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Zwei Männer in dunkler Kleidung stehen vor einer rostigen Metallwand; der eine trägt einen Pelzkragen, der andere wirkt verzweifelt.
Richard Wagner

Der fliegende

Holländer

Oper

Sprache Deutsch

Samstag 25. April 2026 19:00 – 21:15 Keine Pause Großer Saal
Werkeinführung
30 Minuten vor der Vorstellung
im Gustav Mahler-Saal
Laden
U27
Zyklus »Zum Einstieg«

Ticketinformationen

Be­stimm­te Wer­ke er­freu­en sich welt­wei­ter Be­liebt­heit auf­grund ih­rer fes­seln­den Hand­lung, ih­rer ge­nia­len Mu­sik oder dem Wie­der­er­ken­nungs­wert ein­gän­gi­ger Me­lo­dien. Die­se Stü­cke spre­chen so­wohl Opern­pro­fis an, eig­nen sich aber auch be­son­ders gut für die­je­ni­gen, die am An­fang ih­rer Rei­se durch den un­end­li­chen Kos­mos Oper ste­hen.

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Zyklus »Märchen & Mythen«

Ticketinformationen

In die­sem Zy­klus er­zäh­len wir Ih­nen von der blin­den Io­lan­ta, die durch Lie­be und Glau­ben se­hend wird, ent­füh­ren Sie in die spek­ta­ku­lär-packen­de Welt un­se­rer neu­en Zau­ber­flö­te, stel­len Ih­nen ei­nen ver­fluch­ten See­fah­rer vor, der auf Er­lö­sung hofft und be­ge­ben uns mit dem Lie­bes­paar Kal­lir­hoe und Chai­reas auf aben­teu­er­li­che Rei­sen in die An­ti­ke.

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Besetzung am
25. April 2026

Musikalische Leitung

Regie

Christine Mielitz

Ausstattung

Stefan Mayer

Dramaturgie

Eva Walch

3 weitere Termine

Der fliegende Holländer

Besetzung am Mittwoch 22. April 2026

Musikalische Leitung

Regie

Christine Mielitz

Ausstattung

Stefan Mayer

Dramaturgie

Eva Walch
Enthalten in: Abo 12
Abo 12

Einen Wochentag und Lieblingsplätze wählen und fünf Vorstellungen in einer Saison genießen.

In diesem Abo sind folgende Vorstellungen enthalten:

26. November 2025Dialogues des Carmélites
07. Jänner 2026Kallirhoe (Ballett)
22. April 2026Der fliegende Holländer
06. Mai 2026Salome
03. Juni 2026Carmen
Der fliegende Holländer

Besetzung am Mittwoch 29. April 2026

Musikalische Leitung

Regie

Christine Mielitz

Ausstattung

Stefan Mayer

Dramaturgie

Eva Walch
Enthalten in: Abo 9
Abo 9

Einen Wochentag und Lieblingsplätze wählen und fünf Vorstellungen in einer Saison genießen.

In diesem Abo sind folgende Vorstellungen enthalten:

10. September 2025Iolanta
08. Oktober 2025Die verkaufte Braut
05. November 2025Pelléas et Mélisande
04. Februar 2026Jewels (Ballett)
29. April 2026Der fliegende Holländer
Der fliegende Holländer

Besetzung am Sonntag 3. Mai 2026

Musikalische Leitung

Regie

Christine Mielitz

Ausstattung

Stefan Mayer

Dramaturgie

Eva Walch
Enthalten in: Abo 22
Abo 22

Einen Wochentag und Lieblingsplätze wählen und fünf Vorstellungen in einer Saison genießen.

In diesem Abo sind folgende Vorstellungen enthalten:

30. November 2025Věc Makropulos
08. Februar 2026Jewels (Ballett)
08. März 2026Nabucco
03. Mai 2026Der fliegende Holländer
28. Juni 2026Die Zauberflöte

Über das Werk

Die See­manns­toch­ter Sen­ta hat Mit­leid mit der jahr­hun­der­te­al­ten Sa­gen­ge­stalt des Flie­gen­den Hol­län­ders.

Die­ser wur­de von Sa­tan ver­dammt, so lan­ge die Welt­mee­re be­fah­ren zu müs­sen, bis ihn ei­ne Frau durch ih­re Treue von die­sem Fluch be­freit. Als Sen­tas Va­ter ei­nes Ta­ges ge­mein­sam mit ei­nem ge­heim­nis­vol­len Mann von ei­ner lan­gen Rei­se heim­kehrt, er­kennt Sen­ta als Ein­zi­ge in dem düs­te­ren, frem­den Ka­pi­tän den Flie­gen­den Hol­län­der. Um den Preis der Selbst­ver­nich­tung ent­schei­det sie sich, ihn zu er­lö­sen.

