Robert Jindra
Robert Jindra wurde 1977 in Prag (Tschechien) geboren, wo er am dortigen Konservatorium Gesang und Dirigieren studierte. 2013/14 war er und seit 2022 ist er erneut Musikdirektor des Nationaltheaters in Prag; außerdem ist er seit 2022 Erster Gastdirigent des Prager Radio-Symphonieorchesters.
Von 2010 bis 2014 war er Musikdirektor des Mährisch-Schlesischen Nationaltheaters in Ostrava (Tschechien). 2019–2021 wirkte er als Erster Kapellmeister am Aalto Musiktheater und der Philharmonie Essen, wo er u. a. Medea von Reimann, Ring an einem Abend, Tosca und Carmen dirigierte. Von 2021 bis 2024 war er zudem Chefdirigent der Staatsphilharmonie Košice (Slowakei).
Seit 2001 dirigiert er am Prager Nationaltheater ein breites Repertoire von Mozart bis Janáček. 2021 debütierte er erfolgreich an der Bayerischen Staatsoper mit Rusalka und kehrte mit Das schlaue Füchslein an diese Bühne zurück.
Erfolgreiche Engagements führten ihn ferner an die Deutsche Oper am Rhein, die Norwegische Oper in Oslo (Norwegen), die Grazer Oper, an das Slowakische Nationaltheater in Bratislava, zum Prager Frühling, zum Leoš-Janáček International Music Festival sowie zum Musikfrühling Košice.
In der Saison 2024/25 gab er sein Debüt an der Berliner Staatsoper mit Věc Makropulos, an der Semperoper Dresden mit Roméo et Juliette sowie an der Oper Frankfurt mit Aus einem Totenhaus. Geplant sind Debüts am Teatr Wielki in Warschau (Polen), bei den Bregenzer Festspielen und am Theater an der Wien.