Victoria Karkacheva
Die aus Wolgograd (Russland) stammende russische Mezzosopranistin Victoria Karkacheva schloss ihre Ausbildung im Programm für junge Künstler des Bolschoi-Theaters in Moskau ab, wo sie auch ihre ersten Auftritte absolvierte, und gewann u. a. den ersten Preis sowie den Birgit-Nilsson-Preis beim Operalia-Wettbewerb 2021.
Erste internationale Erfolge feierte sie als Judith in Herzog Blaubarts Burg in Lyon (Frankreich), als Komponist in Ariadne auf Naxos in Bologna (Italien) sowie als Olga in Eugen Onegin am Liceu in Barcelona (Spanien). 2024 debütierte sie als Charlotte in Werther an der New Yorker Metropolitan Opera, eine Partie, die sie auch an der Mailänder Scala sang.
2022–2024 war sie Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper, wohin sie 2024/25 in der Titelpartie von Faurés Pénélope zurückkehrte. Auf der Konzertbühne trat sie mit den Berliner Philharmonikern unter Kirill Petrenko in Iolanta auf und sang in der Missa Solemnis in San Sebastián (Spanien) sowie in Mahlers Sinfonie Nr. 3 mit dem Helsinki Philharmonic Orchestra (Finnland).
2025/26 debütiert sie als Carmen an der Wiener Staatsoper und an der Pariser Opéra, singt Venus in Tannhäuser am Grand Théâtre de Genève (Schweiz), Nicklausse in Les Contes d’Hoffmann in Lyon, Marguerite in La Damnation de Faust am Pariser Théâtre des Champs-Élysées, Charlotte an der Canadian Opera Company (Kanada), Maddalena in Rigoletto an der Philharmonie de Paris mit dem Orchester Le Cercle de L’Harmonie sowie Judith in einem Konzert mit dem Gürzenich-Orchester in Köln (Deutschland).
Im August 2026 wird sie bei den Salzburger Festspielen als Dorabella in Così fan tutte zu erleben sein. In näherer Zukunft wird sie weitere Debüts an der Met und am Teatro Real in Madrid (Spanien) geben und damit ihren Aufstieg auf der internationalen Bühne fortsetzen.