Der fliegende

Holländer

Handlung

Ein Sturm hat das Schiff des See­fah­rers Daland kurz vor sei­ner Heim­kehr in ei­ne Bucht ver­schla­gen.

Der zur Wa­che be­stell­te Steu­er­mann schläft ein. Plötz­lich naht ein gro­ßes Schiff und geht kra­chend vor An­ker. Sein Ka­pi­tän, der flie­gen­de Hol­län­der, ist ver­flucht, ewig über die Welt­mee­re zu se­geln. Aber er darf al­le sie­ben Jah­re an Land ge­hen, um ei­ne Frau zu fin­den, die ihn durch ih­re Treue er­löst.

Der Hol­län­der trifft auf Da­land und er­fährt, dass die­ser ei­ne Toch­ter Sen­ta hat. Er bit­tet Da­land um Gast­freund­schaft und die Hand Sen­tas. In Da­lands Haus er­war­ten die Frau­en die heim­keh­ren­den See­leu­te. Sen­ta singt ei­ne Bal­la­de über das Schick­sal des flie­gen­den Hol­län­ders, der einst ge­schwo­ren hat, so lan­ge vor ei­nem un­be­zwing­ba­ren Kap zu se­geln, bis er es um­schifft ha­ben wür­de, und sei es ewig. Sa­tan ver­fluch­te ihn da­zu.

Sen­ta will die Frau sein, die ihn von die­sem Fluch er­löst. Der Jä­ger Erik, der fürch­tet, Sen­tas Lie­be zu ver­lie­ren, will sie von ih­rer fan­tas­ti­schen Be­schäf­ti­gung mit dem flie­gen­den Hol­län­der ab­brin­gen.

Da­land kommt mit dem Hol­län­der. Wie im Traum er­ken­nen Sen­ta und der Hol­län­der, dass sie zu­ein­an­der ge­hö­ren – der Hol­län­der ver­langt und Sen­ta ver­spricht ewi­ge Treue. Da­lands Ma­tro­sen fei­ern ih­re Heim­kehr, die Frau­en be­rei­ten die Ver­lo­bung vor. Die Ma­tro­sen la­den die Mann­schaft auf dem Schiff des flie­gen­den Hol­län­ders zum Fei­ern ein, doch die­se rührt sich nicht. Plötz­lich hebt sich das Meer, und die Tot­ge­glaub­ten las­sen ei­nen furcht­er­re­gen­den Ge­sang hö­ren.

Erik will Sen­ta von ih­rer Ver­ei­ni­gung mit dem flie­gen­den Hol­län­der zu­rück­hal­ten und mahnt sie an ein frü­he­res Treue­ver­spre­chen. Der Hol­län­der, der das hört, glaubt sich von Sen­ta ver­ra­ten. Er gibt sie frei, um sie vor dem Tod zu be­wah­ren. Er flieht auf sein Schiff.

Sen­ta stürzt sich ins Meer, um ihn zu er­lö­sen. Das Schiff ver­sinkt.

Gesamtlänge ca. 135 Minuten

Regisseurin Christine Mielitz und ihr Ausstatter Stefan Mayer verstehen die Schiffe Dalands und des Holländer als Abbild der gesamten Welt, des Lebens an sich, in denen wir uns alle zurechtfinden müssen. Dementsprechend erhalten auch die Szenen am Land die Anmutung eines Schiffinneren. Eine besondere Farbe stellt in dieser Produktion darüber hinaus die Farbe Rot dar: sie symbolisiert das Blut, die Revolution, aber auch einen Gefangenenraum, den Psychoraum des Holländers, in den er immer wieder andere hineinlockt und vernichtet. 

Richard Wagner schrieb mit dem Fliegenden Holländer eine für die damalige Zeit in ihrer harmonischen Struktur, Instrumentation, Figurenzeichnung und Stuckdramaturgie ungewohnt neuartige Oper. Das Werk ist zwar noch den Komponistenvorbildern Weber und Marschner verpflichtet und zeigt zugleich in Ansätzen noch das Schema der italienischen Nummernoper, lässt aber in ihrem Gesamtzugriff schon deutlich den künftigen Meister des Musikdramas erahnen.

Richard Wagner begegnete der mit ironischer Verve erzählten alten Spukgeschichte vom Fliegenden Holländer bei Heinrich Heine. Was Wagner am Stoff interessierte, war einerseits die mythische Figur des nicht zur Ruhe kommenden, umherwandernden Untoten und der Gedanke des »Weibes der Zukunft«, eine Frau, die durch selbstlose Liebe in der Lage ist, die Erlösung des Verfluchten zu bewerkstelligen. Zunächst schrieb Wagner für Paris einen Entwurf in französischer Sprache, der aber abgelehnt wurde. Daraufhin verfasste er einen deutschen Prosaentwurf und später das entsprechende Libretto. Der Großteil der Musik entstand wenig später in nur wenigen Monaten. 

