Yongbeom Kwon
Der koreanische Countertenor Yongbeom Kwon begann seine musikalische Ausbildung im Alter von 18 Jahren mit Kirchenmusik. Er studierte Gesang an der Universität der Künste Berlin (UdK) bei Prof. Maria José Montiel und Prof. Deborah York, wo er derzeit sein Masterstudium absolviert.
2022 debütierte er beim Barockfest „Winter in Schwetzingen“. 2024 feierte er sein erfolgreiches Operndebüt als David in Händels Saul am Theater Koblenz, wo er für seine „außergewöhnlich schöne und ausdrucksstarke Stimme“ gelobt wurde.
2025 wurde Kwon beim ersten Farinelli-Wettbewerb für Countertenöre am Badischen Staatstheater Karlsruhe sowohl mit dem 3. Preis als auch mit dem Publikumspreis ausgezeichnet.
Auf der Konzert- und Oratorienbühne trat Yongbeom Kwon als Solist in der Berliner Philharmonie mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin unter Robin Ticciati, mit der Baltimore Choral Arts Society sowie mit dem Ensemble Crescere auf. Zu seinen bevorstehenden Auftritten zählen Bachs h-Moll-Messe im Konzerthaus Berlin, eine Tournee mit der Matthäus-Passion in den Niederlanden mit dem Bachkoor Holland und dem B'Rock Orchestra unter der Leitung von Gijs Leenaars sowie sein Debüt beim französischen Festival La Via Musica mit Scarlattis Salve Regina und Pergolesis Stabat Mater.
2025 sang er außerdem die Weltpremiere von Enjott Schneiders Oratorium KABBALA in Speyer, Worms und Mainz.