unsere Stehplätze können am Vorstellungstag ab 10 Uhr online oder an den Bundestheaterkassen erworben werden. Besitzer*innen einer BundestheaterCard können Stehplätze bereits am Tag vor der Vorstellung online buchen.

Zusätzlich steht für reguläre Abendvorstellungen ein fixes Kontingent an Stehplatztickets ab 80 Minuten vor Vorstellungsbeginn an unserer Stehplatzkassa (Eingang Operngasse) zur Verfügung.

Un­se­re Opern wer­den in den Ori­gi­nal­spra­chen ge­sun­gen – die­se sind je nach Werk un­ter­schied­lich und un­ter dem Ti­tel an­ge­ge­ben.

An je­dem Sitz­platz kön­nen Un­ter­ti­tel in ver­schie­de­nen Spra­chen über ei­nen ei­ge­nen Un­ter­ti­tel-Bild­schirm ein- oder aus­ge­schal­tet wer­den. Ne­ben der Ori­gi­nal­spra­che der Oper, Deutsch und Eng­lisch, kön­nen Sie aus bis zu sechs wei­ter­en Spra­chen wäh­len: Ita­lie­nisch, Fran­zö­sisch, Rus­sisch, Ja­pa­nisch, Spa­nisch, Chi­ne­sisch (Man­da­rin).

Bei einer Vorstellungsänderung können Sie Ihre Tickets selbstverständlich zurückgeben oder umtauschen.

Da Umbesetzungen aufgrund von Erkrankungen oder sonstigen Verhinderungen von Künstler*innen nicht auszuschließen sind, besteht in diesem Fall kein Anspruch auf Erstattung des Ticketpreises oder Umtausch.

Bei einem Nicht-Einlass in den Saal durch Zuspätkommen (auch nach der Pause) ist eine Rückgabe oder ein Umtausch des Tickets nicht möglich.

Infos zu Ihrem Besuch

Garderobe

Die Gar­der­oben be­fin­den sich ne­ben den Ein­gän­gen an der Sei­te Opern­gas­se, auf dem Bal­kon und der Ga­le­rie rechts- und links­sei­tig so­wie in den Lo­gen.
Alle Gar­der­oben im Haus sind kos­ten­frei.

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Wir bit­ten Sie, pünkt­lich zu den Vor­stel­lun­gen zu er­schei­nen. Zu­spät­kom­men­de kön­nen erst in der Pau­se ein­ge­las­sen wer­den. Auch nach der Pau­se ist ein Nach­ein­lass nicht mög­lich.

Gastronomie

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Vor der Vor­stel­lung kön­nen Sie be­reits et­was es­sen und trin­ken, oder ei­nen Tisch für die Pau­se re­ser­vie­ren.

Praktische Infos

Wei­te­re prak­ti­sche In­fos zu Ih­rem Be­such (z. B. Gas­tro­no­mie, Bar­rie­re­frei­heit, …) fin­den Sie hier.

 

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