Wagners ursprünglicher Intention war eine, die rasante Dramatik der Handlung betonende, einaktige Oper. Diese Konzeption stieß schon vor der Uraufführung auf Kritik, sodass Wagner das Werk nachträglich in drei voneinander getrennte Akten gliederte bzw. entsprechende Aktschlüsse nachkomponierte. In späteren Jahren folgten zusätzliche Veränderungen und Überarbeitungen Wagners. Die aktuelle Produktion an der Wiener Staatsoper feierte 2003 ihre Premiere und zeigt die ursprünglich von Wagner angedachte pausenlose Urfassung.

Ein verletzter Mann in dunklem Gewand steht im Scheinwerferlicht vor einer Gruppe schwarz gekleideter, maskierter Gestalten.
Eine ältere Frau in historischer Kleidung steht ernst mit einer weißen Feder in der Hand vor einer Gruppe junger Frauen in Pastellkleidern.
Eine ältere Frau blickt streng auf eine jüngere Frau in hellem Kleid, die verzweifelt auf dem Boden kniet, während andere im Hintergrund sitzen.
Eine Frau schmiegt sich von hinten an einen dunkel gekleideten Mann mit einer Gesichtsverletzung.
Ein Mann in Lederjacke kniet auf einem Holzboden und blickt verzweifelt nach vorne..

Diese Produktion wird gefördert von

Häufige Fragen

Tickets für unsere Stehplätze können am Vorstellungstag ab 10 Uhr online oder an den Bundestheaterkassen erworben werden. Besitzer*innen einer BundestheaterCard können Stehplätze bereits am Tag vor der Vorstellung online buchen.

Zusätzlich steht für reguläre Abendvorstellungen ein fixes Kontingent an Stehplatztickets ab 80 Minuten vor Vorstellungsbeginn an unserer Stehplatzkassa (Eingang Operngasse) zur Verfügung.

Un­se­re Opern wer­den in den Ori­gi­nal­spra­chen ge­sun­gen – die­se sind je nach Werk un­ter­schied­lich und un­ter dem Ti­tel an­ge­ge­ben.

An je­dem Sitz­platz kön­nen Un­ter­ti­tel in ver­schie­de­nen Spra­chen über ei­nen ei­ge­nen Un­ter­ti­tel-Bild­schirm ein- oder aus­ge­schal­tet wer­den. Ne­ben der Ori­gi­nal­spra­che der Oper, Deutsch und Eng­lisch, kön­nen Sie aus bis zu sechs wei­ter­en Spra­chen wäh­len: Ita­lie­nisch, Fran­zö­sisch, Rus­sisch, Ja­pa­nisch, Spa­nisch, Chi­ne­sisch (Man­da­rin).

Bei einer Vorstellungsänderung können Sie Ihre Tickets selbstverständlich zurückgeben oder umtauschen.

Da Umbesetzungen aufgrund von Erkrankungen oder sonstigen Verhinderungen von Künstler*innen nicht auszuschließen sind, besteht in diesem Fall kein Anspruch auf Erstattung des Ticketpreises oder Umtausch.

Bei einem Nicht-Einlass in den Saal durch Zuspätkommen (auch nach der Pause) ist eine Rückgabe oder ein Umtausch des Tickets nicht möglich.

Infos zu Ihrem Besuch

Garderobe

Die Gar­der­oben be­fin­den sich ne­ben den Ein­gän­gen an der Sei­te Opern­gas­se, auf dem Bal­kon und der Ga­le­rie rechts- und links­sei­tig so­wie in den Lo­gen.
Alle Gar­der­oben im Haus sind kos­ten­frei.

Pünktlichkeit

Wir bit­ten Sie, pünkt­lich zu den Vor­stel­lun­gen zu er­schei­nen. Zu­spät­kom­men­de kön­nen erst in der Pau­se ein­ge­las­sen wer­den. Auch nach der Pau­se ist ein Nach­ein­lass nicht mög­lich.

Gastronomie

Un­se­re Gas­tro­no­mie hat ab Ein­lass für Sie ge­öff­net.
Vor der Vor­stel­lung kön­nen Sie be­reits et­was es­sen und trin­ken, oder ei­nen Tisch für die Pau­se re­ser­vie­ren.

Praktische Infos

Wei­te­re prak­ti­sche In­fos zu Ih­rem Be­such (z. B. Gas­tro­no­mie, Bar­rie­re­frei­heit, …) fin­den Sie hier.

 

Infos zu Ermäßigungen, Abos und Zyklen

Ermäßigungen

Die Wiener Staatsoper bietet folgende Angebote für vergünstigte Tickets an:

  • U27
  • Kinder- & Jugendtickets
  • BundestheaterCard
  • Ballett-Bonus
  • Ö1-Club
  • Kulturpass »Hunger auf Kunst und Kultur«
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