Eleonora Buratto
Eleonora Buratto gehört zu den wichtigsten italienischen Sopranistinnen der Gegenwart und singt regelmäßig an den renommiertesten Bühnen der Welt – von der New Yorker Metropolitan Opera über die Mailänder Scala, das Teatro Real, die Opera di Roma, die Bayerische Staatsoper bis zur Wiener Staatsoper.
2022 erhielt sie den Titel Cavaliere al Merito della Repubblica Italiana. Von der italienischen Vereinigung der Musikkritiker wurde sie mit dem Abbiati-Preis als »Beste Sängerin des Jahres 2021« ausgezeichnet, von der Fachzeitschrift Opernwelt – als erste italienische Sängerin, die diese Anerkennung erhielt – als »Beste Sängerin des Jahres 2025«.
Wesentlich für Eleonora Buratto war ihre Zusammenarbeit mit Riccardo Muti, unter dem sie Rollen wie Susanna in Mercandantes I Due Figaro, Norina (Don Pasquale), Amelia (Simon Boccanegra), Alice (Falstaff), Contessa d’Almaviva (Le nozze di Figaro), Fiordiligi (Così fan tutte) und Aida gesungen hat sowie in zahlreichen Konzerten und Galaveranstaltungen mitwirkte.
2025 umfasste ihr künstlerisches Wirken u.a. Mimì in La Bohème an der Metropolitan Opera, das Verdi-Requiem mit der Staatskapelle Dresden unter Daniele Gatti, Cio-Cio-San in Madama Butterfly beim Osterfestival in Baden-Baden, eine konzertante Aufführung derselben Oper in der Philharmonie Berlin unter Kirill Petrenko, Elisabetta in Roberto Devereux im Palau de les Arts in Valencia (Spanien), Tosca beim Puccini-Festival in Torre del Lago (Italien), das Verdi-Requiem beim Gstaad Menuhin Festival unter der Leitung von Gianandrea Noseda, Alice zur Saisoneröffnung an der Semperoper Dresden unter Daniele Gatti, Tosca am Teatro dell’Opera di Roma, ein Konzert in der römischen Basilika San Paolo fuori le mura im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten 2025 und Madama Butterfly an der Wiener Staatsoper.
Zu den Engagements für 2026 gehören u.a. Elettra in Idomeneo an der Wiener Staatsoper, Micaëla in Carmen an der Bayerischen Staatsoper, ihr Debüt als Leonora in Il trovatore an der Hamburgischen Staatsoper, zwei konzertante Aufführungen von Simon Boccanegra in München und Budapest sowie eine große Europa-Tournee (gemeinsam mit Elīna Garanča und Benjamin Bernheim) unter der Leitung Daniele Gatti mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden.
Ihr Debüt-Soloalbum Indomita (Pentatone) erschien im April 2025.