Benjamin Bernheim
»Die schönste Tenorstimme seit Luciano Pavarotti«, schrieb die Süddeutsche Zeitung über Benjamin Bernheim. Kein Wunder also, dass er zu den gefragtesten Sängern seines Fachs zählt. Er gastiert regelmäßig an Opernhäusern wie der Wiener Staatsoper, der Opéra National de Paris, der Metropolitan Opera, der Staatsoper Berlin, der Mailänder Scala und dem Royal Opera House in London, singt die großen Partien des romantischen Repertoires und gilt als Spezialist für das französische Fach.
Nach seinem fulminanten Auftritt bei der Abschlussfeier der Olympischen Spiele in Paris 2024 veröffentlichte er sein Album Douce France: Mélodies & Chansons, in dem er Melodien von Berlioz, Chausson und Duparc mit klassischen Chansons des 20. Jahrhunderts von Brel, Kosma und Trenet verbindet. 2024 sang er zudem bei der Wiedereröffnung der Notre-Dame de Paris. 2025 erhielt er den Opus Klassik als »Sänger des Jahres«. Zuletzt sang er beim Adventskonzert der Staatskapelle Dresden sowie beim Silvesterkonzert 2025 der Berliner Philharmoniker.
In der laufenden Saison 2025/26 ist er u. a. noch als Hoffmann in Les Contes d’Hoffmann (Staatsoper Berlin) sowie in Recitals und Konzerten u. a. in New York, Paris, Zürich oder Hamburg zu hören.
Er ist Exklusivkünstler der Deutschen Grammophon; seine Einspielungen wurden international ausgezeichnet. Er studierte in Lausanne (Schweiz) bei Gary Magby und war Mitglied des Internationalen Opernstudios sowie des Ensembles der Oper Zürich.